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Freitag, 21. Oktober 2011, 22:29

Probleme mit der Öffnungsklausel

Hallo zusammen,

ich bin vor kurzem verbeamtet worden, sodass der Beitritt in die PKV ansteht. Aufgrund von "Vorerkrankungen" (Therapie, die erst in letzter Zeit abgeschlossen wurde) kann ich nur über die Öffnungsklausel in die PKV gelangen. Mein Makler hat nun ein Fax von der PKV erhalten mit folgendem Inhalt:

Eine Absicherung der Vision B- Tarife und des Tarifes BSG ist nicht möglich, versicherbar sind die normalen B-Tarife, allerdings wird lediglich Versicherungsschutz analog der Beihilfevorschrift und ohne Beihilfeergänzungstarife gewährt.

Mein Makler ging davon aus, dass der von ihm geplante Tarif durchgehen würde - so wurde es ihm von der PKV auch versichert - und nun geht es nicht mehr. Darf die PKV das machen? Macht es Sinn bei einer anderen PKV anzufragen?
Gegen einen höheren Risikozuschlag (ich bekomme ja eh die vollen 30%) hätte ich ja weniger als gegen einen anderen Tarif. Die Prozente lassen sich ja möglicherweise wieder reduzieren, wenn in dem Risikobereich nichts mehr vorkommt...

Wäre toll, wenn mir da jemand einen Rat geben könnte. Vielen Dank!

2

Freitag, 21. Oktober 2011, 22:34

Hallo,

wenn Ihr Makler nicht weiß welche Tarife der DBV in der Öffnungsaktion sind und was abgelehnt wird sollten Sie sich einen Suchen der Ahnung von dem Gebiet hat. Beihilfeergänzungstarife sind generell nicht in der Öffnung drin und nebenbei, die B-Tarife der DBV sind für viele Kunden die sinnvolleren Beihilfetarife aus dem Hause AXA.

Wurde schon ein Antrag gestellt? Falls ja ist die Sache mit der Öffnungsaktion dann bei anderen Versicherern wohl gelaufen und Sie haben keine große Auswahl mehr da die Öffnungsaktion für den ERSTantrag gilt.

Grüße
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

3

Freitag, 21. Oktober 2011, 22:47

Danke für die schnelle Antwort! Ich habe das Fax erst vorhin gelesen und werde morgen mit ihm telefonieren. Die Krankenkasse, bei der ich den Antrag gestellt habe, ist die AXA. Das die Beihilfeergänzungstarife ausgeschlossen sind, weiß ich. Ich kann nur nicht verstehen, warum die nicht den Risikozuschlag erhöhen, sondern die Tarife ändern dürfen... An was ist das denn gebunden? Die PKV muss das doch irgendwie begründen. Würde da ein Gutachten des Therapeuten helfen?
Könnten Sie mir folgendes Zitat aus ihrem Beitrag näher erklären: "die B-Tarife der DBV sind für viele Kunden die sinnvolleren Beihilfetarife aus dem Hause AXA." Verstehe ich irgendwie nicht :)

Ja, es wurde ein Antrag gestellt. Darauf kam dann das Fax mit der Bitte gewisse Sachen genauer zu definieren. Sowie die Frage, ob ich irgendwo schon abgelehnt wurde... Das zielt dann wohl auf die Hoffnung, dass ich irgendwo schon abgelehnt wurde...

Okay, dann wars das wohl mit den anderen PKV...

Inwiefern - für einen Laien erklärt - unterscheiden sich denn die B-Tarife von den BSG? Habe da noch keine so wirkliche Vorstellung was das nun bedeutet...

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 538

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1

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4

Freitag, 21. Oktober 2011, 23:55

Die Öffnungsaktion ist eine einheitliches Angebot der PKV-Unternehmen (bitte nie mehr Kasse sagen !) an Versicherte, die sonst eine Ablehnung bekämen. Von daher gibt es genau 30% und nichts anderes.
Es ist auch normal, dass ein Unternehmen, das mehrere Beihilfetarife hat, nur ein Tarifwerk für die Aktion zur Verfügung stellt. Und es stimmt auch, dass nach einer Anfrage zur Öffnung bei einem Unternehmen kein anderes mehr einspringen muss.

Meines Erachtens besteht allerdings die Möglichkeit, bei einem anderen Unternehmen jetzt (oder später) einen Normalantrag mit allem Gewünschten zu stellen. Vielleicht gibt die Diagnose ja eine Annahme mit z.B. 50% her.

Wenn Sie die genauen Unterschiede zwischen den Beihilfetarifen der DBV nicht kennen, warum ist dann ein Tarifwechsel so schlimm ?

Viel Glück

Barmer

5

Freitag, 21. Oktober 2011, 23:56

Ich stelle mal eine Gegenfrage, was hat Ihr Makler Ihnen denn überhaupt erklärt?
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

6

Samstag, 22. Oktober 2011, 00:09

Gute Frage;) Wir haben uns den Vergleich zwischen den Leistungen, die die unterschiedlichen PKV anbieten angeschaut und er hat mir gezeigt welche Leistungen z.B. die AXA zahlt und die z.B. die Debeka nicht.
Ich glaube dass wird schwierig mit dem normalen Antrag. War auch kurzfristig in einer Klinik, weil sich ein Psycho mit der Diagnose (die ziemlich übel klingt) völlig vertan hat. Wurde dann ziemlich schnell wieder heimgeschickt und amulant weiter behandelt. Jetzt ist alles wieder okay. Zusätzlich habe ich noch eine Schilddrüsenüberfunktion, die ja auch gleich mal 20% bringt...
Ich weiß momentan nur, dass die mir einen anderen - wohl nicht so tollen Tarif - andrehen wollen, der mit höheren Kosten verbunden ist... Und wenn ich dann bald schon so viel zahle wie ich bei der GKV zahlen würde u dann dauernd Sachen nicht übernommen werden, würde ich mich doch ärgern. Habe auch schon überlegt, ob ich 5 Jahre warten soll, aber Therapie "verjährt" ja glaube ich erst nach 10 Jahren...

7

Samstag, 22. Oktober 2011, 07:58

Gute Frage;) Wir haben uns den Vergleich zwischen den Leistungen, die die unterschiedlichen PKV anbieten angeschaut und er hat mir gezeigt welche Leistungen z.B. die AXA zahlt und die z.B. die Debeka nicht.


Abgesehen davon, dass er Ihnen mit Sicherheit nicht sagen kann was die Debeka zahlt und was nicht, gibt es bei der Debeka eine Änderung zum 01.01.2012. Ihre Wissenslücken im Bereich Öffnung und AXA-Tarife deuten eher darauf hin, dass keine wirkliche Beratung stattgefunden hat. Im Übrigen wird Ihr Makler die Debeka wohl eher nicht anbieten können bzw. wollen.


Ich glaube dass wird schwierig mit dem normalen Antrag. War auch kurzfristig in einer Klinik, weil sich ein Psycho mit der Diagnose (die ziemlich übel klingt) völlig vertan hat. Wurde dann ziemlich schnell wieder heimgeschickt und amulant weiter behandelt. Jetzt ist alles wieder okay. Zusätzlich habe ich noch eine Schilddrüsenüberfunktion, die ja auch gleich mal 20% bringt...


In der Regel sind Schilddrüsenfehlfunktionen die nicht operiert werden müssen kein größeres Problem, zumindest bei einigen Anbietern. Die Psyche sollte aber ein größeres Problem sein, insb. bei stationärem Aufenthalt.


Ich weiß momentan nur, dass die mir einen anderen - wohl nicht so tollen Tarif - andrehen wollen, der mit höheren Kosten verbunden ist... Und wenn ich dann bald schon so viel zahle wie ich bei der GKV zahlen würde u dann dauernd Sachen nicht übernommen werden, würde ich mich doch ärgern. Habe auch schon überlegt, ob ich 5 Jahre warten soll, aber Therapie "verjährt" ja glaube ich erst nach 10 Jahren...


Bei den meisten Anbietet erfolgt die "verjährung" hier nach 5 Jahren. Welche Krankheiten kommen aber in dieser Zeit dazu und um wie viel wird der Tarif denn per se teurer? M.E. ist der Visionstarif gegenüber dem B-Tarif der klar schlechtere Tarif auf fast allen Gebieten! Mit andrehen hat das wenig zu tun, dass unüberlegte Handeln Ihres Maklers hat Ihnen so ziemlich alle Handlungsalternativen genommen - Glückwunsch! Ist der Herr überhaupt ein richtiger Makler? Ich sehe in der Beratung an sich, der falschen Tarifauswahl und der Antragsstellung potentielle für Ansätze für Beratungsfehler.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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8

Samstag, 22. Oktober 2011, 08:45

das klingt ja nicht arg gut... werde mich vielleicht echt nach einem anderen umschauen - wobei das jetzt wohl wenig bringt... ja, ist ein Makler, er ist auch in dem "Maklerregister" (der genaue Name fällt mir nicht mehr ein, hatte nur gelesen, dass man da nachschauen kann...
Ja, es stimmt, dass er mir die Debeka nicht empfehlen wollte. Er hat mir nur gezeigt, wo sie überall schlechter abschneidet als der Deutsche Ring und die AXA. Die beiden hat er mir besonders empfohlen - hätten für Beamte bessere Leistungen. Da ein Kollege von mir - der sich bei sowas doch recht gut auskennt - ebenfalls zur AXA gegangen ist, habe ich mir da (wohl zu) wenig Gedanken gemacht.
Ja, ich denke die Therapie und die Klinik sind wohl das Problem, obwohl jetzt alles wieder okay ist und ich das auch per Gutachten von dem Therapeuten, bei dem ich in Behandlung war, bescheinigt bekommen könnte. Ich versteh nur einfach nicht, warum mein Makler meinte, dass die mich 1. nehmen müssen (was sie ja auch tun) und mir 2. nur 30% Risikozuschlag geben können im Rahmen der Öffnungsklausel. Von der Möglichkeit, dass ich einen schlechteren Tarif bekommen könnte, war nie die Rede. Sonst hätte ich mir da was anderes überlegt z.B. hätte ich ja 5 Jahre noch in der gesetzlichen bleiben können. Bin sonst kein kränklicher Mensch und die Schilddrüsensache macht null Probleme. Nehme nur ein Medikament das wars (keine Knoten oder Veränderungen).
Bin jetzt doch leicht schockiert.

Was bedeutet denn in dem Fall "schlechterer Tarif"? Zahlen die dann z.B. nur 80% von etwas oder bestimmte Sachen gar nicht? Hätte mir wirklich noch eine zweite Meinung einholen sollen :(

9

Samstag, 22. Oktober 2011, 08:54

Nachtrag: Er steht im "Versicherungsvermittlerregister" der IHK mit "
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO"

10

Samstag, 22. Oktober 2011, 09:47

Hallo Sandra,

hier handelt es sich wohl um einen Beratungsfehler. Falls du den nachweisen kannst, kannst du den Makler in die Haftung nehmen. Offenbar hat der Makler nur begrenztes Wissen über die Öffnungsaktion. :!:

Zitat

Mein Makler ging davon aus, dass der von ihm geplante Tarif durchgehen würde - so wurde es ihm von der PKV auch versichert - und nun geht es nicht mehr


Gibt es das schriftlich? Die Gesellschaften sind grundsätzlich frei! welchen Tarif sie aus ihrem Tarifsortiment für die Öffnung zur Verfügung stellen. Das kann auch fallweise unterschiedlich sein und ist vor Antragsstellung für den konkreten Fall mit der Gesellschaft schriftlich abzuklären. Die Öffnung gilt nur für den ersten Antrag. Da du diesen bereits gestellt hat, ist die Öffnung nun bereits verwirkt. Es gibt einige wenige Gesellschaften, die da nicht so streng sind und auch noch den Zweitantrag akzeptieren. Aber ob du da nicht vom Regen in die Traufe kommst? Bei deiner Vorgeschichte sollte es aber schwer sein, eine weitere Gesellschaft zu finden. Um das Kind mal klipp und klar beim Namen zu nennen: Derzeit bist du schlicht ein unerwünschtes Risiko bei der PKV.

Was du machen kannst:

Du lässt jetzt genau einmal die Unterschiede zwischen eingereichtem und zur Verfügung gestelltem Tarif prüfen - und zwar von unabhängiger Seite, nicht vom aktuellen Makler. Die Prüfung wirst du nur bei einem Versicherungsberater gegen Honorar bekommen oder auch von einem Makler, der auf Honorarbasis arbeitet. Je nach Ergebnis kannst du dann entscheiden, ob du a) den Makler haftbar machen willst bzw. es versuchst (geht nur über Anwalt) oder b) es dabei belässt und den Vertrag erst einmal so laufen lässt und dann in einigen Jahren versucht über eine neue Gesundheitsprüfung den Tarif zu wechseln. Setzt natürlich voraus, dass nichts mehr dazu kommt. Oder c) erst mal in der GKV bleibst.

Viele Grüße
Angela

11

Samstag, 22. Oktober 2011, 09:53

hier der Vergleich:

Tarif BSG 50-NT: 95,88
Ambulanter Tarif für
Beihilfeberechtigte.
Versicherter Prozentsatz: 50%
Stand: 01.10.2010

Tarif BS 50-NT: 145,00
Ambulanter Tarif für
Beihilfeberechtigte.
Reduzierung im
Versorgungsfall bzw. ab Alter
66.
Versicherter Prozentsatz: 50%
Stand: 01.01.2010

12

Samstag, 22. Oktober 2011, 10:04

Vielen herzlichen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten! Dann werde ich das wohl wirklich mal prüfen lassen! Danke für den Tipp! Angela, kannst du mir da eine Seite empfehle, wo ich jemand finde, der das gegen Geld prüft.
Ich denke auch, dass er das hätte abschätzen müssen, da er - so klang es - die AXA durchaus kennt und da schon einige über die Öffnungsklausel reingebracht hat.

Gut zu wissen, dass man Tarifänderungen über eine Gesundheitsprüfung noch verändern kann. Danke für den Tipp!

13

Samstag, 22. Oktober 2011, 10:38

Hallo Sandra,

über den Bundesverband der Versicherungsberater findest du Berater in deiner Nähe. Es gibt auch einige Kollegen, die gleichzeitig zugelassene Anwälte sind und dann direkt mit prüfen können, ob und inwieweit dein Makler im Haftungsboot sitzt. Idealerweise (für dich) muss dieser bzw. seine VSH nämlich für die entstandenen Lücken aufkommen - sofern man ihm den Beratungsfehler nachweisen kann.

Viele Grüße
Angela

14

Samstag, 22. Oktober 2011, 13:47

Ich danke dir für die Auskunft!
Habe dem Makler gemailt und ihn gebeten mir die Anfrage zu schicken, die er vorab bei der AXA gestellt hat. Das ist seine Antwort:

Ist das Ihr wahrer Charakter? Wir haben natürlich über Tarife
gesprochen, auch über die der AXA. Es ist dokumentiert, dass ich Ihnen zum
Deutschen Ring geraten habe. Die Hotline der AXA hat mir erklärt, dass
der BSG Tarif versichert werden kann. Die Spezialisten der DBV sehen das
anders. Warum sind Sie dann über meine Arbeitsweise so aufgeregt? Ich
bin nicht die Versicherung, ich habe Ihnen auch dargelegt, dass
natürlich jeder Antrag geprüft wird.
Im Übrigen liegen
Sie falsch, ich muss nicht mit der Versicherung schriftlich vorher
klären, zu welchen Konditionen Sie genommen werden. Das habe ich Ihnen
auch so nie gesagt. Ich kann Ihnen die Rahmenbedingungen nennen und dann
prüft die Versicherung auf Antrag, ob Sie genommen werden. Mann kann
eine Risikovorabprüfung machen (auch telefonisch), dass haben wir
gemeinsam gemacht mit dem Ergebnis, dass Sie überall abgelehnt werden.
Es
hätte jetzt auch noch eine Lösungsmöglichkeit gegeben, aber stattdessen
müssen Sie ja eine Drohkulisse aufbauen. Das kann ich auch gern tun.

Hiermit
kündige ich mit sofortiger Wirkung das Maklermandat mit Ihnen. Der
Antrag liegt bei der AXA-DBV, Sie können gern mit der AXA Kontakt
aufnehmen. Ich weise Sie mit der Kündigung des Maklermandats daraufhin,
dass ich mich nicht mehr um die Beschaffung einer Krankenversicherung
für Sie kümmern muss und Sie sich selbst um eine Krankenversicherung
bemühen müssen. Ich werde der AXA-DBV mitteilen, dass ich Sie nicht mehr
vertrete.
Im Übrigen wäre es besser gewesen, Sie wären
meinem Rat gefolgt und hätten den Antrag bei der Deutschen Ring
Krankenversicherung gestellt. da wäre das sicher nicht passiert. Aber
Sie haben ja unterschrieben, dass Sie den empfohlenen Tarif nicht
möchten.

Das ist seine Reaktion! Ist das alles korrekt was er schreibt? Muss er das nicht schriftlich machen?
Ja, er hat mir zum Deutschen Ring geraten, weil das die Leistungen besser wäre. Da es dabei nur um einen Atemmonitor für zuhause und gewisse teure Hilfsmittel ging, die mir nicht wichtig waren, habe ich mich für die AXA entschieden. Er meinte auch, dass wäre okay, seine Freundin wäre da auch;) Er hat aber nie gesagt, dass es eine Möglichkeit gab, dass die den angekündigten Tarif nicht genehmigen würden. Und er hat damit verbunden auch nie gesagt, dass das Risiko, dass dsa beim Deutschen Ring nicht passiert, geringer bzw. nicht vorhanden ist... Ich könnt kotzen.

15

Samstag, 22. Oktober 2011, 15:43

Hallo Sandra,

nun ja, das Risiko wäre beim Dt. Ring tatsächlich insofern geringer gewesen, als dass es keine große Überraschung gegeben hätte. Der Dt. Ring hat nämlich - jetzt aus dem Kopf ohne nachzusehen, von daher ohne Garantie - meines Wissens nur einen Beamtentarif. Aber es wären durchaus auch noch andere Versicherer in Frage gekommen, über die man hätte reden können.

Er muss es natürlich nicht schriftlich machen. Allerdings sollte er halt auch wissen, dass telefonische Auskünfte - auch noch von der Hotline - keinen rechtsverbindlichen Charakter haben. Und gerade bei der Öffnung, wo es eben nur einen Versuch gibt, sollte man sich auf telefonsiche Auskünfte nicht verlassen. Ob man ihm dadurch einen Strick in Richtung Beratungsfehler drehen kann, kann ich so nicht beurteilen. Aber wenn tatsächlich schriftlich fixiert ist, dass er zum Dt. Ring geraten hat und du dies abgelehnt hast, ist es u.U. schwierig. Allerdings gibt er in seiner Mail nun selbst zu, sich auf telefonische Hotline-Auskünfte verlassen zu haben und das bei der Öffnungsklausel.

Letztendlich kannst du nur versuchen, jetzt aus der Situation noch das Beste zu machen. (siehe obige Empfehlung).

Viele Grüße
Angela

16

Samstag, 22. Oktober 2011, 16:35

Danke für die Antwort!
Ja, es stimmt, dass er mir dazu geraten hatte. Aber nie mit dem Argument, dass die nur einen Beamtentarif haben (das hat er mir nicht gesagt, das höre ich jetzt das erste mal...) und mich eher zu den Leistungen, die ich haben will nehmen würden. Sonst wäre ich natürlich zum Deutschen Ring gegangen! Für mich gab es nur die Sache mit den Hilfsmitteln und dem Atemmonitor etc. und deshalb habe ich mich für die AXA entschieden. Daher war das ja wohl keine gute Beratung. Mir war völlig unklar, dass es die Möglichkeit einer Ablehnung des Tarifes gab. Mit dem Wissen hätte ich völlig anders entschieden und würde mich jetzt auch nicht aufregen.
Die zwei Anrufe (beim Deutschen Ring und der AXA) gingen so vonstatten: Hallo, ich habe da eine Klientin, die hat .... Darauf kam gleich die Antwort: Nein, nehmen wir nicht. Das wars. So wie es bei euch klingt, ist das nicht die Voranfrage, die er zusätzlich hätte machen können. Die Aussage, dass er mit den Menschen vom Callcenter in meiner Anwesenheit über den einzelnen Tarif geredet hat ist unwahr.
Nun kommt auch noch hinzu, dass er mir per SMS mit Konsequenzen gedroht hat, wenn ich gegen ihn vorgehe. Damit würde er gegen den Datenschutz und seine Schweigepflicht verstoßen! Hätte er das nicht getan, sondern sich nur freundlich verabschiedet, wäre ich nicht misstrauisch geworden, aber so glaube ich immer mehr, dass ihm wirklich ein Fehler unterlaufen ist, den er jetzt vertuschen will.
Habe mir schon einen Berater von der Seite, die du (Angela) mir genannt hast, ausgesucht und werde ihn am Montag kontaktieren. Vielen Dank für die Tipps!

17

Samstag, 22. Oktober 2011, 18:22

Zitat

Habe mir schon einen Berater von der Seite, die du (Angela) mir genannt hast, ausgesucht und werde ihn am Montag kontaktieren. Vielen Dank für die Tipps!


Gut!

SMS bitte gut speichern. Geht ja gar nicht, was da jetzt nach kommt. ?(

18

Samstag, 22. Oktober 2011, 18:39

Ja, die Reaktion ist nicht gerade niveauvoll und angemessen... SMS habe ich gespeichert. Mal sehen was der Berater sagt.

Roland Gutsch

Fortgeschrittener

Beiträge: 361

Wohnort: Langen

Beruf: Versicherungsmakler

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19

Montag, 24. Oktober 2011, 14:53

@sandra:

Das ist wieder mal ein "Kollege", wegen dessen Geschäftsgebaren Versicherungsvermittler in kollektiver Wahrnehmung zu den ungeliebtesten Berufen zählt.

Die von Ihnen hier geposteten Äußerungen sind nicht nur unverschämt, sondern m.E. auch rechtlich fragwürdig. In einer solch "heißen Phase - in der Mitte des Stroms" kann ein Makler wohl kaum fristlos das Mandat kündigen - mal ganz abgesehen davon, dass Sie wahrscheinlich dankend auf die Fortsezung der Geschäftsbeziehung verzichten.

Ich freue mich über jeden, dem die Quittung für solches Verhalten auf juristischem Wege präsentiert wird und hoffe sehr, dass Ihr neuer Berater etwas Positives für Sie erreichen kann.

Freundliche Grüße
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
Spezialmakler PKV-BU-AV
www.gutsch-gmbh.de
rg@gutsch-gmbh.de
Tel: (06103) 831 75 18

20

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 19:48

Oh Mist... .jetzt wollte ich den Beitrag von Sandra zitieren und hab dabei alles gelöscht. *grmpf* Hier noch mal der Beitrag von Sandra: Sorry. Angela


Der Vollständigkeit halber: Ich war bei dem Berater und er meinte, dass es nicht stimmen würde, dass die Öffnungsklausel verwirkt wäre, nur weil ich bei der AXA einen Antrag gestellt habe. Ich kann ohne Probleme bei einer anderen PKV ebenfalls anfragen. Daher werde ich noch Infos von einer anderen einholen.
Dass die AXA mir nur diesen Tarif anbietet, war klar, da sie das bei der Öffnungsklausel immer tun. Da hätte mich der Vertreter darauf hinweisen können und nicht so überrascht tun. Der Tarif - so der Berater - wäre okay.
Was der Makler wohl definitiv falsch gemacht hat, ist, dass er nicht angegeben hat, dass ich diesen Antrag bei der Beihilfe in Bezug auf privatärtztliche Betreuung unterschrieben habe. Das muss man bei der PKV angeben, weil die ziehen da gleich, wenn man das bei der Beihilfe unterschrieben hat. Das wusste ich nicht.
Bin froh, dass ich den inkompetenten Typ los bin... Das war wohl keine gute Wahl. Naja, da hat er jetzt einige Zeit investiert und nix verdient;) Immerhin :thumbsup:

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