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Dienstag, 26. Dezember 2017, 01:49

Kinder-Invaliditätsversicherung (aktuelle Bedingungen)

Hallo,

ich interessiere mich derzeit für eine Kinder-Invaliditätsversicherung. Zwar habe ich versucht sämtliche Infromationen aus dem Netz zu beziehen, jedoch scheinen die sich alle auf die FINANZtest von 2014 zu beziehen. Ein Bericht bezieht sich auf einen Test aus 2017, aber den kann ich ebenso wenig finden, wie die darin empfohlenen Kinder-IV von R+V oder Huk Coburg.

Lange Rede...
der Test von 2014 scheint veraltet zu sein, da zwischenzeitlich deutliche Beitragsanpassungen stattgefunden haben und offensichtlich die Versicherungsbedingungen teilweise angepasst wurden.

Ein schier unüberblickbarer Markt, da Vergleichsportale diese Sparte von Versicherungen auch nicht zu kennen schienen.

Meine Fragen...
1.) Gibt es noch KIV, welche Neurosen und Psychosen als Leistungsfall nicht ausschließen?
2.) Welche Versicherungsgesellschaften bieten KIV überhaupt noch an UND sind erwähnenswert?

Ich möchte nicht, wie bei der WGV eine Lebensversicherung, mit einer Krankenversicherung, mit einer Unfallversicherung kombinieren, sondern es simple and clearly haben wie bei der Basler oder der Barmenia.

3.) Welche ist denn aktuell empfehlenswert? Es kommt mir auf die Ausschlüsse an, wobei mir die psychischen Kombonenten da am wichtigstens sind.

Und natürlich der Preis...
Ich komme bei der Barmenia Seite nicht zur "KISS" Beitragsberechnung. Wenn mir da einer helfen könnte?

4.) Was haltet ihr von der AXA Existenzsicherung? Ich denke eine Verischerung, die spezielle Dinge konkret versichert ist schlechter, als eine die "alles" versichert und konkrete Dinge ausschlueß?

Ich wüsste zwar nicht, in welchem Fall die AXA nicht greift, aber ein ungutes Gefühl bliebe - "Ist meine Krankheit nun versichert?"
Über eure Hilfe wäre ich dankbar.

uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 256

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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2

Dienstag, 26. Dezember 2017, 14:59

Die R+V hatte bei KIVs m.W.n. dne einzigen tarif der psychische Erkrankungen nicht ausschloss, dieser Tarif wird aber nicht mehr angeboten.

Basler und insbesondere Barmenia wären auch meine erste Wahl, viel Auswahl gibt es nicht.

Eine Alternative sind funktionale Invaliditätsversicherungen (FIVs) wie z.B. die der AXA. Der größte Unterschied liegt, nebend en gänzlich anders trukturierten Bedingungen, im Leistungsfall. bei KIVs wird klassischerweise nach GdB geguckt (50 % min.), bei FIVs sind die Liestungsfälle detailliert definiert und je nach Gebiet, unterschiedlich.

Neben der AXA sollten Sie sich hier auch die LV1871/BGV Golden IV und allsafe lavida von K&M angucken.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

3

Dienstag, 26. Dezember 2017, 17:56

Vielen Dank für die aufschlussreiche Antwort.

Meinem Verständnis nach sind KIVs aber doch deutlich besser als FIVs? Es ist doch besser "alles" zu versichern und bestimmte Dinge auszuschließen, als nur "bestimmte Dinge" zu versichern und alles anderes auszuschließen.

Wenn ich mir die Bedingungen der AXA so durchlese, frage ich mich schon, welche Situation denn nicht versichert wäre, die bei einer KIV enthalten ist - aber ich denke, genau das möchte die AXA damit auch erreichen. Dass man das Gefühl hat, es wäre alles enthalten...

Gibt es konkrete Beispiele, die bei der FIV nicht enthalten sind, bei der KIV aber schon?

uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 256

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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4

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 11:11


Meinem Verständnis nach sind KIVs aber doch deutlich besser als FIVs? Es ist doch besser "alles" zu versichern und bestimmte Dinge auszuschließen, als nur "bestimmte Dinge" zu versichern und alles anderes auszuschließen.


Das beschreibt ziemlich genau den konzeptionellen Unterschied. Ich sehe das genauso wie Sie, das ist aber natürlich Ansichtssache.


Gibt es konkrete Beispiele, die bei der FIV nicht enthalten sind, bei der KIV aber schon?


Der Schwerpunkt bei FIVs liegt ja auf bleibenden Schäden die bestimmte körperliche Funktionen beeinträchtigen (Extremitäten, Sinnesorgane) oder medizinisch ganz genau definierte Organschäden bzw. Krankheiten.

Ein direkter allgemeienr Vergleich ist m.E. nicht möglich. Man müsste schon konkrete Leistungsfälle haben und deren genaue Werte (Grad der Beeinträchtigung, GdB, usw.) kennen um hier vergleichen zu können. Man kann sicherlich Beispiele in beide Richtungen finden, wo bei einem Vertrag ein Leistungsfall vorliegt, bei dem jeweils anderen aber nicht.

Interessant wäre m.E. auch u.a. die jeweiligen Regelungen bez. der Nachprüf- und Überprüfungsmöglichkeiten im Leistungsfall und die vorhersehbare Beitragsentwicklung. Insbesondere bei den FIVs gibt es eine Reihe von Anbietern die einjährig kalkulieren, was mit zunehmenden Lebensalter z.T. deutlich steigende Beiträge bedeutet.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

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