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Mittwoch, 11. Januar 2012, 04:11

Versicherungspflichtgrenze .... Brauche dringen Tips und Hilfe

Hallo zusammen,



ich habe ein Problem. Vor ca. 5 Jahren habe ich eine kleine Anwartschaft für die PKV abgeschlossen. Seitdem "dümpel" ich knapp unter der Grenze. In 2011 sollte es nun endlich funktionieren.... Nach den Berechnungen zu Folge, sollte ich in 2011 ca. 370 EUR und 2012 (ohne Berücksichtigung von Lohnerhöhungen) ca. 100 EUR über der Grenze liegen. Ich habe gleich mit unserem Personalbüro telefoniert und der gute Mann meinte nur ... mmh... das mit der Grenze wird wohl nix.... Sie haben im Mai einen Vertrag mit der Unterstützungskasse (Entgeldumwandlung) abgeschlossen. Diese 50 EUR reduzieren Ihr monatliches Entgeld das zur Berechnung dient um insgesamt 400 EUR (Mai - Dez) ... d.h. ich wäre 30 EUR unter der Grenze... Kompromisse geht der gute Herr nicht ein.



Hat jemand eine Idee ? Ist das so korrekt? Ich habe die regelmäßigen Schichtzulagen der Dauernachtschicht nicht berücksichtigt. Zudem bekommen wir täglich, wenn wir Anwesend sind eine Pauschale, die ebenfalls nicht berücksichtigt ist.



Ausserdem vielleicht noch ein Versuch wert?:

Seit Einführung des neuen Tarifvertrages ERA der IG-Metall, ist unsere Teamleiterzulage (die ja ein regelmäßiges Entgeld darstellt) verdoppelt worden auf knapp 200 EUR im Monat. Diese Zulage habe ich bereits im Nov und Dez 2011 erhalten und schon eingerechnet. Durch diese Zulage komme ich aber definitiv 2012 über die Grenze. Diese Sache stellt doch ein dauerhaft verändertes Entgeld dar, kann ich von meinem Arbeitgeber verlangen, das er dies auch auf dieser Grundlage berechnet ? Und mich aus diesem Grund freistellt?



Für weitere Tips und Tricks wäre ich echt dankbar. ?( ?(

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Mittwoch, 11. Januar 2012, 05:10

Morgen :-)

In etwa das gleiche Problem hatte ich auch.

Deine Personalabteilung MUSS nach dem Steuerbrutto gehen nicht nach dem Gesamtbrutto. Dem Steuerbrutto wird noch die jährliche Erfolgsbeteiligung rausgerechnet. Dann haste deine Grenze. Leider hat dein Personaltyp recht. Die Beiträge bei einer Entgeldumwandlung werden vom Brutto abgezogen und reduziert schlussendlich dein Steuerbrutto. Leider ist es so, dass die Firmen exakt nach dem Gesetz gehen müssen. 30€ sind eben mal 30€ jedoch gibt es einige Möglichkeiten, die man ausschöpfen kann wenn dir der Personaltyp gut gesonnen ist. Es reicht ja schon, wenn dir der Typ Rückwirkend 2h Extra schreibt fürs Jahr 2011 und dann biste drüber. Im Gegenzug zieht er dann für dieses Jahr 2h ab. Das ist das Einfachste. Es liegt mehr oder weniger in der Grauzone und wurde auch schon in einigen Firmen (3-4), die ich von Bekannten kenne, so gemacht. Sprech nochmal mit der Person im Personalbüro. Es ist ja auch in derem Interesse. Meistens sparen die ja auch was und ausserdem ist es so dass man sich doch irgendwie Gegenseitig helfen sollte. Bei mir war es soweit, dass ich zum Personalchef ging, weil sich die Person in der Personalabteilung weigerte ein paar Sachen anzuerkennen, die mein Steuerbrutto klar über den Satz trieben. Schlussendlich hab ich zwar ein Jahr verloren aber auch eins gewonnen durch meine Hartnäckigkeit.

Versuch es nochmal.
gruss

Dennis

PS: Ich bin kein Experte in sowas aber wie gesagt ich hatte ähnliche Erfahrungen und hab es wie oben genannt geschafft.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dragan83« (11. Januar 2012, 05:25)


Philchen

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3

Mittwoch, 11. Januar 2012, 07:04

Moin,

Grundsätzlich ist es so, dass die Feststellung ob freiwillig oder pflichtversichert in letzter Konsequenz von der Krankenasse gemacht wird.
Man müsste die genauen Zahlen vor sich haben. So wie Sie es schreiben, sollten es aber reichen. Die Teamleiterzulage ist doch regelmäßig und fix?
Ein kompetenter Vermittler kann das im Regelfall aber auch beurteilen.

Gruß
Philipp
Philipp Mättig
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4

Mittwoch, 11. Januar 2012, 09:01

Hallo Philipp,

mir wurde gesagt, dass ich über dem Satz sein MUSS. Es würde kein Verhandlungsspielraum geben, da die Firma sich nach dem Gesetz richten muss.
Ich glaube kaum, dass die Teamleiterzulage komplett für 2011 anrechenbar ist, wenn er die 200€ erst NOV und DEZ 11 bekommen hat. Schlussendlich gehts nachm Brutto. Dieses Jahr wird er drüber kommen wegen der Teamleiterzulagenerhöhung. Fürs letzte Jahr muss er sich halt was einfallen lassen. Ich denke, dass man mit der Personalabteilung reden kann.
So habe ich das von meiner Firma gesagt bekommen.

Roland Gutsch

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5

Mittwoch, 11. Januar 2012, 10:12

Hallo lifeout81,

wenn ich Ihren Beitrag richtig verstanden habe, müssten Sie zum 01.01.2013 als freiwillig versichert gemeldet werden. Sie müssen für das Kalenderjahr 2012 die Grenze tatsächlich überschreiten UND außerdem die neue Grenze für das Jahr 2013. Natürlich müssen Entgeltumwandlungen für die Berechnung berücksichtigt werden.

Freundliche Grüße
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
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rg@gutsch-gmbh.de
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Roland Gutsch

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6

Freitag, 2. März 2012, 21:12

Hallo Philipp,

mir wurde gesagt, dass ich über dem Satz sein MUSS. Es würde kein Verhandlungsspielraum geben, da die Firma sich nach dem Gesetz richten muss.
Ich glaube kaum, dass die Teamleiterzulage komplett für 2011 anrechenbar ist, wenn er die 200€ erst NOV und DEZ 11 bekommen hat. Schlussendlich gehts nachm Brutto. Dieses Jahr wird er drüber kommen wegen der Teamleiterzulagenerhöhung. Fürs letzte Jahr muss er sich halt was einfallen lassen. Ich denke, dass man mit der Personalabteilung reden kann.
So habe ich das von meiner Firma gesagt bekommen.

Ihre Aussagen sind etwas unklar. Falls es so ist, dass Ihr "regelmäßiges Arbeitsentgelt" im November und Dezember auf ein Jahr (fiktiv) hochgerechnet die Grenze von 2011 überschreitet UND auch das Entgelt für 2012 über der Grenze liegt, sind Sie ab 01.01.2012 versicherungsfrei.

Die Personalabteilung prüft zum Jahreswechsel, ob dies durch die Erhöhung des Entgelts der Fall ist und meldet den Arbeitnehmer für den Januar als versicherungsfrei. Die GKV schickt dann eine Mitteilung und man hat 14 Tage nach Zugang Zeit, sich für eine freiwillige Weiterversicherung zu entscheiden (indem man z.B. gar nichts tut) oder zu wechseln.
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
Spezialmakler PKV-BU-AV
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Barmer

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Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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7

Freitag, 2. März 2012, 23:43

Hallo Philipp,

mir wurde gesagt, dass ich über dem Satz sein MUSS. Es würde kein Verhandlungsspielraum geben, da die Firma sich nach dem Gesetz richten muss.
Ich glaube kaum, dass die Teamleiterzulage komplett für 2011 anrechenbar ist, wenn er die 200€ erst NOV und DEZ 11 bekommen hat. Schlussendlich gehts nachm Brutto. Dieses Jahr wird er drüber kommen wegen der Teamleiterzulagenerhöhung. Fürs letzte Jahr muss er sich halt was einfallen lassen. Ich denke, dass man mit der Personalabteilung reden kann.
So habe ich das von meiner Firma gesagt bekommen.
Hallo,

wie Herr Gutsch schon geschrieben hat, reicht es , wenn die Einkommen von 11. und 12.2011 über der Grenze lagen. Das ist eindeutig. (Ob das jede Personalabteilung weiss, ist eine andere Frage.)

Die Schichtzulage und die Anwesenheitsprämie müssen natürlich auch berücksichtigt werden, wenn sie garantiert oder regelmäßig sind. (Unregelmäßige Überstunden eben nicht.)

Die Handhabung mit der Entgeltumwandlung ist zwar schwachsinnig (weil man ja durch die Umwandlung nicht schutzbedürftiger wird), aber üblich und durch die Richtlinien der Kassen gedeckt.

Viel Glück

Barmer

Roland Gutsch

Fortgeschrittener

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Beruf: Versicherungsmakler

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8

Samstag, 3. März 2012, 20:28

(Ob das jede Personalabteilung weiss, ist eine andere Frage.)

Ja - da liegt oft der Hund begraben, denn nach meiner Erfahrung wissen es einige Personaler NICHT. Ich hatte vor kurzem einen Fall mit einem TK-Versicherten. Auf telefonische Nachfrage bei der TK wurde ich zu einer Spezialistin für Versicherungsfreiheit verbunden. Die behauptete, dass im Jahr 2011 das tatsächliche Jahres-Entgelt über der JAEG gelegen haben musste (und über 2012), damit die Versicherungsfreiheit zum 01.01.2012 einträte.

Die schriftliche Nachfrage beim GKV-Spitzenverband und bei der TK ergab dann die andere, richtige Interpretation (siehe oben).

Personaler entscheiden aus Unsicherheit vor den Folgen eine falschen Meldung (Betriebsprüfung mit NAchzahlung etc.) des Öfteren falsch - auch weil sie nicht genau genug nachhaken und von der entsprechenden GKV zunächst eine falsche Informatioin erhalten - siehe Beispiel TK.

Die TK hat im Übrigen auf der Homepage zunächst eine missverständliche Aussage, beim genauen Hinsehen aber ein gutes Infoblatt für Arbeitgeber, auf dem alle Fälle (auch der der Gehaltserhöhung) gut und eindeutig beschrieben sind. Die kannte aber die Mitarbeiterin, die die telefonische Auskunft gab, offensichtlich NICHT.

Freundliche Grüße

Gutsch GmbH
Roland Gutsch
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www.gutsch-gmbh.de
rg@gutsch-gmbh.de
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