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Mittwoch, 17. September 2008, 20:06

24h-Unfallversicherung über Arbeitgeber

Stehe vor folgender Entscheidung: AG zahlt eine Unfallversicherung, muss diese nur noch als geldwerten Vorteil versteuern.
Gibt allerdings 2 Varianten, Prämie die versteuert werden muss ist gleich hoch. Welche ist die bessere?

1) Standardtarif
Entschädigung ab Inval.Grad 1%
Progressionsstaffel 25-200%
Dienstunfall a) VS Invalidität 252T€ b) Entschädigung bei Vollinvalidität 504T€
Freizeitunfall a)VS Inv. 252T€ b) Entsch. Vollinv. 504T€
Todesfalleistung 126T€

2) Optionstarif
Entschädigung ab Inval.Grad 20%
Progressionsstaffel 20-260%
Dienstunfall a) VS Invalidität 151,5T€ b) Entschädigung bei Vollinvalidität 393,9T€
Freizeitunfall a)VS Inv. 303T€ b) Entsch. Vollinv. 787,8T€
Todesfalleistung 126T€

Bei Dienstunfällen sind die Leistungen der Berufsgenossenschaft additiv zu berücksichtigen. Deren Höhe wird durch div. Faktoren beeinflusst (Gehaltsobergrenzen).

Vielen Dank vorab für eure Meinung!

2

Mittwoch, 17. September 2008, 21:29

Abend,

beides nicht ganz schlecht. Ich würds anders machen, aber das spielt keine Rolle. Wer braucht in Unfall eine so eine hohe Todesfallleistung? Unabhängig von der BG und die Bedingungen (Versicherer) zu kennen, würde ich mich für 1) entscheiden. Bei vielen Unfällen ist die festgestellte Invalidität unter 20%, das ist hier für mich die Entscheidungsgrundlage. Falls Sie meinen, dass Sie dann im Freizeitbereich "unterversichert" sind, könnten Sie das gesondert abschliessen. Aber die Summen sind - ohne Ihr Gehalt zu kennen - nicht verkehrt.

Guter Arbeitgeber ... ist nicht überall so.

Grüße
ara
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
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3

Donnerstag, 18. September 2008, 12:21

Todesfalleistung ist so vorgegeben- gut für die Angehörigen :D
Der Optionstarif berücksichtigt, dass die BG keine Leistungen bei Freizeitunfällen erbringt- Wahrscheinlichkeit i.d. Freizeit höher ist einen Unfall zu haben - bei Inval.Grad unter 20% meist eine Weiterbeschäftigung mgl. ist und daher keine Einkommenseinbußen bestehen und auch die BG erst ab Inv.Grad 20% zahlt....

Habe auch eine BU. Würden im Falle einer Invalidität dann beide Versicherungen zahlen? Bei Dienstunfall plus BG?

mischa

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4

Donnerstag, 18. September 2008, 12:27

Wenn der Unfall zur BU führt, zahlt diese natürlich ebenfalls. Invalidität muss aber nicht in jedem Fall zur Berufsunfähigkeit führen, viele Berufe kann man auch im Rollstuhl ausüben. Umgekehrt können viele Krankheiten zur BU führen, die nicht gleichzeitig eine Invalidität darstellen (z.B. psych. Erkrankungen) oder gar nichts mit einem Unfall zu tun haben. Deshalb ist beides sinnvoll, Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.
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alex13

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5

Freitag, 19. September 2008, 11:34

Müssen die Leistungen denn, in der Variante, nicht auch komplett versteuert werden ?( ;) !

mischa

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6

Montag, 22. September 2008, 12:10

Du meinst die arbeitgeberfinanzierte Unfallversicherung? Nein! Aber der Beitrag für die Unfall muss als geldwerter Vorteil mit der Gehaltsabrechnung versteuert werden. Komplett "gratis" ist der Versicherungsschutz also nicht.
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7

Montag, 22. September 2008, 13:14

@mischa, muss ich eine etwaige Inv.-Leistung nicht versteuern? Bzw. Wem steht denn die Leistung zu? Verwechsle ich da etwas?

mischa

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8

Montag, 22. September 2008, 14:36

Die Leistung erhält der Mitarbeiter, und zwar steuerfrei. Mit der Versteuerung des Beitrags als "geldwerter Vorteil" ist das Thema steuerlich erledigt.
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Montag, 22. September 2008, 15:16

Also muss man nur die Leistungen der BU bei Auszahlung versteuern? Leistungen der UnfallV komplett steuerfrei?!?!

mischa

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10

Montag, 22. September 2008, 15:21

Eine Unfall-RENTE wäre wie eine BU-RENTE zu versteuern - im Regelfall mit dem "Ertragsanteil" (Ausnahme z.B. in Verbindung BU mit Rürup-Rente. Hier gilt ein anderes Steuersystem mit höherer Belastung). Die Kapitalleistung der Unfall ist dagegen steuerfrei.
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