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1

Donnerstag, 21. August 2008, 16:13

Eine Frage

Guten Tag!

Ich habe folgendes Problem mit unserer Priv.-UNfallvers.

In den Antragsunterlagen stand geschrieben, dass für die Vergiftungen keinen Versicherungsschutz übernommen wird. Für uns war das inakzeptabel, weil wir mit giftigen Stoffen grundsätzlich arbeiten.

Ich bat also den Vers.-Vertreter, die Sache zu klären und die Versicherung an uns anzupassen. Als Beispiel nannten wir hier Vergitfungen, die durch gasförmige Chemikalien verursacht werden. Die Versicherung wurde auch angepasst und zwar genau um die Vergiftungen durch gasförmige Stoffe. Das war nicht, was ich wollte, ich hätte auch nicht gedacht, dass die Versicherungsfirma alles wortwörtlich übernehmen wird. Ich bat also den Vertreter, den Passus zu ändern und den Vers.-Schutz auch auf die Vergiftungen und auch Verbrennungen, die durch gasförmige, flüssige und feststoffe verursacht werden, zu übernehmen. Ich wollte das auch schritflich haben.

Nach ein Paar Tagen bekamen wir auch einen Brief von der Hauptverwaltung, in dem uns der "bedingungsgemäße" Ver.-Schutz für die Verbrennungen bestätigt wurde, "wenn es sich dabei um ein unter Ziffern 1.3 der Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen fallendes Unfallereignis handelt".

Die Ziffer besagt, dass ein Unfall vorliegt, wenn die versicherte Person durch ein Unfallereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

Die Vergitungen wurden also wieder gar nicht erwähnt.

Mich interessiert halt Eure Meinung zu dieser Geschichte. Soll ich da weiter nachhaken oder einach auf sich beruhen lassen. Ich habe schon sowieso viel Zeit in die Unfallvers.-Geschichte investiert.



Danke im Voraus

Schöne Grüße



Joa

2

Donnerstag, 21. August 2008, 16:38

Moin,

nur kurz aus dem Bauch raus. Vergiftungen durch Gase und Dämpfe sind in vielen Policen eingeschlossen ... Sollte dies ein Ausschluss aufgrund Ihres Berufes sind, dann wäre das evtl. noch zu verstehen. Allerdings wollen und brauchen Sie genau diesen Einschluss. Also, wenn die Versicherung das nicht kann (oder Ihr Vertreter) sollten Sie schwer darüber nachdenken: 1. die richtige Versicherung für Sie und 2. der richtige Vertreter für Sie ...

Wann haben Sie das Ding abgeschlossen, wann kam die Police?

Grüße
ara
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Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

3

Donnerstag, 21. August 2008, 17:01

hi ara,

Danke für Deinen Beitrag. Ja, sie haben letzendlich die Vergiftungen durch Gase mit eingeschlossen, aber nicht die Vergiftungen durch giftige Flüssigkeiten, etc.

Die Vers. habe ich am 25. 06 eingeschlossen, auf der Police steht das Datum 26. Juni. Wann sie genau kam, kann ich mehr nicht sagen. Ein paar Tage später.

Die Versicherung ist Debeka, ist auch kein Geheimnis, sie gehört (angeblich) zu Top-Versicherer, ich dachte nie, dass ich dort solche Schwierigkeiten haben werde.

Es hat sich ein bissen gezogen, weil wir die Sahe erstmal mit dem Vertreter besprochen haben und der Vertreter das Ganze mit dem Bezirksleiter klären musste.

Ich habe auch den Brief vom Bezirksleiter erwartet und nicht von der Verwaltung. Ich habe mir auch schon überlegt, ob ich die Versicherung kündigen sollte - bin auch schon veärgert. Ich habe halt keine Lust, das Ganze noch mal durchmachen müssen.

Danke nochmals! Grüße

Joa

4

Donnerstag, 21. August 2008, 17:55

Hallo Joa,

ups nicht genau gelesen, sorry. Die Deckung leitet sich aus dem Unfallbegriff ab, welcher i.d.R. lautet: "Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet."
(Wenn das bei der debeka anders sein sollte, werden Sie das bald hören ...).


Konkret, wenn eine Flüssigkeit oder Feststoff Ihre Haut verätzt (vergiftet) oder verbrennt ist das unter dem Unfallbegriff m.E. subsumiert. Daher besteht m.E. auch Deckung, wenn Invalidität zurückbleibt. Insofern wahrscheinlich kein Grund zu Beunruhigung. Anders sieht es aus, wenn Sie das Zeugs trinken (also die filmreife Vergiftung)... aber das werden Sie ja nicht machen.

Bei Gasen und Dämpfen handelt es sich um eine Erweiterung, da hier der "Schaden" nicht plötzlich auftreten muss. Sprechen Sie nochmal mit Ihrem Vertreter - ich denke, das wird sich aufklären, evtl. haben Sie nur aneinander vorbei geredet ...

Grüße
ara
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