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Dienstag, 22. Januar 2013, 19:47

Pflege-Bahr - Wartezeit

Hallo,

eine Arbeitskollegin von mir überlegt eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Wegen der gesundheitlichen Situation käme nur der Pflege-Bahr in Frage.
Dieser hat keine Gesundheitsprüfung, hat aber eine Wartezeit von 5 Jahren.
Was bedeutet diese denn konkret? Wenn sie z.B. in 2 Jahren pflegebedürftig würde, würde die Versicherung dann gar nicht leisten, oder "nur" die ersten 3 Jahre nicht, und ab dann aber schon.

Barmer

Versicherungsberater

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2

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:13

Hallo,

ich habe noch keine endgültigen AVB für Pflege-Bahr-Tarife gesehen.

Üblicherweise gilt für Wartezeiten in der PKV, dass es für Versicherungsfälle, die in der Wartezeit beginnen, Leistungen ab Ende der Wartezeit gibt.

Viel Glück

Barmer

Alexander Kuhlen

Versicherungsprofi

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3

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:31

Hallo,

gerade im Bereich des Pflegezusatzversicherung gibt es Anbieter mit sehr stark vereinfachter Gesundheitsprüfung und das auch zum Teil ohne oder mit wesentlich kürzerer Wartezeit als die von Ihnen genannten fünf Jahre. Ihre Arbeitskollegin sollte sich, falls noch nicht geschehen, kompetente Hilfe holen und wenn es der Gesundheitszustand zulässt, eine Alternative zum Pflege-Bahr erstellen lassen.

Viel Erfolg!
Alexander Kuhlen
Versicherungsbetriebswirt (DVA)
Spezialversicherungsmakler für Altersvorsorge,
Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen


Versicherungsmakler Köln
Tel.: 0221/ 222 02 931
Tempelstr. 46, 50679 Köln

4

Mittwoch, 23. Januar 2013, 11:58

Hallo,

ich habe noch keine endgültigen AVB für Pflege-Bahr-Tarife gesehen.

Üblicherweise gilt für Wartezeiten in der PKV, dass es für Versicherungsfälle, die in der Wartezeit beginnen, Leistungen ab Ende der Wartezeit gibt.

Viel Glück

Barmer


Danke für die Antwort. Ich frage nochmal nach wenn die AVBs raus sind, weil mir nicht klar ist, wie der Punkt formuliert sein müßte.

5

Mittwoch, 23. Januar 2013, 12:01

Hallo,

gerade im Bereich des Pflegezusatzversicherung gibt es Anbieter mit sehr stark vereinfachter Gesundheitsprüfung und das auch zum Teil ohne oder mit wesentlich kürzerer Wartezeit als die von Ihnen genannten fünf Jahre. Ihre Arbeitskollegin sollte sich, falls noch nicht geschehen, kompetente Hilfe holen und wenn es der Gesundheitszustand zulässt, eine Alternative zum Pflege-Bahr erstellen lassen.

Viel Erfolg!


Grundsätzlich haben Sie da Recht. Aber im konkreten Fall (Anerkannte Schwerbehinderung, Diabetes, Gesichtsfeldausfälle, Glutenallergie, etc.) heißt es Pflege-Bahr oder halt gar keine Zusatzabsicherung.

6

Donnerstag, 14. Februar 2013, 11:21

Hallo,

die meisten Anbieter der staatlich geförderten Pflegeversicherung (Pflege-Bahr)
haben eine Wartezeit von bis zu fünf Jahren. Bei einigen Versicherern entfällt
die Wartezeit aufgrund einer unfallbedingten Pflegebedürftigkeit. Somit hätte
Deine Arbeitskollegin einen sofortigen Anspruch.

Wenn wir bei Deinem Beispiel bleiben und Deine Kollegin wird bereits nach zwei
Jahren pflegebedürftig, dann leisten bestimmte Versicherer das Pflegegeld erst
nach fünf Jahren – also im Anschluss an die Wartezeit.

Nachdem sich die Bedingungen der Versicherer für den Pflege-Bahr unterscheiden,
empfehlen wir Deiner Kollegin sich im Vorfeld bei den entsprechenden Anbietern
zu informieren.

Viele Grüße!

7

Donnerstag, 6. Februar 2014, 20:41

Ich habe letztens Tests von Stiftung Warentest gelesen und die sagen ohnehin, dass vom Pflege Bahr abzuraten ist. Am besten doch noch mal nach einer Alternative umsehen.

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 601

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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8

Freitag, 7. Februar 2014, 01:54

Hallo,

ich fürchte, Du hast wieder nur die Überschrift gelesen. Im Detail ists differenzierter. Wie hier auch schon gesorgt wurde: Die Blinde im Bett ist besser als die Taube aufm Dach !

Gruss

Barmer

Beiträge: 98

Wohnort: Köln

Beruf: Kaufmann für Versicherungen u. Finanzen

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9

Dienstag, 11. Februar 2014, 12:07

Der Pflege-Bahr ist sicherlich bekannter als die bereits länger implementierten Pflegekosten- oder Tagegelder.
Nichts desto trotz sollte man tatsächlich anhand des Gesundheitszustands schauen ob die PflegeBahr Police die letzte Option ist - die ist zwar staatlich "gefördert", bietet allerdings m.E. nach nur ein abgespecktes Leistungspaket.

Einfach mal von einem kompetenten Kollegen (z.B. Barmer oder Angela) beraten lassen!
Viele Grüße, essalk-S
MOST HATED :thumbup:
______________________________


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