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Montag, 30. Juli 2012, 17:59

Sozialversicherungsbeitrag zurückfordern

Guten Tag,

Ich habe eine Frage bezüglich zu Unrecht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann und ich das Thema hier richtig eingeordnet habe.

Seit dem 13.07.2012 arbeite ich als Ferienjobberin in einer Firma.
Ursprüglich war geplant, dass ich bis zum 30. September dort arbeiten
werde. Von einer Mitarbeiterin meiner Versicherung wurde mir erklärt,
dass ich, da die Dauer des Ferienjobs über 2 Monate beträgt,
sozialversicherungspflichtig bin. Soweit so gut.

Nun hat es sich jedoch ergeben, dass ich nur bis zum 07. September
arbeiten werde, dies ist mit dem Arbeitgeber bereits abgesprochen.

Heute habe ich meine erste Gehaltsabrechnung bekommen, bei der der SV-Beitrag von meinem Gehalt abgezogen wurde.

Also habe ich bei der zuständigen Sachbearbeiterin der Firma angerufen
und ihr die Situation erklärt mit der Erwartung, den abgezogenen Beitrag
zurückerstattet zu bekommen und ihn bei zukünftigen Gehaltsabrechnungen
gar nicht erst abgezogen zu bekommen.

Die Dame teilte mir daraufhin mit, dass dies "jetzt und bei zukünftigen
Abrechnungen nicht möglich" sei, da ich bei der Firma als
sozialversicherungspflichtig angegeben wurde und sich das jetzt nunmal
nicht mehr ändern ließe, weil ursprünglich von einer Arbeitsdauer von
über 2 Monaten ausgegangen wurde.

Vielleicht auch noch wichtig: in meinem Arbeitsvertrag ist festgelegt, dass das Arbeitsverhältnis spätestens zum 30.09.2012 endet.

Nun meine Frage: Ist es wirklich nicht möglich den Abzug dieser zu
Unrecht gezahlten Beiträge rückgängig zu machen / bzw. in Zukunft zu
verhindern?

Es handelt sich hierbei um (zumindet für mich) relativ hohe Summen.


Da ich mich auf diesem Gebiet nicht gut genug auskenne, hoffe ich hier Antworten zu finden.

Liebe Grüße Jule

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 574

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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2

Montag, 30. Juli 2012, 21:05

Hallo, es ist leider so.

Das Gesetz verlangt, dass die Begrenzung auf 2 Monate von Anfang an festgestanden haben muss, um von der SV-Pflicht befreit zu sein. Die Firma verhält sich absolut korrekt. Täte sie es nicht, müsste sie bei einer Prüfung den kompletten SV-Beitrag nachzahlen.

Sie sind keine Studentin - da sähe es wieder anders aus ?!

Viel Glück

Barmer

3

Montag, 30. Juli 2012, 22:36

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Nein, ich bin noch keine Studentin. Ich warte zwar momentan auf die Zusage für einen Studienplatz, bin aber noch nirgends eingeschrieben.

Sehr ärgerlich das Ganze :(

4

Dienstag, 31. Juli 2012, 07:38


Sehr ärgerlich das Ganze :(


... auch für den Arbeitgeber, der zahlt nämlich auch mit.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

5

Dienstag, 31. Juli 2012, 19:05

Eine Kollegin die exakt das selbe Problem hat, hat von dem Steuerberater ihrer Eltern gesagt bekommen, dass es vielleicht möglich wäre, den Arbeitsvertrag so zu ändern, dass das genaue Datum der Beendigung des Arbeitsverhältnisses darin festgelegt wird und der Arbeitgeber dann eine Lohnneuberechnung machen könnte, sodass zukünftig kein Sozialversicherungsbeitrag gezahlt werden müsste...

Kann mir vielleicht jemand sagen, ob da was dran ist?

LG Jule

6

Dienstag, 31. Juli 2012, 21:04

Schlagen Sie das Ihrem Arbeitgeber vor und warten ab ob er darauf eingeht.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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