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Montag, 29. Mai 2017, 20:10

bis zu welchem Alter in die PKV?

Hallo liebe Forenmitglieder,

mein Arbeitgeber hat mir im Mai die regionale Betreuung seiner Filialen übertragen. Meine Versicherungsvertreterin sah daraufhin als Optimierungsmöglichkeit meiner privaten Versicherungen u.a. den Wechsel der gesamten Familie in die private Vollversicherung. Zur Ausgangssituation: Meine Frau (geb. 1980) betreut unsere gemeinsamen Kinder (4 und 6) und ein Kind aus einer früheren Beziehung (10), ist also Hausfrau und Mutter in Vollzeit. Ich (50) liege deutlich oberhalb der JAEG, bin aber freiwillig in der GKV, die restliche Familie im Rahmen der Familienversicherung. Für alle Familienmitglieder existiert seit Jahren eine stationäre Zusatzversicherung mit 1-Bett-Zimmer und maximal 3,5-fachem GOÄ-Satz.
Eine PK-Vollversicherung würde nach Angebot der Versicherungsvertreterin bei knapp unter 2.300 Euro/Monat im Vergleich zu den etwa 900 Euro für GKV und stationäre Zusatzversicherung liegen. Ich sehe da nun eine Mehrzahlung von 1.400 Euro/Monat, um lediglich den ambulanten und zahnärztlichen Bereich in den PKV-Status zu bekommen. Ist das richtig gedacht?
Ist überhaupt ein Wechsel GKV zu PKV in meinem Alter noch sinnvoll? Ich würde mich über ein paar Anregungen sehr freuen.

Barmer

Versicherungsberater

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2

Montag, 29. Mai 2017, 22:03

Hallo, man kann das Thema GKV - PKV nicht nur an der Beitragssituation festmachen, aber hier ist es eindeutig:

Ein Wechsel in diesem Alter ist vorsichtig ausgedrückt Quatsch, erst recht bei dieser Familiensituation und führt nur zur Optimierung auf dem Konto des Versicherungsvertreters. Für die Beitragsdifferenz von (jetzt) 1400 EUR kann man noch über einige ambulante Zusatzversicherungen nachdenken, wenn Bedarf gesehen wird. Ich hoffe, die Versicherungsvertreterin hat schon ein Krankentagegeld angeboten, das dem Bedarf eines freiwillig Versicherten mit dieser familiären Verantwortung entspricht.

Viel Glück

Barmer

uwehaensch

Fortgeschrittener

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3

Dienstag, 30. Mai 2017, 16:02


Ist überhaupt ein Wechsel GKV zu PKV in meinem Alter noch sinnvoll? Ich würde mich über ein paar Anregungen sehr freuen.


Nein, ein solcher Wechsel ist absoluter Unsinn. Sie sollten, wenn Bedarf besteht im Zahn- und im ambulanten (Heilpraktiker usw.) Bereich, mit geeigneten Zusatzversicherungen arbeiten. Ebenso sollte ein bedarfgerechtes Krankentagegeld in Erwägung gezogen werden. "Optimierung" Ihrer privaten Versicherungen - großes Gelächter. Wenn der PKV-Vorschlag ernst gemeint war, ist eine sofortige Trewnnung von dieser Person angebracht.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

4

Dienstag, 30. Mai 2017, 22:18

Schon mal über die Umstellung ins Kostenerstattungsprinzip(anstatt Sachleistung) mitsamt passendem ambulanten Restkostentarif nachgedacht? Macht dich ambulant zum Privatpatient und ist auch ein Ausweg aus der Budgetierung...

5

Samstag, 3. Juni 2017, 08:55

vielen Dank!

Ich hoffe, die Versicherungsvertreterin hat schon ein Krankentagegeld angeboten, das dem Bedarf eines freiwillig Versicherten mit dieser familiären Verantwortung entspricht.

@Barmer: vielen Dank für Ihre Hinweise. Die motivierte Vertreterin hat selbstverständlich auch Krankentagegeld angeboten, das war aber leider schon bei einem Mitbewerber versichert.

wenn Bedarf besteht im Zahn- und im ambulanten (Heilpraktiker usw.) Bereich
@ uwehaensch: Zahn ja, HP erher nicht. Ich arbeite daran...

Bei den Zahnzusatztarifen wundere ich mich allerdings etwas, da manche Tarife bei knapp 400 Euro Jahresbeitrag liegen, allerdings zwei "professionelle Zahnreinigungen" beinhalten. Für eine solche "professionelle Zahnreinigungen" habe ich schon mal 85 Euro bezahlt, ebenso wie 220 Euro (Zeit und Umfang war etwa gleich, die preiswertere Reinigung beinhaltete sogar noch Airflow, was bei der teureren Reinigung mir noch als Zusatz angeboten aber abgelehnt wurde). Ich will sagen, wenn ein Tarif ohnehin schon Leistungen garantiert, die jährlich 150-300 Euro Kosten verursachen, dann scheint der eigentliche Beitrag für das Risiko Füllungen und Zahnersatz ja nicht so hoch zu liegen? "Versicherungen" sollten doch "Unvorhersehbares" versichern und nicht wiederkehrende Leistungen in einem Umfang von fast 50% des Beitrages beinhalten oder ist das falsch gedacht?

Nochmals vielen Dank für die Beiträge.

uwehaensch

Fortgeschrittener

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6

Samstag, 3. Juni 2017, 10:23


Bei den Zahnzusatztarifen wundere ich mich allerdings etwas, da manche Tarife bei knapp 400 Euro Jahresbeitrag liegen, allerdings zwei "professionelle Zahnreinigungen" beinhalten. Für eine solche "professionelle Zahnreinigungen" habe ich schon mal 85 Euro bezahlt, ebenso wie 220 Euro (Zeit und Umfang war etwa gleich, die preiswertere Reinigung beinhaltete sogar noch Airflow, was bei der teureren Reinigung mir noch als Zusatz angeboten aber abgelehnt wurde). Ich will sagen, wenn ein Tarif ohnehin schon Leistungen garantiert, die jährlich 150-300 Euro Kosten verursachen, dann scheint der eigentliche Beitrag für das Risiko Füllungen und Zahnersatz ja nicht so hoch zu liegen? "Versicherungen" sollten doch "Unvorhersehbares" versichern und nicht wiederkehrende Leistungen in einem Umfang von fast 50% des Beitrages beinhalten oder ist das falsch gedacht?


Korekt, deshalb muss man bei diesen Tarifen auch ggf. mal auf die Beitragsentwicklung gucken. I.d.R. handelt es sich sowieso dann um Tarife die ohne Alterungsrückstellungen kalkuliert sind.
Uwe Haensch

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Barmer

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7

Samstag, 3. Juni 2017, 13:58

Versicherungen" sollten doch "Unvorhersehbares" versichern und nicht wiederkehrende Leistungen in einem Umfang von fast 50% des Beitrages beinhalten oder ist das falsch gedacht?
Hallo, das ist absolut richtig, aber gerade bei Zahntarifen oder noch deutlicher bei Brillenversicherungen wird oft und gerne dagegen verstoßen und die Kunden kaufen es gerne. Die Verbraucherschützer und ihre Vergleiche zielen in die gleiche Richtung. Da wundert es auch nicht, das die Tarife mit dem höchsten Leistungsversprechen ein recht dynamisches Beitragsverhalten haben,

Viel Glück

Barmer

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