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Montag, 5. März 2012, 12:36

Rückkehr GKV durch Gehaltsverzicht - Wie konkret?

Hallo zusammen,
es wird ja viel geschrieben zum o.g. Thema aber leider bleiben für mich noch einige Unklarheiten.
Zum Fall: PKV seit 10/11
AN-Verhältnis über der JAEG.
Alter 25 Jahre
Durch veränderte Lebensplanung wird der Wechsel zurück in GKV angedacht (nur angedacht). Die Frage nach dem Wie ist ungeklärt.
In einem anderen Forum bzw. auf einer anderen Onlineplattform wurde folgender Weg aufgezeigt:
- Reduktion Arbeitszeit bzw. Entgelt z.B. zum 1.10.12
-> Versicherungspflicht tritt sofort ein.
-Erhöhung der Arbeitszeit bzw. Entgelt auf altes Niveau zum 1.01.13 (d.h. Gehalt p.a. über JAEG)
-> Überschreitung der JAEG 2013 zum 31.12.13
Besteht hier eine Möglichkeit in der in 10/12 eingetreten GKV zu verbleiben? Oder anders gefragt: Wie lange muss der AN auf einen Teil seines Gehalts verzichten?
Bitte keine Fragen zu den möglichen Wechselmotiven. Es geht hier eher um ein theoretisches Szenario

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Dienstag, 6. März 2012, 12:00

Anstatt weniger zu arbeiten und auf Einkommen zu verzichten, kann man auch Entgelt in eine betriebliche Altersvorsorge umwandeln (1.800,- EUR + 2688,- EUR = 4488,- EUR/Jahr) oder (wenn die Versicherungspflichtgrenzen dadurch immer noch nicht unterschritten wird) eine Einzahlung in ein Zeitwertkonto vornehmen (hier muss der Arbeitgeber aber mitspielen, einen rechtlichen Anspruch auf ein Zeitwertkonto gibt es im Gegensatz zur Nutzung der betrieblichen Altersvorsorge nicht).

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Dienstag, 6. März 2012, 15:06

Hi,

also um in die GKV zurückkehren zu können musst du "nur" ein Jahr lang mit deinem Gehalt unter der JAEG liegen. Dies ist, wie du schon sagtest, mit einer Arbietszeit- und damit Lohnkürzung möglich. diese muss allerdings mind. ein Jahr gehen. Dann kannst du in die GKV zurück. Wenn dann dein Gehalt unerwarteterweise steigt ^^ versicherst du dich freiwillig gesetzlich und belibst damit in der Gesetzlichen.

Grüße
schmidti

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 598

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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4

Dienstag, 6. März 2012, 21:47

Hallo,

in der von karlmich dargestellten Art und Weise würde es auch gehen, da er nur 3 Monate verzichtet, aber 15 Monate pflichtversichert ist. Man sollte aber nicht die spätere Erhöhung vorher festlegen. Und den Arbeitgeber darf man in der Zeit auch nicht wechseln.

Gruss

Barmer

5

Mittwoch, 28. März 2012, 14:35

Hallo,

ich weiss leider gar nicht, wie ich wieder zurück in die GKV kommen kann. Ich bin seit 2005 in der PKV. Damals arbeitete meine Frau noch und war daher in der GKV. Mein Sohn nahm ich mit in die PKV. Mittlerweile ist meine Frau seit über 18 Monaten arbeitslos und eine Tochter verstärkt nun unser Team. Notgedrungen sind nun alle in der PKV - und das ist monatlich extrem teuer. Daher würde ich aufgrund der veränderten Lebenssituation gerne wieder in die GKV zurück.

Nun zurück zur Frage von karlmich bzw. konkret:

Wie kann ich mithilfe meines (sehr flexiblen und rücksichtsvollen) Arbeitgebers die Rückkehr bewerkstelligen? Mein mtl. Bruttoeinkommen liegt bei 5.100€. Logischerweise möchte ich ja kein Geld verschenken. Kann das Gehalt für die im Beispiel angegebenen 3 Monate reduziert werden und der "Differenzbetrag" nachträglich im folgenden Jahr ausgezahlt werden? Könnte ich sofort nach der Gehalts-Reduktion meine PKV informieren und in die GKV wechseln und dort auch nach der "Gehaltsnormalisierung" bleiben?

Seit dem 1.1.2012 zahle ich in eine betriebliche Altersvorsorge ein - gibt es vielleicht hier eine Möglichkeit, unter die Grenze zu fallen? Wie hoch müsste die Einzahlung sein?

So viele Frage...

Viele Grüße
Adrianisback

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Adrianisback« (28. März 2012, 14:41)


6

Mittwoch, 28. März 2012, 14:45

@Adrianisback

Tja, das hört sich ja nach "Rosinenpickerei" an. Erst PKV-Vorteile nutzen, dann die GKV-Vorteile ;-)

Rückkehr ist möglich bei Reduktion der Stunden (und dementsprechend des Gehaltes), somit unter die JAEG kommen und sofort ab in die GKV. Zwölf Monate unter der JAEG bleiben und dann wieder Stunden normalisieren und anschließend freiwillig in der GKV versichert bleiben (nur wenn derzeitiges Alter UNTER 55).

Gehen natürlich erstmal 12 Monate einige Euronen flöten.

Aber ein bisschen mehr Freizeit zusammen mit der Familie ist doch auch schön! ... hoffentlich ;-)

Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ting100« (28. März 2012, 14:50)


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Mittwoch, 28. März 2012, 15:05

@Ting100

...gibt es über der betrieblichen Altersvorsorge Möglichkeiten? Ich verzichte ja nicht freiwillig auf Geld...

8

Mittwoch, 28. März 2012, 15:07

Puh. Da bin ich etwas überfragt.

Zahlung in die priv./betr. Altersvorsorge senkt natürlich das anrechenbare Brutto.

Aber da gibt es sicherlich Grenzen und ob der Vertrag nach einem Jahr wieder rückgängig gemacht werden kann?

Du willst ja sicherlich nicht bis zur Rente 1000 €/Monat da einzahlen, oder? ;-)

Grüße

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