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Donnerstag, 11. Oktober 2012, 15:08

OP ohne eine Krankenversicherung

Hallo,

ich bin seit dem 21.04.2012 selbständig und mein Steuerberater hat die GKV gekündigt mit der Anmerkung einen PKV zu suchen die ich leider zunächst nicht beachtet hatte.

Im August musste ich an der Schilddrüse Operiert werden und habe dann ein Tag vor der OP bei der GKV (AOK) einen Antrag auf Freiwillige (rück) Versicherung gestellt damit die OP und auch die Ärtzlichen voruntersuchungen wie Szintigraphie - Kosten usw. erstattet werden.

Nun habe ich bis jetzt eine Rechnung vom Krankenhaus (3000€) bekommen was AOK übernehmen will, aber auch die Beiträge von April bis zum heutigem Datum.
Die haben mir irgendwas mit Mindestbeitrag fängt von 360€ Monatlich an!?? Für einen 22 Jährigen Selbständigen mit 1300 Brutto verdienst!!??
Bis jetzt wären das dann 2160€ die ich sofort an AOK Zahlen müsste und der Antrag wird noch ne weile dauern bis es in der AOK Zentrale bearbeitet wird, bis November meinte die Frau am Telefon .


Könnte ich zu einer PKV danach wechseln oder bin ich bei der AOK erstmal gebunden?
Oder könnte ich sofort in die PKV rein bevor der Antrag bei der AOK bearbeitet wird und würde dann die PKV die OP Kosten übernehmen?
Was könnt ihr mir Empfehlen bzw. welche Optionen wären für mich noch wählbar?


Ich wäre für jeden Tipp dankbar

Halfor

Versicherungsprofi

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2

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 16:11

Ich meine, dass bei einem Statuswechsel (Sie sind nun selbstständig und nicht mehr Angestellter) eine Mindestvertragslaufzeit von 18 Monaten bei der GKV gilt und erst danach ein Wechsel in die PKV möglich ist.
Alle Beiträge, Aussagen und Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf die inhaltliche Richtigkeit.

Barmer

Versicherungsberater

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3

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 16:24

Hallo, der Statuswechsel hat gar nichts mit der Mindestdauer bei der GKV zu tun, da werden die Mitgliedschaften zusammen gezählt.

Natürlich wird keine PKV ein brennendes Haus versichern (sorry für den Vergleich), Sie können von Glück sagen, dass die AOK das offenbar ganz locker sieht. 360 EUR sind schon ganz o.k. Wenn Sie einen Existenzgründerzuschuss bekommen, geht es noch etwas günstiger. Da Ihr Steuerberater schon genug Unheil angerichtet hat (man kündigt nie eine Versicherung, bevor man eine neue hat), suchen Sie sich jemanden, der sich damit auskennt.

Wenn die op vorbei ist, und nichts mehr nachkommt, können Sie sich wieder mit der PKV beschäftigen. Das war kein Tip, nur eine Information. 2 Monate Kündigungsfrist bei der AOK.

Viel Glück

Barmer

4

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 17:00

Ist die GVK überhaubt gut?
So hohes Monatsbeitrag lohnt sich das denn, wenn man bei ner PKV 150€Mtl. mit 300€ sbtl machen kann?
Also was würdet ihr an meiner Stelle machen würdet ihr was verändern oder jetzt so lassen wie es ist?

Thomas Kliem

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5

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 17:40

Haben Sie die Antwort von Barmer gelesen?

PKV is momentan nich!

Und für Sie (sorry!) generell nicht bei dem Einkommen.

Den Schrott-Tarif, den Sie meinen, sollten Sie sich ersparen. In großen Teilen schlechtere Leistungen als in der GKV und irgendwann teurer als die GKV. Wenn Sie sich mit Ihrer Selbstständigkeit etabliert haben und über ein deutlich höheres und nachhaltiges Einkommen verfügen als jetzt, dann kann immer noch über die PKV nachgedacht werden.

PS. Hatte Ihr Steuerberater eine Vollmacht? Wenn die Sache doch noch schief geht, dann verklagen sie ihn! Und suchen Sie sich auf jeden Fall einen neuen Steuerberater.
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

6

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 17:58

Danken Sie der AOK, dass Sie diese so unkompliziert aufnimmt, obwohl die 3-Monatsfrist für die Beantragung der freiwillige GKV verstrichen ist.

Ich denke auch, Sie sollten sich einen anderen Steuerberater suchen wenn der so Sachen macht!
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

7

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 18:12

Ich denke schon dass er ne Vollmacht hatte, ich habe die Firma geerbt und alles musste schnell passieren.


Natürlich habe ich gelesen was Barmer geschrieben hat.
Nur dachte ich eine PKV wäre viel günstiger und besser als die GKV ich hätte die OP auch zur Not selbst bezahlen können so werde ich ja auch über 2000€ an die GKV zahlen müssen.

Thomas Kliem

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8

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 18:19

Billiger ist die PKV in Ihrem Alter auf jeden Fall. Im Alter kann das gaaaanz anders aussehen.

Aber sie ist nicht immer besser!!! Solche Billigtarife sind in einigen wenigen Punkten gleich oder dezent besser. In vielen anderen wichtigen Punkten schlechter.
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

9

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 18:49

Ich denke schon dass er ne Vollmacht hatte,


Es geht weniger darum ob er das durfte, sondern mehr darum, dass es kompletter Mist war. Es hätte nichts dagegen gesprochen sich freiwillig zu Versicherung und in Ruhe zu schauen was man macht.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

Barmer

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10

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 21:34

Danke für die Zustimmung.

Dieses Forum und auch andere sind voll von Selbstständigen, die sich mal übereilt für die PKV entschieden haben, weil sie ja soo billig ist. Und heute nach Tipps fragen, wie sie zurückkommen.

Gruss

Barmer

Matthiashase

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11

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 21:52

Wenn Sie sich mit Ihrer Selbstständigkeit etabliert haben und über ein deutlich höheres und nachhaltiges Einkommen verfügen als jetzt, dann kann immer noch über die PKV nachgedacht werden.
...und wenn die Sache mit der Schilddrüse nach der OP erledigt ist und hier keine Folgeerkrankungen zu erwarten sind.

12

Freitag, 12. Oktober 2012, 02:18

Also um es genauer zu sagen hat mein Steuerberater nicht direkt gekündigt er hat mir nur eine "flüchtige" Andeutung gemacht dass ich mich Privat versichern sollte, und dann kam von der GVK ein Brief ob ich weiterhin Mitglied bleiben möchte und wir hatten schon genug Stress mit anderen Dingen so das ich es vergessen habe bis ich operiert werden musste und es mir Plötzlich wieder einfiel :D
Ein Tag vor der OP war ich bei der GVK und habe gefragt ob die mich wieder versichern würden also auch rückwirkend.
Es hat wohl niemand gekündigt nur meine Mitgliedschaft wurde eingefroren weil ich den Brief nicht ausgefüllt zurück geschickt habe
Die Karte war ja auch nicht gesperrt sonst hätte ich nicht die Voruntersuchungen im Krankenhaus machen können.

Und die OP war keine Not OP ich hätte auch nach einem Monat oder sonst wann operiert werden können also war zum Glück nichts schlimmes.

Also zum letzten mal, bin ich bei der GVK besser behoben als bei einer PVK? :D
Ich muss jedes mal für Weiße Zahnfüllungen 30€ Zahlen bei einer PVK nicht...

13

Freitag, 12. Oktober 2012, 08:11


Ein Tag vor der OP war ich bei der GVK und habe gefragt ob die mich wieder versichern würden also auch rückwirkend.

S.o., danken Sie der AOK, dass es so problemlos ging!

Es hat wohl niemand gekündigt nur meine Mitgliedschaft wurde eingefroren weil ich den Brief nicht ausgefüllt zurück geschickt habe

Da gibt es auch nichts zu kündigen wenn Sie vorher pflichtversichert waren, die freiwillige GKV-Mitgliedschaft muss man beantragen.


Die Karte war ja auch nicht gesperrt sonst hätte ich nicht die Voruntersuchungen im Krankenhaus machen können.

Die Karten können nicht gesperrt werden, von daher ist das kein Indiz für irgendwas.


Ich muss jedes mal für Weiße Zahnfüllungen 30€ Zahlen bei einer PVK nicht...


Sie haben mich überzeugt, dass sollte das einzige Kriterium sein!

Ich befürchte Sie verstehen uns nicht richtig, für einen PKV-Wechsel bedarf es eine AUSFÜHLRICHEN Beratung von einem Fachmann und nicht vom erstbesten D***-Vermittler, der sie in die C****** lockt, gleichwohl ob es Sinn für Sie macht. Bei den hier genannten Rahmenbedingungen tendiere ich gegen die PKV bei Ihnen.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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