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Dienstag, 3. Januar 2012, 23:49

PKV oder GKV als Beamter

Ich überleg zur Zeit, ob es für mich sinnvoll ist, als Beamter (A13) in die PKV zu wechseln. Ich müsste (nach Einholen mehrere Angebote durch einen Makler), so um die 380,00 € (inkl. 30 % Risikozuschlag wegen Vorerkrankung) bezahlen.
Meine Überlegungen beziehen sich vor allem auf folgende Punkte, vielleicht könnte mich dabei jemand unterstützen:

- Berechne ich die PKV-Beiträge mit einer jährlichen Steigerung von 5 % und den GKV-Beitrag mit einer Steigerung von 2 % übertrifft nach ca. 20 Jahren die PKV den GKV-Satz (hätte noch gut 30 Jahre Berufsleben vor mir).
- Gibt es irgendwo Abschätzungen, die einen Vergleich PKV/GKV-Sätze aufzeigen (vor allem was die Pension betrifft)? Kann auch auf die heutige Situation bezogen sein, nur um mal ein Gefühl für die Differenz zu erhalten).

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Wohnort: Manching (bei Ingolstadt)

Beruf: Versicherungsmakler

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2

Mittwoch, 4. Januar 2012, 13:55

Wägen Sie zunächst vor einer Entscheidung ab, welches System (Kostenerstattung, sprich PKV oder Sachleistungsprinzip, sprich GKV) Ihren Vorstellungen und Wünschen am nächsten kommt. Der Schritt in die PKV sollte meiner Meinung nach nicht aufgrund irgendwelcher Beitragsersparnisse erfolgen. Eine private Krankenversicherung sollte meines Erachtens das Ziel haben, dem Versicherten eine gute Versicherungsleistung und damit auch eine gute Versorgung im Krankheitsfall zu ermöglichen.

Beachten Sie die allgemeine Preisentwicklung, nicht nur in Bezug auf die Krankenversicherung. Will sagen, in 30 Jahren werden auch andere Dinge durch die inflationäre Entwicklung teurer sein.

Sehen Sie sich auch die Vergangenheitsentwicklung der GKV an (Beiträge und Leistungen).

Ein langfristige Betrachtung oder gar Planung in die Zukunft ist meines Erachtens alleine schon wegen der Vielzahl an nicht vorhersehbaren Parametern, wie z.B. Entwicklung der Gesundheitskosten, gesetzliche Veränderungen, Änderung der Beihilfe, Demografie, unterschiedliche Selektionsverfahren der PKV und deren Veränderung, Geschäftspolitik der Unternehmen und so weiter nicht wirklich möglich...
Thomas Schösser
Ihr spezialisierter Versicherungsmakler für
Private Krankenversicherung - Berufsunfähigkeitsversicherung - Private Altersvorsorge
Am Pfahl 10
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Website: www.pkv-inhalte.de
Tel.: 0 84 59 / 32 43 32

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Mittwoch, 4. Januar 2012, 14:45

Danke für ihre Anregungen!

Zudem muss ich noch ergänzen, dass meine Partnerin bereits zwei Kinder hat und noch mindestens ein gemeinsames weiteres folgen soll. Das wird wohl auch noch mit in meine Überlegungen einfließen müssen.

Beiträge: 176

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4

Mittwoch, 4. Januar 2012, 16:37

Zitat

Zudem muss ich noch ergänzen, dass meine Partnerin bereits zwei Kinder hat und noch mindestens ein gemeinsames weiteres folgen soll. Das wird wohl auch noch mit in meine Überlegungen einfließen müssen.


Da gebe ich Ihnen recht. Ein wichtiger Punkt.
Thomas Schösser
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5

Sonntag, 22. Januar 2012, 19:17

Hallo Apfelbaum,

die Entwicklung der Beiträge in der GKV und PKV abzuschätzen ist schwierig bis unmöglich.

Die Höhe der PKV-Beiträge hängt von folgenden Faktoren ab:

Zinsen für Geldanlagen (Altersrückstellungn) in den nächsten Jahrzehnten, Entwicklung der Arzthonorare in den nächsten Jahrzehnten, Krankheitsentwicklung in denm gewählten Tarif, Lebenserwartung im gewählten Tarif, Alters- und Gesundheitsstruktur der Neuzugänge im gewählten Tarif...

Die Höhe der GKV-Beiträge hängt von folgenden Faktoren ab:

Höhe der Entgeltsteigerungen in den nächsten Jahrzehnten, Arbeitslosenquote, Abeitnehmer mit Teilzeit, Frauenerwerbsquote, Gesetzesänderungen (Beiträge, Leistungen), gesetzliche Voraussetzungen für die kostenlose Familienversicherung, ...

Ggf. ist die persönliche Einkommensentwicklung bis zum Lebensende abzuschätzen:

Teilzeitarbeit, Elternzeit, Sabbatjahr, vorzeitige Dienstunfähigkeit, späteres Studium bzw. Zweitstudium, Pensionshöhe, ...

Auch die Höhe des Beihilfesatzes beeinflusst die Beitragshöhe. Berufstätigkeit oder Nicht-Berufstätigkeit (Elternzeit, Arbeitslosigkeit) des Ehegatten beeinflusst die Beitragshöhe. Welche Auswirkungen ergeben sich bei einem behinderten Kind oder einer Mehrlingsgeburt?

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Gruß

RHW

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