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  • »Denny0274« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 15. Juni 2007, 20:19

Kostenerstattungsprinzip bei der TK plus KZV

Hallo miteinander,

nachdem ich bereits länger die Beiträge in diesem Forum als Leser verfolge nunmehr auch eine Frage von mir:

Ich bin seit Beendigung meines Studiums über der Beitragsbemessungsgrenze als Angestellter (mittlerweile bin ich Freiberufler)gewesen, blieb aber immer der TK als freiwillig Versicherter treu. Leider ist es so, dass ich in der Vergangenheit eine, Euch vermutlich nicht unbekannte, erhebliche Benachteiligung bei den Ärzten gespürt habe und etliche Leistungen privat zahlen musste.

Ich habe aber erhebliche Bedenken in die PKV zu wechseln und möchte freiwillig in der TK bleiben.

Mein Idee ist nun folgende; ich wähle das Kostenerstattenprinzip bei der TK und der Arzt rechnet zukünftig direkt mit mir als "Privatpatient" ab und ich wiederum mit der TK. Dabei entstehen natürlich höhere Kosten. Dieses entstehende Delta, zwischen dem Erstattungsbetrag und den Rechnungsbeträgen für privatärztliche Behandlung, möchte ich mit einer Krankenzusatzversicherung abdecken.

Könnt Ihr mir hier eine Versicherung empfehlen die hierfür besonders geeignet sind und worauf ich achten sollte? Mein erster Gedanke war einen Versicherungsberater für eine absolut objektive Beratung hinzu zu ziehen. Auch hier freue ich mich über eine Empfehlung eines Versicherungsberaters in Düsseldorf.

Besonders wichtig ist mir, dass die Versicherung auf Ihr ordentliches Kündigungsrecht verzichtet, so das mir nach einer Behandlung (die im eigenen Interesse hoffentlich nie umfangreich werden) mit ausgeprägterer Kostenstruktur kündigt.

Vielen Dank für jeden Tipp!

Mit besten Grüßen

Dennis Müller

2

Freitag, 15. Juni 2007, 20:31

RE: Kostenerstattungsprinzip bei der TK plus KZV

Hallo Herr Müller,

leider ist in diesem Forum zu Recht, weder das Nennen von Gesellschaften, noch von bestimmten Maklern/Beratern/Vertretern gewünscht.

Zumindest im Punkto "Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht durch die Gesellschaft" kann ich Sie beruhigen, da es eigentlich Standard ist.

Was spricht aus Ihrer Sicht gegen die PKV? Mit einer solchen ambulanten Krankenzusatzversicherung sind Sie schon relativ nahe an der PKV dran (vom Beitrag her mutmaßlich drüber) und der Schritt zur Vollversicherung ist nicht weit.

Gruß
Debeka-ADM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

  • »Denny0274« ist der Autor dieses Themas

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3

Freitag, 15. Juni 2007, 20:44

RE: Kostenerstattungsprinzip bei der TK plus KZV

Guten Abend,

vielen Dank für die Antwort.

Die Kosten für die freiwillige Weiterversicherung in der GKV überschreitet mit nicht ganz 600,00 € p.M. vermutlich bereits jetzt den Betrag einer guten PKV. Mit KZV liege ich vermutlich wesentlich höher.

Es sind im Wesentlich drei Punkte die mich noch nicht motiviert haben in die PKZ zu wechseln:

1. So unmodern es heute klingen mag; ich bin ein Anhänger des Solidarprinzips. Wenn ich mehr verdiene, betrachte ich es als eine Verpflichtung davon etwas zum Gemeinwohl beizutragen (zahle sogar gerne Steuern :-))

2. Die gesetzliche Entwicklung hinsichtlich etwaiger anstehender Gesundheitsreformen bis jetzt für mich noch nicht absehbar.

3. Die Sicherheit wie sich die Beiträge im Alter entwickeln hat mich bisher nicht überzeugt.

Dass das ordentliche Kündigungsrecht zumeist ausgeschlossen wird ist ja schon mal gut.

Beste Grüße

4

Freitag, 15. Juni 2007, 20:53

RE: Kostenerstattungsprinzip bei der TK plus KZV

Zitat

Original von Denny0274


1. So unmodern es heute klingen mag; ich bin ein Anhänger des Solidarprinzips. Wenn ich mehr verdiene, betrachte ich es als eine Verpflichtung davon etwas zum Gemeinwohl beizutragen (zahle sogar gerne Steuern :-))

Das ist nichts verwerfliches, wenn auch die PKV nicht unsozial ist. Es gibt deutliche gesamtwirtschaftlich wohlfahrtssteigernde Effekte der PKV und Entlastungseffekte für die GKV. Ich zahle aber auch gerne viel Steuern ;-)

2. Die gesetzliche Entwicklung hinsichtlich etwaiger anstehender Gesundheitsreformen bis jetzt für mich noch nicht absehbar.

Stimmt, die Entwicklung spricht aber auch nicht für die GKV und es gibt immerhin noch ein Grundgesetz ;-)

3. Die Sicherheit wie sich die Beiträge im Alter entwickeln hat mich bisher nicht überzeugt.

Vergleichen Sie mal die Maximalbeiträge der GKV (die Sie ja zahlen), da haben wir von 1970 [98,40 DM] bis 2005 [504,08€] auch ordentliche Steigerungen.

Dass das ordentliche Kündigungsrecht zumeist ausgeschlossen wird ist ja schon mal gut.

Beste Grüße


Ich kann Sie nur ermutigen, sich mit dem Thema PKV noch einmal (gerne kritisch) auseinanderzusetzen. Wenn Sie auf Leistung und Versorgungsniveau wert legen, ist das System nicht so verkehrt wie Sie evtl. meinen.

Als letztes Argument, haben Sie eine betrieblich Altersvorsorge?
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  • »Denny0274« ist der Autor dieses Themas

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5

Freitag, 15. Juni 2007, 21:08

RE: Kostenerstattungsprinzip bei der TK plus KZV

Ja, mit den Steuersumme ist das immer so eine Sache :-)

Sie haben die Recht, die Entwicklung der Beitragssätze der GKV sind immens aber zumindest noch einkommensabhängig. Was speziell im Alter, sofern man so weit kommt, ein unermesslicher Vorteil.

Gibt es eigentlich valide Studie / Prognosen über die Beitragsentwicklung der PKV?

Gegenwärtig habe ich keine bAV, wollte dies aber schon seit längerer Zeit angehen ebenso wie eine BU-Versicherung, die insbesondere seitdem ich freiberuflich tätig bin an Bedeutung gewonnen hat. Daher auch meine Anfrage nach einem Versicherungsberater in Düsseldorf.

Mich würde so oder so mal interessieren, wie die Forumteilnehmer hier den Wert einer bezahlten Versicherungsberatung einschätzen würden. Berufsmäßig sind die meisten selbstverständlich vorbelastet und würden eher zu einem Makler raten, aber Ihre objektive Einschätzung dieser Dienstleistung würde ich mich interessieren.

Beste Grüße aus Düsseldorf

mischa

Profi

Beiträge: 1 756

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6

Freitag, 15. Juni 2007, 21:40

Zum Verband der Versicherungsberater:
http://www.bvvb.de/

Dort kann man regional nach Beratern suchen.

Alternativ gibt es auch Versicherungsmakler, die auf Honorarbasis ohne Vermittlung beraten. Wenn dann doch auf Wunsch des Mandanten eine Vermittlung zustande kommt, wird das Honorar erstattet. Allerdings gibt es nur wenige Makler, die diese Dienstleistung anbieten bzw. dafür zugelassen sind.

Das übliche Beratungshonorar ist aufwandsbezogen und liegt oft in der Größenordnung von ca. 100 Euro pro Stunde - ist also mit einem EDV-Dienstleister vergleichbar. Hier mag es aber regionale Unterschiede geben.
Liebe User, da ich in diesem Forum nicht mehr regelmäßig aktiv bin, können (allgemeine) Fragen an mich über meinen (neuen) Blog gestellt werden: http://www.finanzberater-augsburg.de

Individuelle Beratung: http://www.versicherungsmakler-augsburg.com

mischa


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fwilke

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7

Freitag, 15. Juni 2007, 22:11

Guten Abend zusammen,

da möchte ich meinen Senf doch auch nochmal dazu geben.

Was Debeka-ADM mit dem Seitenhieb Richtung bAV ansprach: Für Leistungen aus einer bAV werden GKV-Beiträge fällig, derzeit etwa 14% auf sämtliche Gewinne. Als PKV-Versicherter: 0 Euro.

Beiträge im Alter: Ich unterstelle auf Basis Ihrer Äußerungen ein gesundes Bewusstsein für Altersvorsorge. Wenn Sie hier ausreichend Konsum ins Rentenalter verlagern, dürften Ihre Bezüge im REntenalter nicht unbedeutend sein. Als freiwillig versichertes Mitglied in der GKV werden Sie auf alle Einkünfte KV-Beiträge zahlen, also gesetzliche, private und Betriebsrenten, Miete, Zinsen, Kapitaleinkünfte sonstiger Art - eben alles.

In der PKV erhalten Sie aus der Rentenversicherung ebenfalls einen Zuschuss, wenn es die Rentenversicherung dann noch gibt. Außerdem entfallen die Koste des gesetzlichen Zuschlags sowie die Kosten für Krankentagegelder. Ihre Altersrückstellungen federn Beitragserhöhungen ab, und der monatliche Beitrag sinkt durch die Rücklagen, die sie aus der Ersparnis gegenüber der GKV sowie zusätzlichen Eigenleistungen gebildet haben. Sie haben (bei der Wahl des richtigen Tarifs) bessere LEistungen als in der GKV und leben statistisch gesehen 1,5-2 Jahre länger. ;-)

Aber bevor das hier ein Monolog wird - ich stelle mich gerne einem entspannten "Streitgespräch", wobei ich kein PKV-Erzwinger bin. Oftmals macht eine PKV einfach keinen Sinn, und dies herauszufinden, wäre Grundlage für einen Rat.

Frank Wilke

EDIT:
PKV-Zusatz ganz vergessen ....
Meiner Meinung nach sollte man die Tariflandschaft deutlich ausdünnen, indem Tarife ohne Erstattung bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung ebenso in die Rundablage wandern wie Tarife, die nur nach Vorleistung der GKV erstatten.
Investment, Beteiligung, Versicherung

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fwilke« (15. Juni 2007, 22:25)


8

Freitag, 15. Juni 2007, 22:21

RE: Kostenerstattungsprinzip bei der TK plus KZV

Zitat

Original von Denny0274

Gibt es eigentlich valide Studie / Prognosen über die Beitragsentwicklung der PKV?

Keine die der PKV-Verband nicht in Auftrag gegeben hat. Auf der anderen Seite hat Karlchen Lauterbach es auch noch nicht wiederlegt ;-)

Gegenwärtig habe ich keine bAV, wollte dies aber schon seit längerer Zeit angehen ebenso wie eine BU-Versicherung, die insbesondere seitdem ich freiberuflich tätig bin an Bedeutung gewonnen hat. Daher auch meine Anfrage nach einem Versicherungsberater in Düsseldorf.

Okay, wer bei Rentenbezug der bAV in der GKV ist, zahlt auf die Summe/Renten KV-Beiträge! Also wieder Pro PKV.

Mich würde so oder so mal interessieren, wie die Forumteilnehmer hier den Wert einer bezahlten Versicherungsberatung einschätzen würden. Berufsmäßig sind die meisten selbstverständlich vorbelastet und würden eher zu einem Makler raten, aber Ihre objektive Einschätzung dieser Dienstleistung würde ich mich interessieren.


Ich rate Ihnen zu einem unabhängigen Berater, auch wenn ich anders mein Geld verdiene. Analysieren Sie neutral beide Seiten und entscheide dann gut informiert!
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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