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Donnerstag, 5. Mai 2016, 12:26

Wechsel von der GKV in die PKV mit 44 Jahren ???? sinnvoll ???

Hallo erstmals,
ist für mich ein Wechsel von der GKV in die PKV empfehlenswert ? männlich 44 Jahre
Ich bin eigentlich auf der Suche nach denjenigen, die in der gleichen "Problematik" stecken bzw. dies schon für sich entschieden haben.

Folgendes zu meiner Familienlage:
Ich (Mann) 44 Jahre; Angestellter
Ehefrau 43; Beamtin PKV in der Debeka
3 Kinder (alle in der PKV meiner Frau versichert)

Nun ist der Versicherungsangestellte meiner Frau von der Debeka auf mich zugekommen, ob ich nicht auch in die PKV wechseln möchte.
Ich wäre der "Idealfall" für jemanden, da es sich aufgrund meiner Familienlage anbietet.

Nach einer ausführlichen Internetsuche bin ich aber immer noch unschlüssig. Meine Angst begründet sich hauptsächlich auf die nicht zu vorhersehbaren
Kosten der Beiträge für die PKV in der Rente.
Wobei die Debeka, neben der HAllesche, was ich im Netz gefunden habe, die besten Ergebnisse/Tests positiv erzielt hat.
Die Beitragsstabilität (moderate Beitragssteigerung) der Debeka wurde hierbei eigentlich immer herausgehoben.

Da ich ja bisher "freiwillig Versicherter" in der GKV bin, hat mir der Debeka Versicherungsangestellte erklärt, falls ich in der GKV bleibe, müsste ich
in der Rente auch den vollen gültigen GKV-Beitrag für zusätzliche Einkommen leisten.
Ich selbst habe eine Firmendirektversicherung (welche für mich mit 60 Jahren ausläuft), sowie eine Riester-Rente abgeschlossen.
Des Weiteren hat meine Frau Mieteinnahmen.
Werden mir die Mieteinnahmen meiner Frau für die GKV auch angerechnet ???

Ich habe verschieden Vorschläge für die PKV von der Debeka.

Als Top-Tarif wurde mir angeboten:
Tarif N + NC + KT43 + PVN: ca. 660,-- €
Zusätzlich wäre eine "Reduzierung" der Beiträge für Alter möglich: z.B. ca. 50€ für 150€ Reduzierung.

Für Rückinfo vorab besten Dank

2

Donnerstag, 5. Mai 2016, 13:13

Hatte selbe Entscheidung und bin in GKV geblieben. Finde PKV einfach krass mit den Beiträgen.

Der große Vorteil der GKV ist -> nur hoher GKB Beitrag, wenn auch hohe Einnahmen! Bei der PKV ist das später total egal... schlußendlich ist alles ne Wette und während man bei der GKV halt nen teil seines Kuchens abgeben muss, kann es in der PKV der Ruin sein.

Daher muss die entscheidende Frage sein - wie planbar ist das Leben?

Job sicher?, Rente ausreichend? Genug Vermögen verfügbar? Wenn hier etwas unsicher ist, würde ich es mir sehr gut überlegen.

Darüber hinaus haben Sie den enormen Vorteil mit einer Beamtin verheiratet zu sein... dort kommt ja immer Geld rein. Ne Trennung ist hoffentlich nicht geplant :D

Wie gesagt alles ein wenig ne Wette - habe mich für das sichere entschieden. Schlussendlich sind beide Wege gut und welcher besser war weiß man erst am Ende.

uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 261

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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3

Donnerstag, 5. Mai 2016, 14:28


Da ich ja bisher "freiwillig Versicherter" in der GKV bin, hat mir der Debeka Versicherungsangestellte erklärt, falls ich in der GKV bleibe, müsste ich
in der Rente auch den vollen gültigen GKV-Beitrag für zusätzliche Einkommen leisten.
Ich selbst habe eine Firmendirektversicherung (welche für mich mit 60 Jahren ausläuft), sowie eine Riester-Rente abgeschlossen.


Es ist schon erstaunlich wie häufig so ein Schwachsinn erzählt wird. Ihr Versicherungsangestellter hat keine Ahnung und will Ihnen offenbar den Verbleib in der freiwilligen GKV so madig wie möglich darstellen.

Die Frage ist doch nur ob Sie später (bei Renteneintritt) die Voraussetzungen für die KVdR erfüllen oder nicht. Das kann man leicht googeln und dann wird schnell klar dass bei der Frage der Vorversicherungszeiten es völlig unerheblich ist, ob Sie in der GKV pflicht- oder freiwillig versichert waren. Hauptsache Sie waren überhaupt 9/10tel der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens in der GKV. Wenn Sie in der KVdR sind (als dann pflcihtversicherter Rentner), zahlen Sie GKV-Beiträge auf ihre gesetzliche Rente und auf Ihre Direktversicherung. An der ersten beteiligt sich die RV mit einem Zuschuss, den zweiten zahlen Sie komplett selbst, mehr nicht.

Des Weiteren hat meine Frau Mieteinnahmen.
Werden mir die Mieteinnahmen meiner Frau für die GKV auch angerechnet ??


Nein, werden sie nicht.

Insgesamt: Wenn Sie sich mit 44 für den Rest Ihres Lebens eine PKV leisten wollen, und vor allem, wenn Sie die höheren Leistungen der PKV wirklich wollen, dann machen Sie dieses. Aber bitte nicht mal so bei der Debeka sondern vergleichen Sie andere Tarife (Makler ?) auch. Wenn Sie mit Ihrer GKV (ggf. inkl. zusatzversicherungen) zufrieden sind, bleiben Sie dort. Geld sparen werden Sie mit einem wechsel zur PKv garantiert nicht.

Nehmen Sie Ihren letzten Bescheid der Deutschen Rentenversicherung und Ihre Ihre DV-Unterlagen und dann lassen Sie sich näherungsweise mal vorrechnen wie sich die Beiträge als Rentner darstellen, sowohl als GKV-versicherter als auch als privat krankenversicherter Rentner.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

4

Donnerstag, 5. Mai 2016, 19:05

@ uwehaensch,

Danke für die Rückinfo.

Oh, wenn ich das richtig lese, so wie Sie geschrieben haben, ist es egal ob ich pflichtversichert oder freiwillig in der GKV versichert bin.
Wenn ich die 9/10 Anforderung im 2. Abschnitt meiner Arbeitszeit in der GKV erfüllt habe, dann werde ich automatisch in der KVdR pflichtversichert.
Und daraus ergibt sich, dass ich keine Krankenversicherungsbeiträge für Mieteinnahmen zahlen muss.
Das ist ja mal nee erfreuliche Antwort.
Dann wäre es wohl eher zu überlegen, da ich eigentlich eine "TOP" Absicherung im Krankheitsfall haben will, dass ich z.B. eine Krankenhauszusatz-
versicherung abschließe, oder ???
Mir wäre z.B. ein 2-Bett-Zimmer und Chefarztbehandlung bzw. Behandlung durch einen Spezialisten wichtig.
Die Beitragsentwicklung der PKV lässt sich ja nicht sicher vorhersagen, obwohl ich denke, dass die GKV auf Dauer auch Ihre Beiträge erhöhen, bzw.
ihre Leistungen schmälern muss.

5

Donnerstag, 5. Mai 2016, 23:13

@ uwehaensch,

Danke für die Rückinfo.

Oh, wenn ich das richtig lese, so wie Sie geschrieben haben, ist es egal ob ich pflichtversichert oder freiwillig in der GKV versichert bin.


Ja.

Zitat

Dann wäre es wohl eher zu überlegen, da ich eigentlich eine "TOP" Absicherung im Krankheitsfall haben will, dass ich z.B. eine Krankenhauszusatz-
versicherung abschließe, oder ???
Mir wäre z.B. ein 2-Bett-Zimmer und Chefarztbehandlung bzw. Behandlung durch einen Spezialisten wichtig.
Die Beitragsentwicklung der PKV lässt sich ja nicht sicher vorhersagen, obwohl ich denke, dass die GKV auf Dauer auch Ihre Beiträge erhöhen, bzw.
ihre Leistungen schmälern muss.


Alles richtig, was du sagst. Wenn dir "nur" Krankenhaus-Leistungen" wichtig sind, reicht eine Zusatzversicherung voll aus. Bei der PKV hast du eben den Vorteil, dass du jeden Arzt wählen kannst, auch bei ambulanten Behandlungen - und nicht nur Kassenärzte. Zudem meist geringere Wartezeiten - dafür aber möglicherweise auch Überbehandlung, wenn du einfach alles abnickst, was der Arzt dir sagt.

Du bist zwar schon 44, darum wird dich die PKV auf lange Sicht gesehen definitiv teurer kommen als die GKV (auch wenn sie natürlich im Moment noch günstiger ist), aber wenn dir die Leistungen wichtig sind, ist es trotzdem eine Überlegung wert. Das dann aber zusammen mit einem versierten und spezialiserten Versicherungsmakler oder Versicherungsberater (auf Honorarbasis).

6

Freitag, 6. Mai 2016, 09:12

@daavi

Denke meine Richtung geht immer mehr in die Krankenhauszusatzversicherung anstatt in die PKV.

Auf der Suche nach einer "guten" Krankenhauszusatzversicherung bin ich auf die ARAG Tarif 262 gestoßen.
Die beinhaltet die mir wichtigen Punkte zu Absicherung.
- 2-Bett-Zimmer
- Chefarztbehandlung (Erstattung auch über Höchstsatz der Gebührenverordnung --> Denke das ist wichtig !!!)
- 100% Ambulante Operationen
- Freie Krankenhauswahl

Denke das wäre nicht die schlechteste, oder ???

uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 261

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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7

Freitag, 6. Mai 2016, 10:53

ARAG 262 ist einer der leistungsstärksten stationären Zusatztarife und hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die ARAG hat eine ziemlich digitale und eher strenge Risikoprüfung. Wenn also signifikante Vorerkrankungen oder gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, besser vorher bei der ARAG (und auch bei anderen Anbietern) mit Hilfe von Voranfragen eine Einschätzung einholen.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

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