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Donnerstag, 17. September 2015, 00:07

Wie Rabattverlust von 1-2 Jahren bei Umzug ins Ausland und dann wieder Rückzug nach Deutschland vermeiden? (Kalenderjahrproblem)

Hallo.

Ich habe ein verzwicktes Problem.

1)

Versicherung in D:

Beginn (SF 1/2) Herbst 2009 (daher 2-3 schadensfreie Monate schon mal verloren, egal)
Schadenfrei: 6 Jahre seither incl. 2015 (ist noch nicht rum, aber Prinzip Hoffnung), entsprechende Herabstufung, dann auch wieder zum 1.1.2016 (wenn alles gut geht bis dahin) = 6 schadenfreie Jahre in der Bescheinigung nach § 5 Abs. 7 PflVersG.

Ich muss aber bald für einige Jahre ins Ausland, vorgesehen ist der 1.1.2016, aber das ist vielleicht wg. Jahreswechsel der allerschlechteste Termin (am 1.1.2016 keine Behörden offen, und im Dezember noch keine Bescheinigung für 6 volle schadenfreie Jahre zu bekommen, da ja in D nach Kalenderjahr gerechnet).

Ich könnte aber auch im Dezember (wohl sinnlos: nur 5 statt 6 schadenfreie Jahre) oder im Januar umziehen (und das Auto ummelden), und bitte um Rat, ob das irgendwie Sinn machen könnte.

Im Ausland wird NICHT nach Kalenderjahr "abgerechnet, sondern nach vollen Jahren IM Kalenderjahr, also Anmeldung/Versicherungsbeginn 11.1.2016 (als Beispiel, wäre ein Montag) > volles schadenfreies Jahr erreicht mit Ablauf des 10.1.2017 (sofern schadenfrei), und Verlängerung des entsprechend runtergestuften Vertrags am 11.1.2017.

Man sieht hier schon mein Problem: Wenn ich einige Jahre später zurückkomme, habe ich von der ausländischen Versicherung dann nur eine Bescheinigung über den Schadenverlauf ab (im Beispiel) 11.1.2016, nicht aber ab Jahresbeginn, so dass ich (bei gutem Verlauf) ein volles Jahr Rabatt für die deutsche Versicherung einbüsse.

Zu vermeiden wäre dies wohl nur (? darum aber hier meine Frage an die Experten!) bei Ummeldung zum 1.1.2016, was aber offensichtlich nicht geht (am 1.1. ist alles zu).

Allerdings könnte ich der (späteren) D-Versicherung immerhin eine vorherige D-Versicherung bis (im Beispiel) 10.1.2016 nachweisen, und dann nahtlose ausl. Versicherung ab 11.1.2016, z.B. bis zum 20.8.2020 o.ä., d.h. die D-Bescheinigung umfasste zwar nur den Zeitraum bis Ende Dezember 2015, aber wäre ja ausgestellt nach dem 11.1.2016 und ZUM 11.1.2016, und bezeugte darum ja wohl "Schadenfreiheit" auch in diesen 10 Januartagen? In Kombination mit der ausl. Bescheinigung wäre sie dann vielleicht doch fürs gesamte Kalenderjahr 2016 gültig?

2)

Jetzt wird es aber richtig kompliziert, denn Zusatzproblem:

Wahrscheinlich kann ich aufgrund der ausl. Bestimmungen das Fahrzeug NICHT mit dem D-Kennzeichen "überführen" oder "einführen" oder wie auch immer, sondern muss, für die Fahrt zum ausl. Zoll/Behörde (ist EU, keine Einfuhrsteuer, aber Eintragung zur Kfz-Steuer dort usw., und eben Prüfung, dass keine Einfuhrsteuer anfällt - Auto ist alt "genug") und dann zur obligatorischen technischen Kontrolle (gültiger TÜV interessiert nur für D-Ausfuhrkennzeichen, nicht im Ausland) ein - deutsches oder ausländisches - Kurzzeitkennzeichen oder Ausfuhr- (wenn D) oder Einfuhrkennzeichen (wenn Ausland, muss mich noch erkundigen) kaufen und nutzen.

Bekanntlich hat dieses Kennzeichen seine eigene Versicherung, d.h. selbst wenn dieses nur 1 Tag lang gültig ist (was kaum realistisch ist für Zoll UND technische Kontrolle), dann besteht zwischen der D- und der ausl. Versicherung ein Fehlzeitraum von 1 Tag ohne Versicherungsschutz, der mir bescheinigt werden könnte.

D.h. wenn ich den "Export/Import" meines Wagens korrekt durchführen will, brauche ich wohl ein solches Kennzeichen (von hier oder von dort), für 1-3 Tage, dies unterbricht dann meinen "Versicherungsverlauf", und die 1-3 Tage "kosten" mich dann einen Schadensfreiheitsrabatt von 1 Jahr, denn die (normale) Versicherung betrifft ja nur Tage, an denen das Auto mit "normalem" Kennzeichen angemeldet ist, d.h. für diese Unterbrechungstage erfolgt ja hier eine Zwangsabmeldung der Versicherung, während ich die ausl. Versicherung für diese 1-3 Tage aber NOCH nicht bekomme.

Kreuze ich mit dem Wagen mit normalem D-Kennzeichen im Ausland auf, so zahle ich wohl eine Strafe; müsste mich ggf. nach deren Höhe erkundigen (und auch danach, ob die mir ggf. gar das Auto in dem Fall beschlagnahmen).

Ach so, noch was - ich sagte ja, es ist wirklich verzwickt: Ich wohne dort schon, habe das Auto bislang aber nur in D bewegt; ich kann also NICHT eine etwaige Sonderregelung in Anspruch nehmen, nach der ich ggf. doch erstmal mit dem normalen D-Schild einreisen könnte.



Ich hoffe sehr auf einen (guten) Rat:

- zum Problem 1, d.h. besteht die Auffassung, dass das (ohne Problem 2) die Lösung wäre? Beibehalten der D-Versicherung noch ein paar Tage über den 1.1. hinaus, und dann "nahtloser" Übergang zur ausl. Versicherung (Käme wohl sehr auf die Versicherung dann an, d.h. müsste ggf. bei mehreren "hausieren" gehen, bis ich an einen verständnisvollen Sachbearbeiter geriete?

- zum Problem 2: Wie könnte ich "nahtlose Versicherung" erreichen TROTZ Unterbrechung durch "Kurzzeitkennzeichen" (egal wie das heisst), mit anderen Worten, gäbe es doch solch eine "Doppelversicherung" für ein paar Tage, d.h. Weiterlaufen der D-Versicherung ohne Zwangsabmeldung? (Mal GANZ leise gefragt: Vielleicht gar heimlich, d.h. ausl. Kurzzeitkennzeichen - von dem die D-Versicherung, im Gegensatz zum D-Kurzzeitkennzeichen u.U. nichts erfährt, allerdings wollen die u.U. den "abgestempelten" D-Zulassungsschein sehen, woraus sich dann wieder eine Lücke ergeben könnte), und der D-Versicherung davon nichts sagen, und Abmeldung bei der D-Versicherung zum Tag des Beginns der "normalen" ausl. Versicherung? Könnte klappen, muss aber nicht, und könnte, bei dann Wiederanmeldung in D (vorher mangels "Schaden" noch nicht) als Betrug(sversuch) gewertet werden?

- Variante zu 2: Könnte das Auto ggf. durch einen Kumpel (der seinerseits keinen doppelten Wohnsitz hat, sondern nur in D wohnt, also fürs Ausland "Ausländer" ist) über die Grenze und zum ausl. Zoll fahren lassen; u.U. wäre (NUR) dann diese Fahrt trotz normalem D-Kennzeichen legal, d.h. ich bräuchte dann (ist aber nur Spekulation bislang) für Problem 2 keine eigene Lösung mehr.

Auch das geht natürlich nicht am (Freitag) 1.1., sondern nur ein paar Tage später, d.h. ab Montag 4.1.2016.

Und wenn ich jetzt noch sage, dass aber die Wohnung in D zum 31.12. gekündigt ist, ich am WE 1.1-3.1. (und noch bis in den Montag 4.1. hinein = Behördengänge) also ein auf mich in D zugelassenes Auto führe, ohne Wohnsitz in D (was sogar den tatsächlichen Versicherungsschutz infragestellen könnte)...

Anderseits bin ich aber wohl auch nicht der Erste, der zum Jahresende/Beginn weg- oder zuzieht, und jeder weiss, dass am 31.12. nicht viel offen, und am 1.1. alles zu ist! Gehen Behörden/Versicherungen davon aus, dass man daher am 31.12 morgens versucht, seine Angelegenheiten zu regeln... und damit freiwillig auf 2 Jahre Rabatt verzichtet? Denn dann ist weder das Kalenderjahr ab 1.1. "voll", noch das am 31.12. endende Kalenderjahr: Am 1.1. ist alles zu, und nur die Abmeldung könnte am 31.12., und immer nachträglich, erfolgen, also nicht zum Ablauf des 31.12., sondern zum 31.12. 10 Uhr, Abmeldungszeitpunkt auf der Behörde (und Entwertung der Schilder). (Und beide Behörden, in D und im Ausland, gleich in welcher Reihenfolge, schafft man am Morgen des 31.12. auch nicht, zumal die Technikkontrolle dann eh zu hat.)

Ich sagte, es ist verzwickt. Dennoch: Bitte nicht den Rat geben, ich solle mein Auto hier noch schnell verkaufen und mir im Ausland ein neues kaufen. Für jeden anderen Rat bin ich dagegen sehr dankbar. ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »helm20« (17. September 2015, 00:16)


RocklandSports

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2

Donnerstag, 17. September 2015, 21:41

Hallo,

um welches Land handelt es sich hier, in das Sie einwandern werden?

LG

3

Donnerstag, 17. September 2015, 22:56

Das will ich Ihnen nicht zumuten, sich da auch noch schlau zu machen. Ich denke, ich kann folgende Kurzfassung meines Problems liefern:

1)

a) Import im Ausland ggf. durch in D wohnenden Kumpel: Bevorzugte Lösung wenn im Ausland statthaft, da hier keine Unterbrechung in den "offiziellen" Versicherungszeiten durch (gleich welches) Kurzzeitnummernschild-mit-eigener-Versicherung

b) oder, wenn nötig, durch D-Exportschild oder durch ausl. Importschild: hier dann eine solche Unterbrechung, die unter a) vermieden würde; Frage: Wären solche "zwangsweisen" Kurzzeitunterbrechungen von 1-3 Tagen durch Sondernummernschild nach Ansicht der D-Versicherungen rabattschädlich, oder würden sie mit gewisser Wahrscheinlichkeit akzeptiert werden? Anscheinend - meine Lektüre hier im Forum - ist die Anerkennung ausl. Vorversicherungszeiten ja eh nur Kulanz der einzelnen D-Versicherung (?) und wird von vielen D-Versicherungen sogar ganz abgelehnt?

2)

Die Sache mit dem Jahreswechsel ist wohl praktisch gar nicht lösbar, wg. der dann unmöglichen Behördengänge. Oder gibt es bei D-Versicherungen Kulanzregelungen, die - da ja jeder um diese Unmöglichkeit weiss - zum Jahreswechsel quasi "Karenztage" einräumen? (Z.B. wenn man diese nachweist, also z.B. für die Sondernummernschilder gibt es ja immerhin eine behördliche "Quittung" o.ä. mit der (sehr kurzen) Laufzeit und den Daten.

Z.B. Wegzug 31.12., gleichzeitig aber Kurzzeit-Exportschild 31.12 (also "überlappend", was den Kalendertag angeht, z.B. ab 10 Uhr morgens Kurzzeitschild, somit Ende der regulären Versicherung um 10 Uhr morgens (auch wenn diese wohl noch für den Rest des (ja angefangenen) Tags bezahlt wird)) bis incl. 4.1. (weil wie dargestellt Wochenende dazwischen), also 5 Tage = sehr knapp (wg. technischer Kontrolle vor Zuteilung des ausl. regulären Schilds und somit dann erst möglichem ausl. regulärem Versicherungsbeginn).

Wie in der Langfassung dargestellt, könnte diese - abwicklungstechnisch eigentlich vernünftige und normale - Lösung (also 1b) beim Wiederzuzug nach D für ZWEI Jahre Rabattverlust sorgen (fehlende Tage Anfang Januar bei der ausl. Versicherung, und fehlender GANZER 31.12. in D) (Wobei ich mich bislang noch nicht erkundigt habe, ob das Strassenverkehrsamt in D am Morgen des 31.12. überhaupt offen hat; wenn nicht, würde nicht nur der halbe 31.12., sondern der ganze Tag zum D-Jahresrabatt 2015 fehlen.



Ganz allg. gefragt und unabhängig von Jahreswechsel und Ausland:

Gibt es in der D-Versicherungswirtschaft (offizielle oder inoffizielle, aber allg. geübte) Regeln, die beim Gebrauch von Kurzzeitkennzeichen von wenigen Tagen einen Rabattverlust hierdurch verhindern? Diese Frage betrifft zahlreiche auch inländische Fälle*, so dass hierzu sicherlich ein Fachwissen besteht.

* = Bei Fällen ohne Auslandsberührung könnte man allerdings den Gebrauch des Kurzzeitkennzeichens vermeiden (und sollte offensichtlich auch sein Auto nicht am 31.12. verkaufen/abschaffen), so dass wg. dieser Vermeidungsmöglichkeit des Kennzeichens als solchen eventuell KEINE Kulanzregelung seitens der Versicherer besteht, à la "selbst schuld, wenn Sie sich durch Kurzzeitkennzeichengebrauch im Jahr 1 Jahresrabatt, oder gar, durch seinen Gebrauch über den Jahreswechsel, gleich 2 Jahresrabatte vernichten."

pas-ko

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4

Dienstag, 22. September 2015, 19:37

?( :wacko: 8| :?: :!:

Wer kann dem noch folgen? ....



Wegen zwei, maximal drei SF-Klassen, die Sie möglicherweise nicht umgestuft bekommen, einen solchen Zinnober zu machen... kaufmännisch lohnt sich der ganze Aufwand doch gar nicht, es sei denn, Sie werden 120 Jahre alt.

Und mal Hand aufs Herz: bei einem bevorstehenden Umzug ins Ausland, haben Sie für so etwas überhaupt die zeitliche Reserve?

Und was, wenn sich die heute bekannten Regelungen in einigen Jahren überholt haben und nicht mehr gelten, oder Sie gar aus dem Ausland nicht mehr zurückkehren?


Zitat

Für jeden anderen Rat bin ich dagegen sehr dankbar. ;-)


Hier, bitte: Nehmen Sie es, wie es kommt! Was sind schon zwei / drei SF-Klassen gegenüber dem Aufwand? Die Beitragsunterschiede werden sowieso von Jahr zu Jahr geringer, die %ualen Abstufungen sind doch mittlerweile homöopathisch.



By the way: Ihnen ist schon bekannt, dass 180 Tage versicherte Zeit pro Versicherungsjahr ausreichen, um zum nächsten Termin in die nächste SF-Klasse umgestuft zu werden?


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Mittwoch, 23. September 2015, 17:17

Ganz herzlichen Dank, pas-ko, für Ihr P.S.:
By the way: Ihnen ist schon bekannt, dass 180 Tage versicherte Zeit pro Versicherungsjahr ausreichen, um zum nächsten Termin in die nächste SF-Klasse umgestuft zu werden?
Das ist/war mir so nämlich NICHT bekannt. Bekannt war mir, dass es bei Fahranfängern bzw. erstmaliger Einstufung oder eventuell Auto-Neukauf (und nur in/aus Klasse 1/2) reicht, wenn man das Auto VOR dem 1.8. des laufenden Jahres anmeldet: Man bekommt dann die fehlende Zeit im ersten Halbjahr "geschenkt", bei der Einstufung zum folgenden 1.1. - gelesen habe ich auch einmal, dafür würden Versicherungsverträge gern mal um ein paar Tage zurückdatiert, z.B. auf den 25.7. herum, obwohl das Auto z.B. erst am 15.8. zugelassen wird; das fällt mir aber erst jetzt, nach Ihrem Hinweis, ein.

Könnten Sie das mit den 180 Tagen noch ein wenig erläutern? Muss KEIN wenigstens zweites (!) Halbjahr vollständig sein, und geht das auch bei Schadensfreiheitsrabatten 1, 2, 3, 4...?

Wenn ich Sie richtig verstehe, gälte das alles auch bei Versicherungswechsel und ggf. beim Wechsel Ausland-Inland oder umgekehrt, und auch in der ZWEITEN Jahreshälfte?

a) D.h. das Problem wäre bereits gelöst, indem nämlich Abmeldung VOR dem 1.1. und dennoch (????? kann ich mir kaum vorstellen, ginge aber aus Ihrem Nachsatz so hervor) Bescheinigung der D-Versicherung über ein VOLLES schadenfreies Versicherungsjahr 2015?

b) Und entsprechend wieder beim Zuzug: Wenn dieser im ersten Halbjahr, dann "reicht" für die nächste Einstufung am 1.1. dieses "komplette zweite Halbjahr" in D für die Rabattverbesserung aus?

Oder habe ich Ihr P.S. falsch verstanden?

pas-ko

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6

Mittwoch, 23. September 2015, 21:55

Um von SF0 auf die SF 1 umgestuft zu werden, benötigen Sie tatsächlich ein vollständiges, versichertes Versicherungsjahr (meistens gleich Kalenderjahr).

Um von SF0 auf die SF 1/2 umgestuft zu werden, reicht ein halbes versichertes Jahr (kaufmännisches Jahr = 360 Tage, 1/2 Jahr = 180 Tage). Um die versicherte Zeit aufzufüllen, gehen auch technische Rückdatierungen (z.B. Zulassung des Fahrzeuges am 1.8. eines Jahres, Rückdatierung auf den 1.7. um die 180 Tage für die Umstufung vollzubekommen).

Ist die SF 1/2 einmal erreicht (oder bessere SF-Klasse), genügt jeweils ein versicherter Zeitraum vom 180 Tagen innerhalb eines Versicherungsjahres für die Umstufung. Ob mit oder ohne Unterbrechungen, ist dabei unerheblich.

Soweit die übereinstimmende Regelungen DEUTSCHER Kfz-Versicherer.

Zitat

Wenn ich Sie richtig verstehe, gälte das alles auch bei Versicherungswechsel und ggf. beim Wechsel Ausland-Inland oder umgekehrt, und auch in der ZWEITEN Jahreshälfte?


Beim VR-Wechsel innerhalb Deutschlands ja.

Wechsel Ausland entzieht sich meiner Kenntnis. Jedes Land mag da seine eigenen Usancen haben, am besten zu erfahren beim ausländischen Versicherer oder einem deutschen Vermittler, der viel im Auslandsgeschäft macht. Oder einem in Deutschland niedergelassenen Versicherer, der zugleich auch im Ziel-Land tätig ist.


Zitat

) D.h. das Problem wäre bereits gelöst, indem nämlich Abmeldung VOR dem 1.1. und dennoch (????? kann ich mir kaum vorstellen, ginge aber aus Ihrem Nachsatz so hervor) Bescheinigung der D-Versicherung über ein VOLLES schadenfreies Versicherungsjahr 2015?


Fragen Sie doch einfach Ihren aktuellen KFZ-Versicherer, wie eine solche Bescheinigung für Sie aussehen würde. Dann wird es transparent.


Zitat

) Und entsprechend wieder beim Zuzug: Wenn dieser im ersten Halbjahr, dann "reicht" für die nächste Einstufung am 1.1. dieses "komplette zweite Halbjahr" in D für die Rabattverbesserung aus?


Jupp. Die Einstufung für das laufende Versicherungsjahr geschieht nach Bescheinigung des ausländischen Versicherers, die Weiterstufung im Folgejahr wieder nach der 180-Tage-Regel.


Deswegen: Machen Sie sich nicht verrückt, monetär gesehen, lohnt das absolut nicht.


Ich schreibe hier als Privatperson. Versicherung ist auch mein Hobby 8o
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Donnerstag, 24. September 2015, 01:07

"Ist die SF 1/2 einmal erreicht (oder bessere SF-Klasse), genügt jeweils ein versicherter Zeitraum vom 180 Tagen innerhalb eines Versicherungsjahres für die Umstufung. Ob mit oder ohne Unterbrechungen, ist dabei unerheblich."

Das ist mal eine sensationelle Neuigkeit für mich! (Und ich vermute, das wissen recht wenige Leute ausserhalb der Versicherungswirtschaft.) Die Versicherung geht eh über den 1.1. hinaus (wurde mir zu meinem Ärger so aufgezwungen), ich werde das Kfz also bis zum 4.1.2016 in D stehenlassen (damit die Bescheinigung für 2015 das ganze Jahr umfasst, auf Kulanz kann ich nicht unbedingt hoffen) und es dann per Ausfuhr- oder Einfuhrkennzeichen ins Ausland schaffen und da anmelden, notfalls zahle ich vielleicht vom 4.-11.1. doppelte Versicherung.

Mit Ihrer sehr freundlichen Hilfe, pas-ko, sehe ich mein Kalenderjahrproblem somit als gelöst an: Das Wichtigste ist hier erst einmal die vollständige Bescheinigung für 2015, 2019 o.ä. sehe ich dann weiter und bin aufgrund Ihrer Infos guten Mutes; ich werde mich dann i.ü. sehr gerne an Sie wenden (erstmal per E-mail über diese Seite, in Dieblich sind nämlich gleich mehrere Kollegen von Ihnen, und "pas-ko" führt allein nicht zur Klärung zwischen den Namen. ;-) (Ich werde zwar nie an der schönen Mosel wohnen, aber heute geht eh alles über Gratis-Ferngespräche und pdf per Mail, und bevor ich bei der jetzigen Direktversicherung gelandet bin, hatte ich 5 (!) Makler vor Ort (!) angerufen (beim Zuzug vom Ausland nach D), die mich am Tel. alle abgebügelt haben), während ich dann aber gleich bei der 2. Direktversicherung jemanden am Tel. hatte, der mir vernünftig Auskunft geben konnte... - im Schadensfall hätte mir ein GUTER Vermittler dann wiederum ggf. sehr helfen können...!)

Mal zur Erklärung: Es geht nicht um 10-20 euro p.a., sondern es geht hauptsächlich auch um einen etwaigen Schaden in der Zwischenzeit, der dann zur Höherstufung um gleich 5 o.ä. Klassen führen kann, und dann ist der Unterschied ggf. beträchtlich, sodass es sich m.E. lohnt, schon vorher um jede erreichte Stufe zu kämpfen.

Mich würde allerdings auch noch meine zweite bislang unbeantwortete Frage interessieren; es ist ein Witz, dass man solche Bescheinigungen als Kunde kaum in die Pfoten bekommt, nicht mal als Fotokopie! (Hatte die Versicherung nämlich, wg. Schadensregulierung hinter meinem Rücken und gegen meinen Willen, gewechselt; ist Schaden aus Vorjahr, könnte aber trotzdem - und trotz Nichtauswirkung auf die Schadensklasse - auftauchen.)

In jedem Fall haben sie, pas-ko, mir mit Ihrer freundlichen und ausführlichen Antwort schon mal ganz enorm weitergeholfen, und dafür ganz, ganz herzlichen Dank vorerst!

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