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Donnerstag, 8. Januar 2015, 01:26

Debeka Tarifwechsel von PN, PNE zu N, NC (Bi-Sex zu Uni-Sex)

Hallo,

ich bin 35 Jahre, männlich und derzeit im Tarif PN, PNE (Bisex) der Debeka. Da ich bislang nicht krank war, kann ich über die Leistungen wenig sagen. Bin aber generell mit dem Service etc. sehr zufrieden.

Da ich keine Krankheiten etc. in den letzten Jahren hatte, kann ich problemlos in den neueren Tarif (Unisex) N,NC wechseln.

Der Tarif N, NC beinhaltet mehr Leistungen:

für einen Rollstuhl (alt gedeckelt auf 620€),

bei der Kur (100 statt 44 Euro pro Tag),

Tagegeld im Krankenhaus (30 statt 16 Euro),

im Bereich Zahn (10% Selbstbeteiligung nur auf Labor und Material; beim alten Vertrag 10% SB auf alles),

bis zu 52 statt 20 Termine bei der Psychotherapie pro Jahr.

Andererseits ist der Vertrag auch 70€ teurer pro Monat. Inkl. Beitragsrückvergütung, Arbeitgeberanteil etc. komme ich immer noch auf einen Kostenunterschied von über 350€ pro Jahr.

Kennst sich jemand von euch mit den Verträgen aus? Sind die Verträge wirklich so unterschiedlich, dass mir jetzt ein Wechsel angeraten wird?

Oder kann ich bedenkenlos in meinem günstigeren Tarif bleiben und dieser ist somit vielleicht sogar die bessere Wahl?

Habe ich vielleicht Unterschiede der beiden Verträge übersehen?

Oder gibt es evtl. Anbieter, die generell empfehlenswerter sind und die ich mir einmal ansehen sollte, wenn ich mich mit einem Wechsel beschäftige?

Ganz herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit und eure sicherlich hilfreichen Kommentare!!!

Beste Grüße

Chris

Barmer

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2

Freitag, 9. Januar 2015, 00:03

Hallo,

Du hast es selbst geschrieben: einer ganzen Reihe von Mehrleistungen (wichtigen und weniger wichtigen) steht ein höherer Beitrag gegenüber.

Noch zwei Hinweise:

seit 2010 ist der Eigenbeitrag steuerlich ohne Höchstgrenze abzugsfähig, dadurch lohnt es sich nur noch selten, durch Verzicht auf Leistungen und einen hohen Selbstbehalt am Beitrag zu sparen.

Der Mehrbeitrag der neuen Tarife beruht nicht nur auf Mehrleistungen, sondern auch auf einem geringeren Rechnungszins. Wenn die Niedrigzinsphase noch weiter andauert, würde ich eine Rechnungszinssenkung auch in den Alttarifen nicht ausschließen.

Für einen Wechsel des PKV-Unternehmens sehe ich aufgrund Deiner Angaben jedenfalls keinen Anlass.

Viel Glück

Barmer

3

Freitag, 9. Januar 2015, 00:23

Hallo,

besten Dank für die Antwort :) !

Eine Rückfrage habe ich jedoch. Wo finde ich Hinweise, was wichtige und was weniger wichtige (Mehr-)Leistungen in den Tarifen sind. Ich finde es recht schwierig die Tarife zu vergleichen.

Besten Dank und viele Grüße

Chris

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4

Freitag, 9. Januar 2015, 13:14

Guten Tag,

fragen Sie bei Ihrem Versicherungsvermittler oder direkt beim Versicherer an. Eine reine Gegenüberstellung erhalten Sie dort recht schnell.
Die Bewertung was wichtig und weniger wichtig ist, müssen Sie selbst oder zusammen mit Ihrem Versicherungsvermittler machen.

Herzlicher Gruß
Michael Götz
Versicherungen sind meine berufliche und private Leidenschaft, denn zuviele Menschen lassen sich zu oft besch... von Versicherern und Vermittlern. Das darf nicht sein! So helfe ich gerne weiter.
Aber natürlich sind meine Beiträge keine Rechtsberatung und ohne Gewähr.


Michael Götz von der Albert Götz GmbH Versicherungsmakler mit Herz und Verstand
Dipl. Betriebswirt (FH), Versicherungskaufmann

Barmer

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5

Freitag, 9. Januar 2015, 18:21

Unwichtig sind Dinge, die man selbst finanziell ohne weiteres stemmen kann. Beitragsrückerstattung, Tagegeld im Krankenhaus, 5% mehr oder weniger beim Zahnersatz, Brillen wären für mich Beispiele. Wichtige Einschränkungen sind dagegen Dinge wie 10% SB auf alles, fehlende Rehabilitationsleistungen, Ausschlüsse und Höchstgrenzen bei Psycho, Regelsätze der Gebührenordnungen.

Ja, es macht Arbeit.

Viel Glück

Barmer

6

Sonntag, 16. August 2015, 18:20

Liebe Herren Barmer und Götz,

ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Antworten.

Ihre Beiträge haben mir geholfen.

Beste Grüße

Kölsch

unregistriert

7

Montag, 17. August 2015, 18:19

Ich glaube wichtiger als die Frage nach unisex und Leistungen ist die Frage, ob der Vertrag auf Basis der Kalkulation vor 2009 (Wettbewerbstärkungsgesetz) oder danach abgeschlossen wurde.

Aus meiner persönlichen Erfahrung sind die Altverträge vor 2009 für die Kunden günstiger, hier würde ich persönlich von einem Wechsel abraten.

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8

Dienstag, 18. August 2015, 18:53

Debeka, neue Welt / alte Welt

Hallo, der Debeka Tarif PN / PNE ist ca. 34 Jahre alt und hat im Rahmen des neuen VVG keine Novellierungen erfahren. Gern stelle ich, wenn gewollt, einen inhaltreichen Vergleich der beiden Tarife gegenüber. Er gehört zu den drei besten der Anbieter, sieht man es in Bezug auf garantiert und existenzielle Leistungen.

LG

Biometrixx

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9

Dienstag, 18. August 2015, 19:35

Das Bedingungswerk des PN / PNE ist eindeutig schlechter als das des N/NC und ist und war schon immer m.E. eine Katastrophe, hier kann man nur auf viel Kulanz der Debeka hoffen. Das haben Sie ja schon angeschnitten, es seihen hier nochmal folgende Punkte genannt:

Rollstühle gedeckelt auf 620,- Euro (Das alleine ist schon existenzgefährdend)
Keine Ergotherapie, keine Logopädie in den Bedingungen zu finden
Psychotherapie max. 20 Sitzungen
sehr begrenzter, geschlossener Hilfsmittelkataklog (Das ist existenzgefährdend)

Gut, die Punkte bez. der Kalkulation gilt es zu bedenken, aber ich würde keine Sekunde zögern, dieses alte und extrem lückenhafte Bedingungswerk loszuwerden, hierbei sind 30,- bis 40,- Euro mehr pro Jahr sicher gut investiert.
Uwe Haensch

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10

Dienstag, 18. August 2015, 19:39

Ich glaube wichtiger als die Frage nach unisex und Leistungen ist die Frage, ob der Vertrag auf Basis der Kalkulation vor 2009 (Wettbewerbstärkungsgesetz) oder danach abgeschlossen wurde.

Aus meiner persönlichen Erfahrung sind die Altverträge vor 2009 für die Kunden günstiger, hier würde ich persönlich von einem Wechsel abraten.


Das kann doch nicht Ihr Ernst sein. Was heisst denn hier "günstiger" ? Darauf kommt es doch wohl nicht in erster Linie an. Der alte Tarif hat deutlich schlechtere Bedingungen. Wenn da die Debeka nicht viel Kulanz zeigt (hat sie wohl in der Vergangenheit, aber zukünftig ???), bleibt der Versicherte ggf. auf sehr hohen Kosten sitzen.
Uwe Haensch

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11

Dienstag, 18. August 2015, 19:46

Antwort "Kölsch"

wahrheitsgemäßer geht es nicht mehr. Sondiert man die garantierten (!) und einklagbaren (!) Leistungen, so ist Debeka PN / PNE in meinen Augen kein PKV Versicherungsschutz (gelinde formuliert)
LG
FD

12

Dienstag, 3. Januar 2017, 17:06

Hallo,

ich möchte diesen Thread hier nochmals hervorholen.

Ich bin 51 Jahre, männlich und derzeit im Tarif PN, PNE (Bisex) der Debeka.

Nach der Beitragssteigerung (ca. 16%) für 2017 bin ich beim Überlegen, ob ein Wechsel zu einem anderen Tarif bei der Debeka lohnenswert ist oder nicht.

Mein Versicherungsvertreter meinte, ich kann problemlos in den neueren Tarif (Unisex) N,NC wechseln.

Sollte ich dies tun, auch wenn es noch etwas teurer wird. Oder erkaufe ich mir Nachteile beim Wechsel in einen Unisex-Tarif?

Die hier bisher gegebenen Antworten sind für mich schwierig einzuschätzen und beziehen sich auf das Jahr 2015. Vielleicht gibt es neue Erkenntnisse, die mir weiterhelfen.
Viele Dank im Voraus dazu.


Viele Grüße

Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank-HRO« (3. Januar 2017, 17:10)


13

Mittwoch, 4. Januar 2017, 23:16

Hallo Frank,

wirklich abnehmen kann Dir diese Entscheidung natürlich niemand, und es bleiben Unwägbarkeiten, so dass Du erst am Ende Deines Lebens weißt was wirklich besser war!
Das ist hart, aber die Wahrheit!
Grundsätzlich würde ich wie meine "Vorredner" tendenziell eher sagen, wenn man es sich leisten kann, dann den Tarif mit den besseren Leistungen.
Aber: Wenn Du aus deinem alten Tarif wechselst, dann wechselst Du von "alter Welt" in die "neue Welt" und gleichzeitig von "Bisex" auf "Unisex".
Beides will sehr wohl bedacht sein!
Ich fange mal mit dem zweiten Punkt an: In der "Bisexwelt" waren Tarife für Frauen um 20-30 % teurer als Tarife für Männer.
D.h. auch, bei gleichen Leistungen, ist ein Unisextarif für einen Mann 10-15 % teurer als ein Bisextarif.
Insofern finde es es schon "mutig" wenn es hier heißt, eventuelle einmalige Mehrkosten für z.B. einen Rollstuhl seien "existenzgefährdend", lebenslange - ggfs. jahrzehntelange - Mehrkosten eines Unisextarifes von 10-15 % sind es aber - scheinbar - nicht!
Ja klar, mit der falschen Police gibt es ein Risiko, daß man sich die optimale Versorgung nicht leisten kann.
Aber es gibt - gerade im PKV Bereich - auch ein Risiko, daß einen die PKV-Beiträge überfordern.
Dieses Risiko steigt deutlich, wenn Du in Unisex wechselst.
Wichtiger noch: Eventuell verlierst Du dadurch Deinen Anspruch auf den Standardtarif! Den gibt es nur in der "alten Welt", vor 2009.
M.E. solltest Du also mit der Debeka vor allem zwei Dinge klären:
1. Kannst Du später auch in den Standardtarif wechseln, wenn Du jetzt in den Unisextarif wechselst? Rechtlich ist das m.W. nicht eindeutig, wenn sie es Dir schriftlich zusichern, kann man es ggfs. wagen, ansonsten m.E. eher nicht.
2. Kannst Du auch später - unabhängig vom weiteren Verlauf (Gesundheit, in Anspruch genommene Leistungen) - jederzeit problemlos, ohne Gesundheitsprüfung - in den Unisextarf wechseln?
Falls das - schriftlich - bejaht wird, würde ich erstmal einfach abwarten! Und dann wechseln, wenn ich die zusätzlichen Leistungen benötige.
Am wichtigsten, nebenbei bemerkt, ist von den erwähnten Leistungen m.E. der Bereich Hilfsmittel.
Da wäre dann die Frage, wieviel besser die Formulierungen im neuen Tarif sind. Nicht nur bei Höchstbeträgen, sondern wie offen der Hilfsmittelkatalog ist!

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14

Donnerstag, 5. Januar 2017, 15:03


Ich fange mal mit dem zweiten Punkt an: In der "Bisexwelt" waren Tarife für Frauen um 20-30 % teurer als Tarife für Männer.
D.h. auch, bei gleichen Leistungen, ist ein Unisextarif für einen Mann 10-15 % teurer als ein Bisextarif.


Ihr Umkehrschluss ist falsch, jedenfalls so pauschal, und das unabhängig von der Frage ob es bei der Debeka tatsächlich so ist.


Insofern finde es es schon "mutig" wenn es hier heißt, eventuelle einmalige Mehrkosten für z.B. einen Rollstuhl seien "existenzgefährdend", lebenslange - ggfs. jahrzehntelange - Mehrkosten eines Unisextarifes von 10-15 % sind es aber - scheinbar - nicht!


Genau, weil mal so eben 30.000 Euro und mehr für einen Rollstuhl eben ein deutlich höheres finanzielles Risiko sind als 10 % mehr Beitrag pro Monat.


Dieses Risiko steigt deutlich, wenn Du in Unisex wechselst.


Wer sagt das ? Das hängt doch wohl von sehr vielen verschiednenen Parametern der entsprechenden Versicherungskollektive und des Versicherers ab. So pauschal ist das Unsinn.


Wichtiger noch: Eventuell verlierst Du dadurch Deinen Anspruch auf den Standardtarif! Den gibt es nur in der "alten Welt", vor 2009.
M.E. solltest Du also mit der Debeka vor allem zwei Dinge klären:
1. Kannst Du später auch in den Standardtarif wechseln, wenn Du jetzt in den Unisextarif wechselst? Rechtlich ist das m.W. nicht eindeutig, wenn sie es Dir schriftlich zusichern, kann man es ggfs. wagen, ansonsten m.E. eher nicht.
2. Kannst Du auch später - unabhängig vom weiteren Verlauf (Gesundheit, in Anspruch genommene Leistungen) - jederzeit problemlos, ohne Gesundheitsprüfung - in den Unisextarf wechseln?
Falls das - schriftlich - bejaht wird, würde ich erstmal einfach abwarten! Und dann wechseln, wenn ich die zusätzlichen Leistungen benötige.


Korrekt, bis heute gibt es (leider und aus mir völlig unverständlichen Gründen) keinen Standard-Tarif in der Unisex-Welt.
zu 1.: Die Debeka kann also natürlich nichts zusichern was es nicht gibt.
zu 2.: Das ist doch Unsinn, es gilt der § 204 VVG und da findet man alle Regelungen, u.a. wann auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet wird und was für Optionen man hat.


Am wichtigsten, nebenbei bemerkt, ist von den erwähnten Leistungen m.E. der Bereich Hilfsmittel.
Da wäre dann die Frage, wieviel besser die Formulierungen im neuen Tarif sind. Nicht nur bei Höchstbeträgen, sondern wie offen der Hilfsmittelkatalog ist!


Also doch - und die Antwort ist: viel bessere.
Uwe Haensch

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15

Freitag, 6. Januar 2017, 00:25


Genau, weil mal so eben 30.000 Euro und mehr für einen Rollstuhl eben ein deutlich höheres finanzielles Risiko sind als 10 % mehr Beitrag pro Monat.


Also so sicher wäre ich mir da nicht.
Wie hoch die Mehrkosten bei Frank derzeit sind, wissen wir nicht, aber schon beim deutlich jüngeren Threaderöffner ging es um 70 EUR im Monat, bei Frank kann das deutlich mehr sein.
Und bislang haben sich PKV-Beiträge in etwa alle 10 Jahre verdoppelt, das gilt grundsätzlich auch für die Unisex-Mehrkosten, und dann sind das in 10 Jahren 140 EUR pro Monat, in 20 Jahren 280 EUR pro Monat, und in 30 Jahren 560 EUR pro Monat.
Da kommt dann kumuliert über die Jahrzehnte schon deutlich mehr als 30000 EUR zusammen!
Davon abgesehen, würde mich mal interessieren, ob 30000 EUR für einen Rollstuhl von der Debeka tatsächlich bezahlt werden.
Ich bezweifel nicht, daß es Rollstühle gibt die so teuer sind. Und auch nicht, dass die sinnvoll sein können, je nach Ausmass der Behinderung.
Aber: Wir reden hier über eine Versicherung, die über Jahrzehnte einen Tarif anbietet, der die Erstattung auf 620 EUR deckelt, weil sie das wohl für einen angemessenen Rahmen hält.
Den Deckel streicht sie jetzt, nicht aus Gutmenschlichkeit, sondern aus Wettbewerbsgründen.
Und dann kommt eine Rechnung über 30000 EUR.
Zahlen die das dann wirklich anstandslos? Kennen sie auch nur ein konkretes Beispiel?
Oder hat man dann einen jahrelangen Prozess durch alle Instanzen vor sich?

16

Sonntag, 8. Januar 2017, 17:58

Erst einmal vielen herzlichen Dank an die Beiden, die mir geantwortet haben.

Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es in Unisex-Tarifen kein Standardtarif, auf den ich evtl. im Rentenalter aus Kostengründen wechseln kann.
Dies habe ich nur in der "alten Welt". Dies wäre ein wichtiges Argument, nicht zu wechseln.

Auf der anderen Seite gibt es in den neune Tarifen bessere Leistungen, die ich im alten Tarif nicht habe.

Somit also eine Abwägungssache, richtig?

Viele Grüße Frank

17

Sonntag, 8. Januar 2017, 20:10

Hallo,


Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es in Unisex-Tarifen kein Standardtarif, auf den ich evtl. im Rentenalter aus Kostengründen wechseln kann.



das ist falsch, lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass der Standardtarif auch bei Unisex möglich ist. Das Selbe habe ich vor der Unisexumstellung für meine Frau auch von der Debeka angefordert und bekommen.

Grüße
CM
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18

Montag, 9. Januar 2017, 09:24

Hallo,


Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es in Unisex-Tarifen kein Standardtarif, auf den ich evtl. im Rentenalter aus Kostengründen wechseln kann.



das ist falsch, lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass der Standardtarif auch bei Unisex möglich ist. Das Selbe habe ich vor der Unisexumstellung für meine Frau auch von der Debeka angefordert und bekommen.

Grüße
CM


Na ja, es steht zu befürchten dass diese Bestätigung, zumindest b.a.w., das Papier nicht wert ist auf dem sie steht. Denn, es gibt den Standardtarif für Unisex nach wie vor nicht (und m.E. wird es ihn auch nie geben weil es die Versicherer absolut nicht wollen). Man kann also nicht in etwas wechseln was es gar nicht gibt.

Zumal es auch noch unterschiedliche Ansichten darüber gibt, selbst unter Experten, ob es sich denn bei einem Wechsel in den Standardtarif überhaupt um einen Tarifwechsel gem. § 204 VVg handelt oder nur um die Ausübung eines Rechtes gem. § 19 MB/KK.
Uwe Haensch

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19

Montag, 9. Januar 2017, 13:54

Zumal es auch noch unterschiedliche Ansichten darüber gibt, selbst unter Experten, ob es sich denn bei einem Wechsel in den Standardtarif überhaupt um einen Tarifwechsel gem. § 204 VVg handelt oder nur um die Ausübung eines Rechtes gem. § 19 MB/KK.


Da geht es vermutlich um das Thema Risikoprüfung, oder?
Wie wird das denn in der Praxis gehandhabt, findet beim Wechsel in den Standardtarif eine Risikoprüfung statt und werden auch Risikozuschläge erhoben?
Zumindest in Bezug auf die Selbstbeteiligung ergibt sich ja sicher oft eine Mehrleistung zu dem vorherigen Tarif.

Barmer

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20

Montag, 9. Januar 2017, 23:01

Hallo,

den Standardtarif gibt es definitiv nur in der alten Welt, also nur für Unisex vor 2009. In der neuen Welt heißt der entsprechende Tarif Basistarif, ist aber wegen der politisch damit verbundenen Aufnahme aller Nichtversicherten sehr teuer kalkuliert und als Kostenkiller im Alter völlig unbrauchbar. (Beide Tarife sind keine Wunschtarife der PKV-Unternehmen, sondern wurden politisch gefordert und sind daher einheitlich bei den Unternehmen.)

Richtig ist, dass manche Unternehmen eine Risikoprüfung beim Wechsel in den ST verlangen. Meines Erachtens ein Unding, denn das Wechselrecht beruht nicht auf § 204 VVG.

Viel Glück

Barmer

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