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Sonntag, 30. April 2017, 15:29

Tarif für Beamte auf Zeit

Hallo!

Ich werde in Kürze zum Beamten auf Zeit für 3 Jahre ernannt. Die Wahrscheinlichkeit, dabei später nicht Beamter auf Lebenszeit zu werden, ist sehr groß (Beschäftigung an einer Universität). Wahrscheinlicher hingegen ist eine anschließende Beschäftigung im Ausland oder eine Beschäftigung im Inland mit Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Ich habe nun Angebote von einigen Versicherern eingeholt. Mein bisheriger Eindruck ist, dass mir Tarife mit ähnlicher Beitragshöhe vorgeschlagen werden, wie sie auch für Beamte auf Lebenszeit üblich sind. Das tatsächlich abzusichernde Risiko ist aber, wie schon angedeutet, in meinem Fall deutlich geringer: Ich habe keine gesundheitlichen Probleme und die Wahrscheinlichkeit, dem Versicherer in den nächsten Jahren keine oder höchstens sehr geringe Kosten zu verursachen, ist sehr hoch. Für Krankheitskosten im Alter wird der Versicherer erwartungsgemäß nie aufkommen müssen.

Über Hinweise, wie man am besten einen individuell zugeschnittenen Tarif findet, würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank schon mal!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zeitig« (30. April 2017, 15:47)


Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 574

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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Sonntag, 30. April 2017, 20:47

Hallo, ich fürchte, den werden Sie nicht finden.

Sachgerecht wäre aus Ihrer Sicht vielleicht die Verwendung von Tarifen für Beamtenanwärter, weil sie ohne Alterungsrückstellung kalkuliert sind. Aber die Verwendung dieser Tarife ist reglementiert, u.a. verbietet die Kalkulationsverordnung die Versicherung von Personen über 34 bzw. 38 Jahren und von Personen, die nicht in der Ausbildung sind. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit der Verbeamtung oder der Weiterbeschäftigung oberhalb der JAEG nach Ihrer Aussage gering ist, so muß die Versicherung hierfür kalkulatorisch Vorsorge treffen.

Viel Glück

Barmer

3

Sonntag, 30. April 2017, 23:05

Vielen Dank für die Einschätzung. Ihre Befürchtung teile ich und sie ist auch Grund für das Erstellen dieses Themas.

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit der Verbeamtung oder der Weiterbeschäftigung oberhalb der JAEG nach Ihrer Aussage gering ist, so muß die Versicherung hierfür kalkulatorisch Vorsorge treffen.
Selbstverständlich sollte die Versicherung hier in ihrem Interesse eine hohe Wahrscheinlichkeit nicht als Gewissheit hinnehmen, bei der Kalkulation sollte dieser risikomindernde Faktor aber beitragsmindernd berücksichtigt werden. Wenn Reglementierungen dies verbieten sollten, wäre das natürlich ägerlich, dann aber wohl so hinzunehmen...

Sachgerecht wäre aus Ihrer Sicht vielleicht die Verwendung von Tarifen für Beamtenanwärter, weil sie ohne Alterungsrückstellung kalkuliert sind.
(In der Tat liegt mir von einem Versicherer ein Angebot für einen Anwärtertarif vor. Allerdings gehe ich hier von einem noch zu klärenden Missverständnis aus.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zeitig« (30. April 2017, 23:08)


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