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Donnerstag, 10. August 2017, 02:23

Erstverbeamtung mit Vorerkrankung - PKV-Antrag – 1 schlechtes? Angebot – Was jetzt?

Hallo!


Ich brauche eine Beratung, was ich jetzt machen kann, weil ich die Folgen und Fallstricke nicht so gut abschätzen kann, wie jemand der in der Materie drin ist.


Die Ereignisse meines Falls chronologisch:

- Bis 9/2014 in einer ambulanten Psychotherapie. ansonsten gesund.

- Danach zum Referendariatsbeginn bei
PKV Anträge gemacht und abgelehnt. Deshalb freiwillig GKV.

- aktuell pflichtversichert.

- ab Mitte August Beamter.

- Antrag auf PKV extra bei der Debeka. (wegen Öffnungsaktion und Leistungsspektrum)

- Angebot für PKV B50/35 (etc.) mit
30%-Zuschlag vorliegend. darin außerdem für immer BC ausgeschlossen, stattdessen BG angeboten.
aber beides finde ich ungut, letzteres aber besonders, weil Beihilfeergänzung denke ich wichtig ist!



a) Was soll/ kann ich jetzt tun?
b) Welche Fallstricke muss ich beachten?


c) Meine Fragen:
d) Habe ich die Öffnungsaktion verwirkt?
War das die Öffnungsaktion? Oder ist Öffnungsaktion der Tarif BSB?




e) Was ist, wenn ich nicht annehme?

f) Kann man in 10/2017 nochmal andere
Versicherungen anfragen, die nur 3 Jahre zurück fragen, um ggf. den Zuschlag zu
sparen?
und bis dahin freiwillig GKV (allerdings weiß ich nicht, ob die nur ein
paar Monate versichern).
mit dem Risiko das vorliegende „tolle“ Angebot nicht
angenommen zu haben und später noch schlechtere Bedingungen zu bekommen oder gar keine PKV zu kriegen?






g) Was ist, wenn ich annehme?

h) Befristung des Zuschlags und des „nie BC“ anfragen. – ist das möglich? hat man da Chancen?
i) Widerspruch zu „nie BC“ – ist das möglich? hat man da Chancen?

j) ggf. später in eine ander PKV wechseln. Geht das überhaupt und macht das Sinn? (welche Kündigungsfrist hätte ich bei der Debeka?)


k) Brächten mir V-Berater oder -Makler ggf. etwas?


Für Tipps/Einschätzungen bin ich dankbar!
LG

2

Donnerstag, 10. August 2017, 09:02

Guten Morgen,

ich möchte hier nicht tadelnd den Finger heben, nur kurz zwei Ihrer Sätze in Kontext bringen:

weil ich die Folgen und Fallstricke nicht so gut abschätzen kann, wie jemand der in der Materie drin ist.
&
k) Brächten mir V-Berater oder -Makler ggf. etwas?


Mit der Wahl zur privaten Krankenversicherung bzw. Beihilfe sichere ich mein größtes Kapital (meine Gesund / Arbeitskraft) ab. Und dies i. d. R. für den Rest meines Lebens. Und hier, bei dieser fundamentalen Entscheidung stellt sich tatsächlich die Frage ob eine professionelle Beratung angebracht wäre?

Wenn bei meinem Auto irgendetwas mit den Bremsen nicht stimmt gehe ich ja auch zum Profi und lass dort schauen und es reparieren und werde nicht selbst alles ggf. noch schlimmer machen.

Jetzt, da der Vorgang schon relativ weit vorangeschritten ist sind die Möglichkeiten natürlich sehr überschaubar - das Kind ist quasi schon in den Brunnen gefallen. Jetzt nach Hilfe zu schreien ist verständlich, aber die Aussichten auf Rettung sind begrenzt. Doch hierzu werden sich sicherlich einige Kollegen sehr ausführlich äußern.

Mir geht es hierbei auch darum, dass andere Person welche sich in einer ähnlichen Situation befinden, nicht dieselben Fehler machen.

Ihnen viel "Glück" bei dem weiteren Vorgehen.




Beste Grüße
Andreas Matin
-Versicherungsfachwirt-
_________________________________________________

Versicherungen, Vorsorge & mehr ...

uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 243

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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3

Donnerstag, 10. August 2017, 15:18

Hallo!


Ich brauche eine Beratung, was ich jetzt machen kann, weil ich die Folgen und Fallstricke nicht so gut abschätzen kann, wie jemand der in der Materie drin ist.


Die Ereignisse meines Falls chronologisch:

- Bis 9/2014 in einer ambulanten Psychotherapie. ansonsten gesund.

- Danach zum Referendariatsbeginn bei
PKV Anträge gemacht und abgelehnt. Deshalb freiwillig GKV.

- aktuell pflichtversichert.

- ab Mitte August Beamter.

- Antrag auf PKV extra bei der Debeka. (wegen Öffnungsaktion und Leistungsspektrum)

- Angebot für PKV B50/35 (etc.) mit
30%-Zuschlag vorliegend. darin außerdem für immer BC ausgeschlossen, stattdessen BG angeboten.
aber beides finde ich ungut, letzteres aber besonders, weil Beihilfeergänzung denke ich wichtig ist!



a) Was soll/ kann ich jetzt tun?
b) Welche Fallstricke muss ich beachten?


c) Meine Fragen:
d) Habe ich die Öffnungsaktion verwirkt?
War das die Öffnungsaktion? Oder ist Öffnungsaktion der Tarif BSB?




e) Was ist, wenn ich nicht annehme?

f) Kann man in 10/2017 nochmal andere
Versicherungen anfragen, die nur 3 Jahre zurück fragen, um ggf. den Zuschlag zu
sparen?
und bis dahin freiwillig GKV (allerdings weiß ich nicht, ob die nur ein
paar Monate versichern).
mit dem Risiko das vorliegende „tolle“ Angebot nicht
angenommen zu haben und später noch schlechtere Bedingungen zu bekommen oder gar keine PKV zu kriegen?






g) Was ist, wenn ich annehme?

h) Befristung des Zuschlags und des „nie BC“ anfragen. – ist das möglich? hat man da Chancen?
i) Widerspruch zu „nie BC“ – ist das möglich? hat man da Chancen?

j) ggf. später in eine ander PKV wechseln. Geht das überhaupt und macht das Sinn? (welche Kündigungsfrist hätte ich bei der Debeka?)


k) Brächten mir V-Berater oder -Makler ggf. etwas?


Für Tipps/Einschätzungen bin ich dankbar!
LG


Das Thema Öffnungsaktion ist für Sie durch, einen Antrag stellen und das war es. Das Angebot sollten Sie m.E. annehmen, besser wird es nicht.

Selbstverständlich können Sie jederzeit woanders einen Antrag stellen, aber - die Fragezeiträume sollten nun nicht das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl eines PKV-Tarifes sein. Außerdem müssen Sie sehr wahrscheinlich angeben ob in der Vergangenheit jemals (ggf. nur für einen bestimmten Zeitraum) ein Antrag abgelehnt oder mit Zuscglag angenommen wurde. Und, das steht auch in der zentralen Wagnisdatei. Insofern sollten Sie nicht automatisch von einer problemlosen Antragsannahme ausgehen.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

Peter Wolnitza

Versicherungsprofi

Beiträge: 240

Wohnort: Nidderau

Beruf: Versicherungsmakler

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4

Donnerstag, 10. August 2017, 16:15

Sorry, dass ich widerspreche

Hallo!

Und, das steht auch in der zentralen Wagnisdatei.


..die es für PKV nicht gibt!
Peter Wolnitza
Makler für BU, PKV, Altersvorsorge
Zert_FP (FH Frankfurt)
Tel . : 06187 - 90 29 89
www.wolnitza.de
info@wolnitza.de

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 563

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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5

Freitag, 11. August 2017, 22:38

Hallo,

nochmal zusammenfassend:

Das war ein Angebot im Rahmen der Öffnungsaktion, wurde von der debeka wohl automatisch gemacht. Das Angebot ist in Ordnung, besser wirds auf absehbare Zeit nicht.

Warten kann man natürlich, aber eine Öffnungsaktion gibts dann nicht mehr. Selbst wenn irgendwann eine Annahme ohne Erschwernis möglich sein sollte, ist es dann aufgrund des Alters kaum billiger.

Ich würde annehmen.

Viel Glück

Barmer

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