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7,11 € je Monat betragen bis zur Rentenauszahlung gerechnet, halt über 37 Jahre gesehen denk ich dann.Bitte ja.
Zitat
Weiß jemand ob sowas normale Kosten sind, oder doch etwas teuer, sollte ich mich nochmal beraten lassen?
V.I.P.
Hallo,
ich finde die vorgeschlagenen Produktvarianten seltsam. Was soll das für ein Blödsinn sein in den ersten 5 Jahren nur den halben Beitrag zu bezahlen? Der perfide Hauptgrund ist klar: Du sollst bloß nicht in den ersten 5 Jahren kündigen, weil aus diesen Beiträgen ja die Provisionen fließen. Das allein wäre für mich schon ein Grund alles zu kündigen. Trenne außerdem Risikovorsorge (BU) von den Sparvorgängen. Das macht alles nur intransparent und verzahnt Dinge unnötig. (Was machst Du wenn aus welche Gründen auch immer die 198,- EUR im Monat nicht bezahlt werden können? Dann ist Deine Risikovorsorge futsch. Einen reinen Sparvertrag hättest Du aussetzen können).
Mit dem Stichwort Steuerersparnis kann man alles verkaufen.
Stichwort Rürup-Stuerersparnis für die BUZ: Eine BU-Rente aus Rürup würde wie eine Rürup-Rente versteuert werden und somit deutlich höher als eine "normale" BU-Rente. Während der Steuersatz auf eine Rürup-BU steigt, je später der Versicherungsfall eintritt, ist es bei einer "normalen" BU umgekehrt. Der zu versteuernde Ertragsanteil sinkt. Das macht schnell mal einige hundert Steuern Unterschied im Monat (Steht hier ganz gut erklärt: http://www.alexextra.com/steuern/bu-rente-besteuerung/ ). Die Rentenhöhe ist also nicht vergleichbar und ein guter Vermittler rechnet Dir das auch aus.
Warum eine betriebliche Altervorsorge nicht empfohlen wurde und dafür ein Rürup-Produkt abgeschlossen wurde, das ja im Vergleich zu einer durchschnittlichen betriebliche AV nur Nachteile (übrigens auch steuerliche ;-) hat, muss auch an der provisionsorientierten Beratung liegen.
Bitte ja.
Zitat
Weiß jemand ob sowas normale Kosten sind, oder doch etwas teuer, sollte ich mich nochmal beraten lassen?
Abend,
so mal Punkt eins: die Polemik und der Tipp bringt hier mal gar nix (und geht hier mal übers Ziel hinaus). Das Ganze sieht zumindest nach "Konzept" aus (von wem sei mal dahin gestellt). Um dem TE mal ein paar Anregungen zu geben (die auch der Kollege vorher schon gemacht hat):
- überlegen Sie welche Vorteile diese reduzierten Beiträge in den ersten 5 Jahren haben (das ist meistens eine Mischkalkulation [zumindest für den BU-Anteil], bei der Sie langfristig draufzahlen). Lassen Sie sich beide Tarifvarainten noch einmal ausrechnen und schauen Sie sich vor allem die Beiträge nach den ersten 5 Jahren an!
- eine Reduzierung der BU-Summe nach 5 Jahren konterkariert die Idee einer BU-Rente. Zu was sichern Sie denn jetzt eine (hoffentlich korrekt) berechnete BU-Rente ab, wenn Sie diese nach 5 Jahren nicht mehr brauchen (ich wollte in 5 Jahren mehr verdienen als heute - schon allein wegen der Inflation) - im Gegenteil: die BU-Rente müsste eigentlich steigen (Dynamik im Beitrag und idealerweise auch eine Erhöhung der Rente, wenn Sie ausbezahlt wird).
- eine BUZ aus Rürup(Basis) mit einer BU(Z) aus einer privaten AV (Schicht III) zu kombinieren ist aus steuerlichen Apsekten zunächst mal gar nicht so dumm. 1x haben wir die Besteuerung für abgek. Leibrenten und auf der anderen Seite die Besteuerung für Rürup. Den ganzen Kram hat man Ihnen hoffentlich erklärt. ABER: BU in Rürup/Basis funktioniert nur, wenn der Sparanteil mehr als 50% des Gesamtbeitrages ausmacht (gesetzl. Vorgabe). Klartext: wenn Sie den Vetrag mal nicht mehr bedienen können (Beitragsfreistellung), dann ist der BU-Schutz wech (es gibt Versicherer, die bieten einen BU-Retter an). Auch bei dem anderen Kombivertrag können Sie in diese Schwierigkeiten kommen. Daher ist eine Solo-BU oder eine BUZ mit ganz Minikleiner Risiko-LV (VS 7.500/10.000) eher vorzuziehen. Ggf. macht es Sinn in die Sparverträge (Rentenversicherung) eine BUZ-Beitragsbefreiung einzuschließen.
- um flexibel Steuern zu sparen können Sie bei den Rürup-Geschichten auch mit Einmalzahlungen arbeiten. Mal EUR 10.000 wegbuttern und gut ist (dann sparen Sie sich auch noch den BU-Anteil, weil ja schon bezahlt und kein laufender Beitrag). Oder eine ganz kleine Monatsbelastung und Zuzahlungen in kleinere Höhe.
- und nu haben Sie noch einen Riester und eine BAV sollen Sie auch noch abschliessen .... genial. Mal ehrlich: Konzeptberatung schön und gut. Aber achten Sie darauf: DAS MUSS DURCHFINANZIERBAR SEIN. Wenn Ihnen nach 5 Jahren der A.... auf Grundeis geht, weil Ihnen die Beiträge um die Ohren knallen, dann bringt Ihnen das gar nichts. Machen Sie das mit Augenmaß!
Kosten: Ich kann/will Ihnen da gar nicht sagen, ob das hoch oder nicht hoch ist. Selbst wenn die Kosten noch so hoch sind, entscheidend ist, was kommt für den Kunden (also für Sie) dabei rum. Wenn der Versicherer über die Laufzeit 0,5% mehr Rendite bringt, dann ist es doch völlig wurscht, ob die Kosten am Anfang EUR 150,00 mehr betragen oder nicht. Übrigens fallen die Kosten bei der BAV auch an.
Fazit: Noch mal kritisch hinterfragen! Und im Endeffelkt zu einem Ergebnis kommen.
Noch was: Rürup ist per se nicht unbedingt schlechter als BAV.
Und noch was: der Link, der Link ... auch das ist was falsch (bzw. es fehlt ein Hinweis in der Diskussion ... 58% für immer?? Nö.)
Grüße
ara, der wieder mal ins Labern gekommen ist.
Auf gehts Nürnberg .... wir sind ....
Und noch noch was: habe heute ein Brief bekommen: Altersversorgung zum Nulltarif. Hat jemand Interesse. Ich mach gerne eine Kopie ...
V.I.P.
Der perfide Hauptgrund ist klar: Du sollst bloß nicht in den ersten 5 Jahren kündigen, weil aus diesen Beiträgen ja die Provisionen fließen. Das allein wäre für mich schon ein Grund alles zu kündigen.
Warum eine betriebliche Altervorsorge nicht empfohlen wurde und dafür ein Rürup-Produkt abgeschlossen wurde, das ja im Vergleich zu einer durchschnittlichen betriebliche AV nur Nachteile (übrigens auch steuerliche ;-) hat, muss auch an der provisionsorientierten Beratung liegen.
Mit dem Stichwort Steuerersparnis kann man alles verkaufen.
Das scheint fast so. Die Frage ist, woran liegt's? Das Wort Steuerersparnis ist wohl direkt mit dem Gierzentrum im Gehirn gekoppelt!?
Stichwort Rürup-Stuerersparnis für die BUZ: Eine BU-Rente aus Rürup würde wie eine Rürup-Rente versteuert werden und somit deutlich höher als eine "normale" BU-Rente. Während der Steuersatz auf eine Rürup-BU steigt, je später der Versicherungsfall eintritt, ist es bei einer "normalen" BU umgekehrt. Der zu versteuernde Ertragsanteil sinkt. Das macht schnell mal einige hundert Steuern Unterschied im Monat (Steht hier ganz gut erklärt: http://www.alexextra.com/steuern/bu-rente-besteuerung/ ). Die Rentenhöhe ist also nicht vergleichbar und ein guter Vermittler rechnet Dir das auch aus.
zum Glück muss ich keine "windigen" Versicherungen verticken
immerhin sind Versicherungsunternehmen "staatlich kontrollierte" Unternehmen. Ist das Ihr Arbeitgeber auch? Und seine Produkte?
(an so eine Person ist offenichtlich der Thread-Ersteller geraten), sondern schreibe hier nur als interessierter Verbraucher mit.
Genau. Können Sie sich vorstellen, dass es Fachleute gibt, die über mehr Wissen und Erfahrung auf ihrem Gebiet und Zugang zu ganz anderen Wissensquellen verfügen?
Mir wird immer wieder übel, wenn ich z.B. im Bekanntenkreis oder bei Arbeitskollegen mitbekomme, was so alles verkauft wird und wie viel realer Schaden hier durch "Experten" schon angerichtet wurde.
Hmmm, grübel, ah, jetzt verstehe ich: Handys, braune und weiße Ware, Immobilien, Autos - Sie haben recht. Überall wird soviel Schrott verkauft. Ach ja, ein (Kauf-)Vertrag entsteht nicht allein durch eine wie auch immer geartete "Beratung". Nach wie vor muss es noch einen geben, der unterschreibt! Ich wurde (wie viele andere) so erzogen, dass ich für mein Handeln verantwortlich bin. Das sehen unsere Gesetze übrigens auch so.![]()
Ich finde dies um so übler, wenn ich sehe, dass viele Menschen (u.a.) hier nicht so agieren und seriös beraten und sich für die Kunden engagieren.
Danke, dass nehme ich mal persönlich.
Bei einer Person, die 29 Jahre alt ist und der so ein Rürup-Vertrag aufgeschwatzt worden ist (obwohl die Bedürfnisse offenichtlich
Wie gesagt, sooo offensichtlich ist das Ganze nicht. Sie waren nicht dabei und Sie kennen die Situation aus den dürftigen Angaben nicht.
ganz andere sind und für den TE günstigere Alternativen nicht genutzt wurden, Stichworte: Hausbau und bAV, Bezahlbarkeit, Heirat), muss ich nicht lange überlegen, was ich rate. Ich kann mir auch keine Konstellation vorstellen, in der für einen 29-jährigen Angestellten mit den genannten Eckdaten und Wünschen eine Rürup-Vertrag das Ergebnis einer kundenorinetierten Beratung ist.
Sorry, aber damit bestätigen Sie absolut meine Aussagen. Vielleicht hätte länger überlegen geholfen? Und dass Sie sich etwas nicht vorstellen können, zeugt - wie gesagt - von mangeldem Fachwissen und Erfahrung. Hören Sie auf, Ihr partielles Wissen und Ihre persönlichen Abneigungen oder Vorlieben Ihr Denken bestimmen zu lassen. Sie werden den Menschen nicht gerecht.
Meine Rat als Privatperson (und da bin ich Dir gegenüber priviligiert, da ich meine Meinung frei kundtun kann):
Das Wort heißt privilegiert. Wem? Mir? Kennen wir uns? Dann outen Sie sich. Im übrigen, auch ich bin hier als Privatperson und "verticke "auch keine "windigen "Versicherungen.
1. Weg mit dem Rürup-Vertrag in dieser Lebenssituation und bei diesen (schon hier geäußerten) Bedürfnisssen. Es ist ja noch fast kein Geld hineingeflossen.
2. Einsteigertarifemachen vielleicht bei einem 20-jährigen, der kein Geld hat, Sinn. Der TE verdient aber 50.000,- EUR + x. Er braucht keinen Einsteigertarif, sondern Transparenz und langfristig tragfähige Beiträge.
3. Wenn man den steuerliche Vorteil einer BU mit Rürup zeigt, dann doch bitte auch deren steuerlichen Nachteile (insbesondere bei hohen Renten). Der Link ist dafür doch gut geeignet. Wenn man die Nachteile kennt, dann soll man bitte Rürup mit BUZ machen, wenn man es dann immer noch möchte.
4. Möglichst keine Tarife wählen, bei denen die Kosten so stark zu Beginn anfallen, wenn man sich nicht 100% sicher ist, dass man die Verträge bedienen kann.
5. Risikovorsorge von Sparvorgängen trennen..
6. Sich an eine Verbraucherzentrale oder z.B. an den Bund der Versicherten zu wenden, bevor man die Verträge kündigt, ist sicherlich kein schlechter Rat.
Hier sollte doch der "interessierte Verbraucher" mit ein paar Klicks im Internet schnell herausfinden, was er von den Genannten zu halten hat!?
Auch die Empfehlung "alles sofort zu kündigen", ist nicht seriös, sondern im Kontext der "Empörung" über die verkauften Produkte und der erst kurzen Vertragslaufzeit zu sehen. Das war zu "platt".
Akzeptiert.
Beispiel: Die BU tritt 2022 ein. Der Besteuerungsanteil (Rürup) liegt dann bei 82%. Bei einer BU aus Rürup von z.B. 2.500,- EUR würde man bei Steuersätzen wie heute (und ohne Betrachtung von Freibeträgen etc.) als Steuerklasse 1 Singe ca. 270,- EUR Steuern zahlen. Bei einer "normalen" BU wäre die Rente hingegen steuerfrei, denn Der Ertagsanteil für z.B. eine noch 26 Jahre auszuzahlende BU wäre z.B. nur 27% (http://www.buzer.de/gesetz/605/a102500.htm). Dieser Effekt ist um so größer, je höher die Rente ausfällt (und natürlich in welcher Steuerklasse man ist bzw. wie das Steuersystem in der Zukunft aussieht). Natürlich gilt aber auch: Eine steuerliche Gesamtbetrachtung sprengt den Rahmen eines Forums und ich bin nur ein interessierter Laie. Das sollte der Versicherungsprofi machen und (!) seinem Kunden erklären.
Es sprengt nicht nur den Rahmen des Forums, sondern auch den der Versicherungsvermittlung. "Eine steuerliche Gesamtbetrachtung" ist ausschließlich der Berufsgruppe der Steuerberater möglich. Niemand sonst darf steuerlich beratend tätig sein. So wie der Steuerberater keine Versicherungen vermitteln darf und es auch nicht tut.
Darum geht es nicht. Es geht um das Geschäftsmodell "Provision zuerst/gezillmerte Verträge", das ich für langlaufende Sparverträge für kundenunfreundlich halte.
Zitat
wie erklären Sie sich den Sachverhalt, dass in den Preisen für die Produkte Ihres Arbeitgebers Ihr Gehalt einkalkuliert ist?
Allein die verschiedene Urteile in den letzten Jahren insbesondere in Bezug auf die Abschlussprovisionen bzw. Rückkaufwerte zeigen, dass dies auch dringend notwendig ist.
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immerhin sind Versicherungsunternehmen "staatlich kontrollierte" Unternehmen.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wenn sie das Wissen im Sinne ihrer Kunden einsetzen oder gar den Wissenstand des Kunden auf Augenhöhe bringen, um so besser.
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Genau. Können Sie sich vorstellen, dass es Fachleute gibt, die über mehr Wissen und Erfahrung auf ihrem Gebiet und Zugang zu ganz anderen Wissensquellen verfügen?
i.O.
Zitat
Danke, dass nehme ich mal persönlich.
So ist das oft im Leben. Man kennt nicht alle Sachverhalte und muss sich trotzdem eine Meinung bilden.
Zitat
Wie gesagt, sooo offensichtlich ist das Ganze nicht. Sie waren nicht dabei und Sie kennen die Situation aus den dürftigen Angaben nicht.
Das stimmt. Aber genauso modellhaft, wie die Steuervorteile ausgerechnet werden können, sollten die späteren Nachteile dargestellt werden. Man kann sich nicht auf der einen Seite die genauen Eckdaten in der Sparphase geben lassen und für die negative Seite der Medallie sagen "Niemand darf steuerlich beratend tätig werden". Das Eintippen von Zahlen in ein Berechnungsprogramm ist übrigens noch keine Steuerberatung. Das macht ja jeder Rürup-Rechner der Versicherungen im Internet.
Zitat
"Eine steuerliche Gesamtbetrachtung" ist ausschließlich der Berufsgruppe der Steuerberater möglich. Niemand sonst darf steuerlich beratend tätig sein.
in Zusammenhang mit
Zitat
Jeck loß Jeck elans, dun laache wenn do kanns
verstehe ich übrigens dann so eine Art "kölscher Ambivalenz", die man anderswo auch Selbstgerechtigkeit nennen kann.
Zitat
Das Wort heißt privilegiert.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »einefrage« (13. Februar 2010, 15:06)
verstehe ich übrigens dann so eine Art "kölscher Ambivalenz", die man anderswo auch Selbstgerechtigkeit nennen kann.
