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Montag, 4. März 2013, 11:09

Invaliditätsgrad nach OSG/USG-Versteifung

Bei mir wird demnächst nach einer Trümmerfraktur im rechten Sprunggelenk sowohl das OSG als auch das USG versteift. Meine Frage ist nun ob ich dann von einer Invaliditätseinstufung von 1/1 Fuß ausgehen kann?

pas-ko

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2

Montag, 4. März 2013, 23:46

Diese Frage ist doch sehr medizinisch.

Wir kennen weder den genauen Befund, noch Vorschädigungen (die möglicherweise angerechnet werden), noch die medizinische Restfunktion, die das SG nach der Versteifung haben wird. Dies ist auch kein ausschließliches Thema der privaten Versicherungsmaterie.

Die Frage ist bei demjenigen korrekt, der sowohl über medizinische Kenntnisse sowie über Kenntnisse der privaten Versicherungswirtschaft, vorranging private Unfallversicherung, verfügt.

Hier könnten Nachforschungen bei Google helfen. Möglicherweise gibt es Personen, die ähnliches erlebt haben, und mit der Einstufung der privaten Unfallversicherung nicht zufrieden waren und obergerichtlich geklagt haben.


Ich schreibe hier als Privatperson. Versicherung ist auch mein Hobby 8o
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Dienstag, 5. März 2013, 06:39

Medizinisch?

Hallo,



ich wollte hier auch keine medizinische Auskunft haben. Meine Frage geht an die, die Erfahrung mit Vollversteifung und der anschliessenden Einstufung der Invalidität haben. Aus dem Internet habe ich nur die Info bezüglich des BGH Urteil das eine Vollversteifung zur vollen Invalidität(40%) füren würde. Daher wollte ich nur wissen ob das wirklich so ist, oder ob der ein oder andere auch schlechter Eingestuft wurde nach einer Versteifung von OSG und USG.

pas-ko

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4

Dienstag, 5. März 2013, 21:49

Nun, die Invalidität begründet sich schlussendlich in der medizinischen Meinung. Selbige ist abhängig von Deiner konkreten Situation. Versteift ist nicht gleich versteift. Aber wenn Du von ausgehen WILLST, dann gehe doch von aus. Der begutachtende Medizinier wird Dir genau das entweder bestätigen oder nicht.

Aber anders gefragt. Woher hast du die 40% ? Aus Deinen Bedingungen? Die Gliedertaxe kann von Versicherer zu Versicherer abweichen. Der eine gibt auf den kompletten Fuktionsverlust des Fußes 40%, der andere sogar bis zu 70% Gesamtinvalidiät...

Es wäre schön, in Deiner Situation von einer 100%igen Funktionsunfähigkeit des Fußes auszugehen / ausgehen zu können, da Du ja schreibst, Vollversteifung. Ob dem tatsächlich so ist, entscheiden doch Deine medizinischen Befunde. Und damit möglicherweise der Gutachter, zu dem Du geschickt wirst. Welche Rechte Du hast, sollte das Gutachten nicht stimmig sein, ist doch auch klar. Wenn Du unzufrieden bist, wirst Du klagen müssen... Rechtsschutz ist dann das Thema...

Denn, wenn der Unfallversicherer den Hauch einer Chance wittert, in Deinem konkreten Fall eine geringere Funktionsunfähigkeit zu attestieren und schlussendlich auch weniger leisten zu müssen, so wird er sie nutzen. Es geht schließlich um Geld, möglicherweise sehr viel Geld.

Aber nochmal: Darüber, ob der Fuß seine Funktionsfähigkeit vollständig verloren hat oder nicht, entscheidet der medizinische Befund. Und den kennen wir nicht. Daher auch meine Meinung im ersten Post.


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pas-ko« (5. März 2013, 21:52)


5

Mittwoch, 6. März 2013, 18:24

Hallo pas-ko,



vielen Dank für die ausführliche Antwort. In meinen Bedingungen sind sogar deutlich mehr als 40% zugrunde gelegt. Da ich neben der Versteifung auch eine Schädigung der Nerven im Fuß habe habe, gehe ich einfach mal von 50%(5/10 Fuß) Invalidität aus. Sollte es mehr werden dann freue ich mich natürlich. Werde nach erfolgter Begutachtung eine Rückmeldung geben.

pas-ko

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6

Mittwoch, 6. März 2013, 18:32

Oh ja gerne :-)

Positive Nachrichten hören wir auch gerne, die werden leider zu selten gepostet...


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Montag, 15. April 2013, 20:46

Hallo Leute da bin ich wieder.

Obwohl die Versteifung noch nicht durchgeführt wurde, bin ich erneut begutachtet worden. Ich denke wohl weil jetzt 2 Jahre vergangen waren.

Im Gutachten hat der Gutachter geschrieben das 1/2 Beinwert zur Zeit zugrunde gelegt werden können und er hat der Versicherung geschrieben sie könne risikolos 3/10 bevorschussen. Meine Frage ist nun ob ich auch schon auf 1/2 Beinwert Bevorschussung bestehen kann. Immerhin hat ja die Versicherung ein Rückforderungsrecht auf den Regulierungswert.

OP ist übrigens am 13.05.2013

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