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Montag, 14. Januar 2013, 12:24

Radiusköpfchenfraktur - Erfahrung Grad der Invalidität

Hallo,

Ich hatte vor 2 Jahren einen Unfall mit einer Radiusköpfchenfraktur im Arm, bei dem eine kleine Platte eingesetzt. Soweit funktioniert jetzt auch alles wieder, allerdings fehlt mir in der Armdrehung nach innen ca 15 %...wenn ich als Kellner arbeiten würde und täglich ein Tablett halten müsste, hätte ich Probleme. Im Alltag stört dies aber nicht weiter.

Jetzt habe ich "das Glück" 2 Unfallversicherungen zu haben (Gruppenunfall Arbeit (1.) und Privat (2.)). Mein Unfallchirurg hat das Invaliditätsattest ausgefüllt und eine vorliegende Invalidität bestätigt. Wie ich gelesen, haben sprechen diese beiden sich normalerweise untereinander ab und beantragen dann ein Gutachten, wobei die mit der höheren Versicherungssumme den Ton angibt.

Bei mir hat aber jetzt die mit der niedrigeren VS ein Gutachten angefordert und die Höhere hat mir eine Einmalzahlung mit Abfindungserklärung geschickt. Tja was macht man nun. Da das Gutachten bei der einen Versicherung sich wohl noch Wochen hinzieht, kann ich leider nicht abwarten was da raus kommt.

Die 1. Versicherung hat meine Invalidität mit 1/7 von 100 % bewertet. Hat jemand hier im Forum eine ähnliche Einschätzung erhalten hat. Weiß gerade nicht ich das akzeptieren soll oder doch ablehnen, evl. kommt bei dem Gutachten ja auch ein höherer Grad raus?

VG Tim

2

Montag, 14. Januar 2013, 12:37

Hallo,

wissen die beiden Versicherer denn von einander? Normalerweise gibt es wirklich eine konforme Schadenbearbeitung, wie beschrieben.

Zitat

evl. kommt bei dem Gutachten ja auch ein höherer Grad raus?


Eventuell aber auch ein niedrigerer. ;)

Was jetzt am besten anzuraten ist, kann ich nicht beurteilen. Hinter beiden Möglichkeiten stecken Chancen und Risiken.

Ist die Abfindungserklärung denn mit einer Frist verbunden? Sonst könnte man noch versuchen, die Frist zu verlängern und zu hoffen, dass bis dahin das Gutachten der anderen Gesellschaft da ist. Wenn aber noch keine Untersuchung stattfand, kann sich das durchaus aber noch Wochen-Monate hinziehen.

Dass keine konforme Schadenbearbeitung statt findet, könnte auch an sehr unterschiedlichen Bedingungswerken liegen. Das können wir hier nicht beurteilen. Es kann Fallkonstellationen geben, wo bei einem Versicherer die Leistungspflicht glasklar ist und bei dem anderen fraglich.

Viele Grüße
Angela

3

Montag, 14. Januar 2013, 12:48

Hallo Angela,

Ja, die beiden wissen definitiv voneinander. Als ich das Invaliditätsattest telefonisch beantragt habe, wurde ich danach auch noch mal gefragt (die wollten jeweils den aktuellen stand von der anderen Versicherung wissen).

Das Angebot ist nur auf 4 Wochen begrenzt.

4

Montag, 14. Januar 2013, 12:57

Seltsam, dann kommt fast nur Variante 2 in Betracht. Oder es handelt sich um 2 Versicherer, die in der Vergangenheit schon häufiger festgestellt haben, dass sie nicht zueinander passen, was Schadenregulierungen angeht. Gibt es auch.

4 Wochen ist knapp. Letztendlich kann dir die Entscheidung aber keiner abnehmen. Auch mit rechtlicher Beratung könnte man kaum was nützliches sagen, wenn es noch an den medizinischen Unterlagen fehlt.
Problem mit Abfindungserklärungen ist halt, dass diese endgültig sind. 1/7 ist tendenziell eher nicht so ganz falsch bei der Verletzung und den geschilderten Beschwerden. Aber wir wissen nicht, was z.B. das Röntgenbild zu Tage bringen wird, welche Maße genau erhoben werden, kann noch was mit der Platte passieren, etc. pp.

Letztendlich musst du abwägen:

"Abfindungserklärung unterschreiben und ggf. auf höhere Entschädigung verzichten, wenn das Gutachten dies hergibt" oder "Abfindungserklärung mit Verweis auf das anzufordernde Gutachten nicht unterschreiben und risikieren, dass dieses weniger als 1/7 bestätigt."

Es ist auch nicht garantiert, dass der Versicherer einen höheren Inv-Grad aus dem Gutachten so ohne Weiteres akzeptiert.

Viele Grüße
Angela

5

Montag, 14. Januar 2013, 14:45

Scheinbar sprechen die nicht miteinander, da auch jeder jeweils die vollen Attestgebühren vom Arzt erstattet, obwohl ich diese ja nur einmal gezahlt haben. Die 1/7 sind also kein Mindestsatz, es könnte also durchaus auch 0,5/7 am Ende stehen.

Die Platte soll drin bleiben, da habe ich auch keine Beschwerden, die wurde sehr gut eingesetzt.

Was mich noch interessieren würden. Falls in Zukunft doch noch Probleme auftreten sollten, dann wäre ja mit der unterzeichneten Absichtserklärung hier nichts mehr möglich. Sieht es nach einem erstellten Gutachten denn genauso aus, wenn hier z. Bsp: auch 1/7 festgestellt wird und ich das annehme?

Angenommen ich habe in 2 Jahren Beschwerden mit dem Arm. Dann sind beide raus, oder?

VG Tim

6

Montag, 14. Januar 2013, 15:00

Zwischen 1/20 Arm und 1/5 Arm ist quasi alles möglich.

Wenn die Abfindungserklärung unterschrieben wurde, sind alle weiteren Rechte verwirkt. Also auch das Recht auf Neubemessung, wenn sich noch nicht berücksichtigte Verschlechterungen einstellen. Wenn nur nach Gutachten abgerechnet wird, bleibt es bei dem Recht auf Neubemessung. Längstens zum Ablauf des 3. Unfalljahres. Sprich: In zwei Jahren sind beide Versicherer aus der "Nummer" raus, weil dann das 3. Unfalljahr bereits abgelaufen ist. Mit Abfindung ist Versicherer 1 sofort raus. Ohne Abfindung dann zum Ablauf des 3. Unfalljahres. Also könnte theoretisch im nächsten Jahr noch eine weitere Untersuchung statt finden.

Viele Grüße
Angela

7

Sonntag, 26. November 2017, 23:57

Raduisköpfen mason Typ lll Trümmerbruch

hallo

Ich habe vor 2 Monaten einen Arbeitsunfallgehabt
Bin von 4 m Höhe runtergefallen
Und habe mir den raduisköpfen Mason Typ 3 gezogen Trümmerbruch
Mir fehlen noch 30 grad Streckung 20 grad Bein rotieren
30 grad beugen und ich kann so gut wie nix heben weil ich richtige schmerzen
Bekomme. Belastungs schmerz meine Finger schlafen oft ein
Also meine Frage :
Wie lange dauert das bis ein Gutachter es gestellt von der BG
Und mit welchem Invalidität grad kann ich ungefähr rechnen

Mit freundlichen Grüßen

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