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Dienstag, 26. November 2013, 12:14

Kostenrechnung Erstberatung - Rechtschutzversicherung

Guten Tag,

vielen Dank schon im Voraus für Ihre Antworten.

Die Rechtschutzversicherung hat eine Deckungszusage für die Kosten einer anwaltlichen Beratung ausgestellt (Schadennummer vorhanden) und geschrieben, man kann den Rechtsanwalt seines Vertrauens in Anspruch nehmen. Der beratende Anwalt kann direkt mit der Rechtschutzversicherung abrechnen.

Den Anwalt wurde über Internetempfehlungen ausgesucht (Arbeitsrecht, speziell Entsendung). Der Termin wurde beim Anwalt mit Hinweis auf diese Deckungszusage gemacht, diese wurde auch vor der Beratung vorgelegt und die Sekretärin fertigte eine Kopie an. Dann fand ein ca. 30-40 minütiges Gespräch statt.

Nun ging die Rechnung über eine Erstberatungsgebühr 190 Euro plus MwSt zu. Bisher kannte ich es nur so, dass der Anwalt wie auch die Versicherung schon schrieb, direkt mit dieser abrechnet und ich als Mandat gar nichts von den Abrechnungen mitbekam. Der Anwalt meinte nun, den Verwaltungsaufwand will er nicht haben, seine Rechnung geht an den Mandanten, dieser zahlt ihn, der Mandant reicht die Rechnung bei der Versicherung ein und erhält dann die Erstattung von der Versicherung. Das funktioniert auch für den Mandanten und erspart ihm als Anwalt viel Arbeit.

Meine Frage ist nun, da mir das erste Mal eine Rechnung eines Anwalts vorliegt und ich diese nun der Versicherung einzureichen habe: Wird die Kostenrechnung Erstberatung mit einer Erstberatungsgebühr von 190 Euro plus MwSt problemlos von der Versicherung akzeptiert und rückerstattet?
Ich habe gelesen, dass die Höhe des Betrags als Erstberatungsgebühr in Ordnung ist. Jedoch dachte ich bisher, die Anwaltsgebühr berechnet sich nach dem Streitwert. Daher wundert es mich, dass kein Streitwert auf der Rechnung benannt wird. Wird die Versicherung diese scheinbar pauschale Erstberatungsgebühr akzeptieren? Oder ist es sinnvoll, den Anwalt zu bitten, noch ein Schreiben hinsichtlich des Streitwerts mitzugeben, damit die Versicherung nicht in Frage stellt, warum konkret dieser Betrag angesetzt wurde?


Danke und viele Grüße !

2

Dienstag, 26. November 2013, 12:48

Hallo Maddin,

die Erstberatungsgebühr wird über den §34 RVG geregelt und ist streitwertunabhängig. Es ist auch in Ordnung, wenn der RA dir die Rechnung zusendet - in erster Linie bist du der Kostenschuldner. Er könnte aber auch direkt mit der RS abrechnen. Könnte, muss aber nicht.

Oft werden Rechnungen direkt an den Mandanten geschickt, wenn der RS-Vertrag z.B. einen Selbstbehalt hat oder der RA damit rechnet, dass der Versicherer kürzen wird oder auch nur, weil es den Gepflogenheiten der Kanzlei entspricht.

Viele Grüße
Angela

3

Dienstag, 26. November 2013, 15:16

Hallo Angela,

vielen Dank fuer Deine Antwort.

Demnach werde ich die Kostenrechnung so bei meiner RS-Versicherung einreichen. Gehst Du davon aus, dass der Betrag von der Versicherung ohne Nachfrage akzeptiert wird?

Viele Gruesse
Maddin

Fairsichert

Fortgeschrittener

Beiträge: 253

Wohnort: Bremen

Beruf: Versicherungsmakler

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4

Dienstag, 26. November 2013, 15:41

Hallo !

Ohne jetzt unhöflich erscheinen zu wollen :
Unbesehen ihres uns unbekannten Vertragsumfanges und egal, wie eine Antwort auf ihre Frage hier auch aussehen mag , ändert das nichts an dem tatsächlichen Prozedere ihres RS-Versicherers . Also ab in die Post damit und abwarten :)

5

Dienstag, 26. November 2013, 17:59

Hallo,

da die Deckungszusage für die Erstberatung erteilt wurde, wird es da wohl keine unliebsamen Überraschungen geben.

Viele Grüße
Angela

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