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Mittwoch, 28. März 2012, 14:05

Versicherung verlangt ständig neue Informationen--- wie soll ich mich noch verhalten???

hallo in die Runde,

ich hatte mitte Februar einen Arbeitsunfall. Passiert 400km von zu Hause,beim Arbeiten. Dieser wurde ordnungsgemäß bei der BG gemeldet und da ich seit ca. 15 Jahren eine private Unfallversicherung bezahle,habe ich diesen auch dort gemeldet.

Passiert ist folgendes! Ich habe beim Anheben bzw. beim "daran ziehen" eines Abfallproduktes unserer Arbeit, mir die linke Bizepssehne in der Beuge abgerissen! Das Ganze erfolgte natürlich plötzlich und absolut unerwartet. Das Anheben erforderte zwar eine gewisse Anstrengung, war aber nichts Unmögliches, als hätte ich z.B. einen Baum herausreißen wollen!

Die Folge meines Unfalls,war eine Operation mit mehrtägigem KH Aufenthalt! Mein Arzt und Operateur bestätigte mir letzte Woche,dass er eindeutig gegenüber der BG und der UV klargestellt hat,dass diese Verletzung genau von dem Unfall her rührt.

Die BG lass ich jetzt mal weg und schildere nur den bisherigen Verlauf mit der UV! An der Stelle sei noch erwähnt,dass der Makler,über den ich damals diese UV abgeschlossen habe, keinerlei Interesse zeigt! Bei meinen 3-4 maligen Versuchen der Kontaktaufnahme und Hilfesuche wurde das nur allzu deutlich.

Da ich also nichts zu verbergen habe und auch noch nie etwas in Anspruch genommen habe, habe ich das erste Schreiben der UV wahrheitsgemäß und nach besten Wissen und Gewissen ausgefüllt. Das selbe Schreiben kam nocheinmal, nur wenige Tage später. Ich habe gedacht, es kann ja mal passieren und habe es eben nochmal ausgefüllt und hingeschickt.

Eine Woche später bekomme ich wieder Post von der UV, man verstehe den Hergang nicht,ich möchte es bitte ausführlicher schildern. In der Tat ist unsere Arbeit schon etwas spezielles,für Laien nicht vorstellbar,hat aber meiner Meinung nach mit dem zu Stande kommen meiner Verletzung weniger Bedeutung.
Trotzdem habe ich,wie es gewünscht wurde, eine DIN A4 Seite voll dazu verfaßt und es wie bei der "Sendung mit der Maus" erklärt, damit es sogar ein 4-jähriger versteht.

Heute habe ich wieder Post bekommen! Es ist jetzt das vierte Schreiben von der UV in dem sie von mir etwas wissen wollen um, ihre "Einstandspflicht" zu prüfen. So langsam schwillt mir aber der Hals an, ich glaube hier wird der berühmte Heuhaufen umgeschichtet um die Nadel zu finden!

Gefragt wird wörtlich, " war das Verletzungsbedingte Hebeln eine erhöte Kraftanstrengung"??? "Wie hoch bezeichnen Sie den Kraftaufwand"???

In meiner Darstellung habe ich von Heben und nicht von Hebeln gesprochen, hier wurde schonmal was verdreht!!!

Da ich mittlerweile an einem Punkt bin und nicht mehr weiß, was zu meinen Gunsten oder Ungunsten ist, dieses Schreiben aber zeitnah beantworten muß, suche ich hierzu einen Rat!

Danke und Gruß

2

Mittwoch, 28. März 2012, 14:51

Hallo,

die Frage kann man nicht in 1-2 Sätzen beantworten. Bizepssehnenrupturen sind in der PUV immer eine heiße Kiste. Offenbar versucht der Versicherer hier aus der Leistungspflicht heraus zu kommen. Berechtigt oder unberechtigt vermag ich nicht zu beurteilen, das kommt auf den konkreten Sachverhalt an. Eingaben mit "Mauserklärung" :D von Laien, die auf den ersten Blick nicht erkennen, was der Versicherer beabsichtigt, sind gefährlich und oft kommt man nur schwer wieder aus solchen Darstellungen heraus.

Bevor die Sache weiter den Bach runter geht, rate ich dringend dazu, keine weiteren Eingaben an den Versicherer zu reichen, ohne den Sachverhalt vorab mit einem Rechtsbeistand abgesprochen zu haben. Rechtsbeistand kann ein Versicherungsberater sein (zu finden hier: www.bvvb.de) oder ein Fachanwalt für Versicherungsrecht. Dort aber bitte darauf achten, dass Spezialisierung für PUV besteht.

Viele Grüße
Angela

3

Mittwoch, 28. März 2012, 17:52

Vielen Dank für die Antwort,

also versuche ich erstmal Rechtsbeistand zu bekommen und ignoriere dieses Versicherungsschreiben vorerst.

viele Grüße

4

Montag, 9. April 2012, 21:46

Ich habe mich in dieser Sache erstmal mit einem Anwalt beraten. Daraufhin wurde ein Schreiben verfaßt und eine Frist gesetzt. In meinem Versicherungsvertrag, der seit 1997 besteht, ist Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld vereinbart.
Zu welchem Zeitpunkt müßte dieses Geld denn gezahlt werden? Ich bin jetzt den 56 Tag krank zu Hause und da kommen schon ein paar Euro zusammen.

viele Grüße

5

Dienstag, 10. April 2012, 07:01

Hallo,

Ihre Fragen sollte eigentlich der Anwalt beantworten können. Welche Qualifikationen hat dieser Anwalt (Fachanwalt für Versicherungsrecht)?

Grüße
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!

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