Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Versicherungtalk.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

DeltaPhi

unregistriert

1

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 13:07

Knirscherschiene nachmelden

Liebe versicherungstalk.de Community,

ich habe eine große Frage, die mich leider jetzt vor Weihnachten doch sehr beschäftigt und kann sie leider nicht mehr mit meinem Debeka-Makler besprechen. Allgemein wollte ich aber auch um Rat fragen. Es ist folgendes passiert:

Anfang September habe ich mich bei der Debeka rückwirkend zur Mitte August Krankenversichern lassen. Der Tarif ist nur über die Öffnungsaktion (hatte eine Psychotherapie) zustande gekommen, habe Tarif B (mit 30% Risikozuschlag) und BG erhalten (und Pflegeversicherung).

Jetzt traf ich mich anfang der Woche mit ein paar Kollegen und in einem Gespräch kam dann heraus, dass einer wohl einen Risikozuschlag bei der PKV aufgrund einer Knirscherschiene erhielt. Ich selbst habe vor einigen Jahren auch einmal eine solche Schiene erhalten, weil der Zahnarzt dies auf einmal vorgeschlagen hatte. Er hatte den Verdacht, dass ich vielleicht knirschen könnte. Bei allen Folgeterminen hat er es nicht mehr erwähnt, meine Freundin hatte auch nichts gemerkt sodass ich die Schiene die letzten Jahre nicht mehr trug. Und nun habe ich bei Vertragsabschluss vergessen, die Schiene anzugeben.

Jetzt habe ich gerade natürlich Panik, was passiert, wenn ich dies nachmelde. Vor allem davor, dass die Debeka von der Versicherung zurücktritt und da die Öffnungsaktion schon verwirkt wurde, ich auch zu keinem anderen Unternehmen mehr gehen könnte. Es wurden keine Leistungen beantragt noch ist dies im Moment geplant.

Daher wollte ich fragen, wie wahrscheinlich aus eurer Erfahrung dieser Fall ist oder womit ich rechnen muss, wenn ich es nachmelde?

Viele Dank bereits im Voraus und noch frohe Weihnachten!
DeltaPhi.

2

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 16:50

Hallo!

Liebe versicherungstalk.de Community,

ich habe eine große Frage, die mich leider jetzt vor Weihnachten doch sehr beschäftigt und kann sie leider nicht mehr mit meinem Debeka-Makler besprechen.

Die Debeka hat keine Makler, sondern gebundene Vermittler, aber egal.

Allgemein wollte ich aber auch um Rat fragen. Es ist folgendes passiert:

Anfang September habe ich mich bei der Debeka rückwirkend zur Mitte August Krankenversichern lassen. Der Tarif ist nur über die Öffnungsaktion (hatte eine Psychotherapie) zustande gekommen, habe Tarif B (mit 30% Risikozuschlag) und BG erhalten (und Pflegeversicherung).

Jetzt traf ich mich anfang der Woche mit ein paar Kollegen und in einem Gespräch kam dann heraus, dass einer wohl einen Risikozuschlag bei der PKV aufgrund einer Knirscherschiene erhielt. Ich selbst habe vor einigen Jahren auch einmal eine solche Schiene erhalten, weil der Zahnarzt dies auf einmal vorgeschlagen hatte. Er hatte den Verdacht, dass ich vielleicht knirschen könnte. Bei allen Folgeterminen hat er es nicht mehr erwähnt, meine Freundin hatte auch nichts gemerkt sodass ich die Schiene die letzten Jahre nicht mehr trug. Und nun habe ich bei Vertragsabschluss vergessen, die Schiene anzugeben.

Jetzt habe ich gerade natürlich Panik, was passiert, wenn ich dies nachmelde. Vor allem davor, dass die Debeka von der Versicherung zurücktritt und da die Öffnungsaktion schon verwirkt wurde, ich auch zu keinem anderen Unternehmen mehr gehen könnte. Es wurden keine Leistungen beantragt noch ist dies im Moment geplant.

Daher wollte ich fragen, wie wahrscheinlich aus eurer Erfahrung dieser Fall ist oder womit ich rechnen muss, wenn ich es nachmelde?

Viele Dank bereits im Voraus und noch frohe Weihnachten!
DeltaPhi.


Melden Sie das ganze unverzüglich nach, idealerweise mit Attest vom Zahnarzt. Es gibt Diagnosen zu den Schienen, die Versicherern Probleme bereiten können. Auch im Rahmen der Öffnungsaktion sind Gesundheitsangaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.

Grüße
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

DeltaPhi

unregistriert

3

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 19:39

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich werde direkt am Montag Kontakt mit meinem Vermittler aufnehmen (sorry für die falsche Berufsbezeichnung, ich versuche da so langsam einen Überblick zu erhalten). Haben Sie mit solchen Fällen des Nachmeldens eventuell Erfahrung? Ich habe Angst gekündigt zu werden. Vielen Dank!

4

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 21:12

Hallo,

melden Sie das ganze schriftliche (Post, Fax zur Not Mail) direkt an die Debeka Krankenversicherung, der Vermittler ist da nur bedingt der korrekte Ansprechpartner. Wenn es eine ganz normale "Knirscherschiene" ist, wird wohl nichts passieren.

Grüße
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

5

Sonntag, 4. Januar 2015, 01:44

Auch im Rahmen der Öffnungsaktion sind Gesundheitsangaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.

Grüße
CM


Klingt plausibel, ist juristisch aber m.E. spannend: $19 VVG, Absatz 4 besagt:
4) Das Rücktrittsrecht des Versicherers wegen grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht und sein Kündigungsrecht nach Absatz 3 Satz 2 sind ausgeschlossen, wenn er den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätte.

Völlig unabhängig von den Details: Wenn die Grundbedingungen stimmen, hätte der Versicherer Kontrahieren müssen, zu maximal 30 % Risikozuschlag, oder?
Wo also ist hier das juristische Risiko?

Thema bewerten


Home Lebensversicherun Rentenversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Private Krankenversicherung Krankenzusatzversicherung Pflegezusatzversicherung Autoversicherung Motorradversicherung

  My-Versicherung Motorradversicherung Autoversicherung Private-Unfallversicherung Private-Haftpflicht Bausparen  Privatrechtsschutz Pflegepflichtversicherung