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Freitag, 28. Juni 2013, 19:48

Invaliditätsansprüche nach Sprunggelenk OP

Hallo zusammen,

Ich habe mich heute angemeldet in der Hoffnung Hilfe zu bekommen.

Ich habe mir im Mai 2012 einen 3-fachen Knöchelbruch zugezogen.

Innen, Außen und Schienbein ganz unten.

1Jahr später wurde das Material entfernt. (9 Schrauben + 9 cm Platte)

Nachdem ich nach wie vor Schmerzen / Einschränkungen habe, habe ich natürlich meiner Versicherung die "Folgeschäden" gemeldet. Mein Arzt hat auch bestätigt das die Einschränkungen nicht mehr besser werden.

Probleme im Einzelnen sind:
Schwellung Unterschenkel und Knöchel (Durchmesser Bein)
Neigung beim Strecken und Beugen wesentlichbeingeschränkt im Vergleich zum Anderen
wenn länger in gleicher Position dann Schmezen und muss "warm" laufen erst wieder
Druck/Leichte Schmerzen bei Treppen steigen und z.B. Schneller laufen / Joggen
Schmerzen bei schnellen Bewegungen im Fuß (z.B. Richtungswechsel)

Meine Versicherung hat den Schaden und die Folgeschäden auch anerkannt und folgendermaßen bewertet:
Fester Invaliditätsgrad 70%, 1/7 beeinträchtigt, Invaliditätsgrad 10%

Ich kann dies "ablehnen", dann wird ein neutraler Gutachter beauftragt.

Ich habe leider keine Ahnung ob diese Bewertung in Ordnung ist, gehe aber so vom Bauch aus das die Versicherungen das Minimum anbieten um das ganze vom Tisch zu bekommen.

Hat jemand Erfahrungen?

Danke schonmal vorab.

Viele Grüße
Chris

Framal

Versicherungsprofi

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2

Freitag, 28. Juni 2013, 21:09

Hallo ChrisMuc,

dieses Unfallscenario kenne ich. :(

Deine Versicherung hat Dich doch sicher zu einem Gutachter geschickt. Und der sollte Dich "vermessen" haben. Also geprüft haben, zu wieviel % Dein Fuß beeinträchtigt ist. Gibt es dieses Gutachten und liegt es Dir vor?

Allgemein gilt, Du hast das Recht einer Nachprüfung. Kommt dabei heraus, dass sich der Invaliditätsgrad verändert hat, muss entweder versicherungsseitig nachgezahlt werden, oder Du musst Geld zurück zahlen.

MfG

Framal

3

Freitag, 28. Juni 2013, 21:10

Hi,

Nein bisher kein Gutachter. Die Bewertung hat die Versicherung nur anhand von Behandlungsunterlagen gemacht.

4

Freitag, 28. Juni 2013, 22:09

Hallo Chris,

das kann passen, muss aber nicht.

Wenn Versicherer auf den schnellen Abschluss "drängen" und das auch noch ohne Gutachten, dann ist auf jeden Fall höchste Vorsicht geboten. Vor allem, wenn nach einer doch schwerwiegenderen Verletzung "schon" nach etwas über einem Jahr gegen Abfindungserklärung reguliert werden soll.

Was, wenn es z.B noch zu einer Versteifung kommt? Oder eine Arthrose dazu kommt oder sich eine schon bestehende Arthrose verschlimmert?

Der Arzt bestätigt, dass es nicht mehr besser wird. Kann er auch bestätigen, dass es nicht noch schlimmer wird? Würde ich noch mal abklären und von ihm ein Messblatt nach Neutral-0 ausfüllen lassen (wird nicht die Welt kosten). Dazu soll er alle Befunde aushändigen und der Versicherer soll die Grundlage für das "Angebot" übersenden. Und dann sollte das rechtlich geprüft werden, damit eine Entscheidung getroffen werden kann, wie nun am Besten vorzugehen ist.

Viele Grüße
Angela

5

Samstag, 29. Juni 2013, 06:21

Vorsicht

Wenn eine Leistungsabteilung einer Versicherung sehr schnell zu einem Ergebnis kommt, in wie weit und in welcher Höhe eine Leistung anzuerkennen ist, ist - denke ich - Vorsicht angesagt.

Im Allgemeinen versucht jede Versicherung, Leistungen so weit wie möglich abzuwehren. Wenn eine Versicherung schnell einer Leistung zustimmt, ist die Bewertung vielleicht eher nicht so günstig für den Versicherten.
Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.
Bertolt Brecht

6

Samstag, 29. Juni 2013, 07:00


Im Allgemeinen versucht jede Versicherung, Leistungen so weit wie möglich abzuwehren.
#

Ist das so?
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

Framal

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7

Samstag, 29. Juni 2013, 10:01

Hallo,

ich hätte noch einen Nachtrag/Anregung. Stetz Dich doch mal mit Deinem Vermittler in Verbindung und kläre den Rahmen ab. In den Versicherungsbedingungen findest Du einen Punkt "Wann sind Leistungen fällig", oder so ähnlich.

Bei mir steht da: "Sie und wir sind berechtigt, den Grad der Invalidität jährlich, längstens bis zu 3 Jahren nach dem Unfall, erneut ärztlich bemessen zu lassen." Dürfte bei Dir kaum anders sein.

Wenn der Unfall im Mai 2012 war, bleibt die Verschraubung 1 Jahr lang drin. Die ist bei Dir frühestens im Mai/Juni13 entfernt worden. Momentan müsstest Du also ziemlich frisch operiert und zusammengeflickt auf Krücken umherwandeln. Da ist es kein Wunder, wenn da noch Probleme sind. Ferner ist der verbleibende Invaliditätsgrad doch jetzt sicher nicht feststellbar. Ich denke, dass das in einem 1/2 Jahr anders aussieht. Und wenn die Versicherung jetzt auf Grund von Erfahrungswerten erst einmal auf 1/7 tel abgestellt UND gezahlt hat, und das Recht der jährlichen Nachprüfung besteht, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Daher wiederholend der Rat, den Vermittler zu befragen.

Gute Genesung

Framal

8

Samstag, 29. Juni 2013, 10:33

Framal, zu 99,9% wird der Versicherer nur dann jetzt diesen Betrag ohne Gutachten regulieren, wenn es eine Unterschrift auf einer Abfindungserklärung gibt. Damit hätte sich das Thema Neubemessung erledigt.

Vermittler ansprechen ist erst einmal in Ordnung, allerdings kenne ich - Sorry - nur wenige Vermittler, die richtig fit in Unfall-Leistung sind. Der TE kann also Glück oder Pech haben. Das blöde ist, er wird es gar nicht beurteilen können, ob er nun der Glückspilz oder ein Pechvogel ist.

Ich habe zwar sicher nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber mein o.a. Weg ist der einzige sinnvolle Weg, den der TE nun gehen kann. Trust me. ;)

LG
Angela

Framal

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9

Samstag, 29. Juni 2013, 13:45

Hallo Angela,

ich wollte dem auch nicht widersprechen. Ein ordentliches Gutachten bringt Klarheit. Ich meine nur, dass es nicht unbedingt sein muss, dass das Unternehmen den Kunden übervorteilen will. Sondern nur, dass JETZT auf Grund der neuerlichen OP kein abschließender Invaliditätsgrad festgestellt werden kann. Und mind. 1 Versicherung hatte mal damit geworben, dass nach einem Jahr das ausgezahlt wird, was "erfahrungsgemäß" fällig wird. Der Kunde kann dann innert der 3-Jahresfrist nachregulieren lassen.

Und als Anhaltspunkt für ChrisMuc, bei mir wurden 2/6-tel festgestellt. Wenn versicherungsseitig die 1/7-tel das letzte Wort sein sollen, kann ich das nur schwer glauben.

MfG

Framal

10

Samstag, 29. Juni 2013, 13:57

Hallo,

Danke für die vielen Antworten.

OP1 war 05/2012
OP2 war 04/2013

Materialentfernung war ambulant, danach ohne Krücken.

Alles gut verheilt, Arztbesuch bei dem es festgestellt wurde war vor 14 Tagen. Versicherungsangebot kam gestern.

Ich denke ich werde erstmal den Gutachter machen lassen. Meine Angst war nur das der Gutachter vielleicht die 10% nicht bestätigt und im schlechtesten Fall reduziert. Daher die Fragen hier.

VG

Chris

Framal

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11

Samstag, 29. Juni 2013, 16:49

Hallo ChrisMuc,

ich denke, die Angst kann ich Dir nehmen. Ich habe keinerlei Schmerzen bei der Untersuchung angegeben. Ich wurde aber "ordentlich" vermessen. Auf Anhieb war ersichtlich, dass beim Knie beugen der Fuß mit der Hacke nicht auf dem Boden bleibt. Dann wurde auch noch die Beugungs- & Streckfähigkeit des ganzen Beines vermessen. Ich glaube, bei mir wurde das so gemacht, wie Angela das beschrieben hat. Wenn Du den Arztbericht möchtest, sende mir ein PN mit Deiner Mailadresse, ich sacnne meinen Arztbericht dann ein und sende ihn Dir zu.

MfG

Framal

12

Freitag, 5. Januar 2018, 16:25

Hallo ChrisMuc,

ich denke, die Angst kann ich Dir nehmen. Ich habe keinerlei Schmerzen bei der Untersuchung angegeben. Ich wurde aber "ordentlich" vermessen. Auf Anhieb war ersichtlich, dass beim Knie beugen der Fuß mit der Hacke nicht auf dem Boden bleibt. Dann wurde auch noch die Beugungs- & Streckfähigkeit des ganzen Beines vermessen. Ich glaube, bei mir wurde das so gemacht, wie Angela das beschrieben hat. Wenn Du den Arztbericht möchtest, sende mir ein PN mit Deiner Mailadresse, ich sacnne meinen Arztbericht dann ein und sende ihn Dir zu.

MfG

Framal
Hallo Framal,
könntest du mir bitte deinen Arztbericht per Mail zusenden?
Bei mir steht auch demnächst die Beurteilung durch einen Gutachter an.
Besten Dank für deine Rückmeldung,
Sebastian

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