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Mittwoch, 11. April 2012, 12:11

Advocard Rechtsschutz ohne Unterschift und Antrag (unseriös oder korrekt der Vorgang)

Ihr Lieben,

der große Profi was die Gesetzeslage rund um Versichungen an geht bin ich leider nicht - daher hoffe ich das mir jemand unten den Profis weiter helfen kann.



Hintergrund:


1. Im Februar wurde mir von der Advocard ein Versicherungsschein übersendet und wo ich zudem aufgefordert den Jahresbeitag zu überweisen da ich dort angeblich eine Rechtsschutz Versicherung abgeschlossen habe. Da ich dort nie eine abgeschlossen habe habe ich auf dieses Schreiben nicht reagiert da ich davon ausging das hier ein Fehler vorliegen muss.

2. Drei Wochen später erhielt ich die erste Mahnung. Ich habe mich dann an Advocard gewandt und denen mitgteilt nie einen Vertrag abgeschlossen oder unterschrieben zu haben. Zudem bat ich mir mitzuteilen WER einen möglichen Antrag unterschrieben hat und an wen die Bedingungen usw zugesendet worden sind und mir hierzu die Kopien oder ähnliches zu übersenden.

3. Auf dieses Schreiben hat die Versichung nicht reagiert - es folgte nun im März die zweite Mahnung mit Androhungen usw. ! Auf dieses Schrieben habe ich nochmals freundlich die obige Sachlage beschrieben. Wieder keine Antwort..........und was kommt jetzt - der gerichtliche Mahnbeschein.



Ich habe zwar jetzt keine Angst vor dem Bescheid usw. - bloss ich frage mich wie eine Versicherung einen Vers.-schein an mich übersendet obwohl ich dort nie was unterschrieben habe.

Um einen möglichen Grund zu finden habe ich alles möglich gegoooooglet - in einem Beitrag eines Blogs fand ich das Advocard auf Ihrer Homepage einen Online Abschluss ohne Unterschrift anbietet - das heisst man kann dort persönliche Angeben machen, die Versicherung wählen - fertig....was ich aber nicht gemacht habe was aber die einzige Erkläung für mich das Advocard meine Daten hat. Außerdem fanden sich auf dem Blog einge User denen es ebenfalls so erging wie mir die von der Advocard einen VS Schein und ene Aufforderung zur Zahlung erhielten ohne jemals was abgeschlossen noch unterschrieben zu haben.



Meine Frage:

Wie kann ich den denen bloss beweisen das ich dort nie was abgeschlossen habe - oder ist laut den Gesetzen im Versicherungsgewerbe der Versicherer eindeutig in der Beweispflicht ??

Wie gesagt - bin etwas entsetzt über den usneriösen Vorgang der Gesellschaft da man mir trotz mehr méhrmaligen Schrieben nicht mitteilt wo, was und wer den Vertrag unterschrieben hat und an wen u.a die Bedingungen ausgehändigt worden sind.

Weiss echt nicht mehr wie ich mich nun verhalten soll.

Über Eure Info würd ich mich sehr freuen.



LG aus Kassel

Tina

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Mittwoch, 11. April 2012, 13:42

Hallo Tina,

Online-Vertragsabschlüsse sind natürlich rechtsgültig, auch ohne Unterschrift. Nicht zu reagieren, wenn ein Versicherungsschein ins Haus trudelt, obwohl man nichts abgeschlossen hat, ist schon merkwürdig. Zumal du dann auch noch die Gelegenheit gehabt hättest, den Vertrag zu widerrufen und so endgültig aus der Nummer raus und auf der sicheren Seite zu sein.

Dass du dann auf die Mahnung reagiert hast, kannst du nachweisen? Du hast dann auch nicht noch einmal nachgehakt, warum keine Antwort auf deine Fragen kommt? Zwischen Mahnung und Mahnbescheid vergeht in der Regel schon ein größerer Zeitraum.

Gehe davon aus, dass der Versicherer die IP desjenigen hat, der den Online-Abschluss vorgenommen hat. Solltest du oder jemand aus deiner Familie tatsächlich nicht die Finger im Spiel haben, rate ich dir einen Anwalt aufzusuchen, bevor der Vollstreckungsbescheid beantragt wird. Die Frist ist kurz.

Wenn es aber im Bereich des Möglichen liegt, dass du (oder jemand aus deiner Familie) doch den Online-Abschluss getätigt hat, dann solltest du zahlen, bevor das Ganze noch teurer wird, und dann zur nächsten Möglichkeit kündigen.

Viele Grüße
Angela

3

Mittwoch, 11. April 2012, 15:32

Hei Angela,



Danke für Deine ausführliche Antwort.



Ich hab daher nicht reagiert beim Eintreffen des Versicherungsschein weil ich der Meinung war das das nur ein Fehler vorliegen kann da ich ja keinen Antrag abgeschlossen habe (hatte nie Interesse an einem RS) und insbsondere wusste nirgends was UNTERSCHRIEBEN zu haben. Es ist hier in keinster Weise was abgeschlossen worden - weder per Netz, Vetreter od. ähnl. !



Nach der ersten und zweiten Mahnung habe ich geschrieben und hab keine Antwort erhalten - es folgte immer nur dann wieder die Mahnung bzw. der Vollstreckungsbescheid.



Ich hab da jetzt Einspruch eingelgt und warte ab was passiert.



Apropo Online Abschluss:

Ich selbst hab ja weder von Versicherungen noch von Abschlüssen per Netz eine Ahnung (bis selber erst 18 udn hab nur ne Haftpflicht,,,(-:..).......aber ich find ja das schon ein Ding das da ein Antrag ohne Unterschrift gültig ist.



Beispiel:

Ich mag Person x, y und z nicht - daher geb ich deren Daten jetzt bei Advocard ein und dann haben die denn selben Ärger - oder sehe ich da was falsch.



Man könnte ja tausende von Leuten hiermit schädigen wenn ich mich vor den PC sitze und deren Daten eingebe und ne RS Versicherung abschlisse - komisch.



Na ja.....ich kann jetzt nur abwarten - hab aber wirklich kein ungutes Gefühl weil ich ja nichts bei denen abgeschlossen hab. Beweisen müssen die mir das - nicht ich denen. Und wegen der IP dir Du ansprichst - die können sie gerne haben. Die würde es ja dann auch beweisen.



Nochmal Danke für Deine Infos !!



LG



Tina

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 274

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Vorruhestand, Versicherungsberater 34e Abs.1

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4

Mittwoch, 11. April 2012, 16:59

Hallo,

das ist grundsätzlich möglich, für andere sowas abzuschließen. U.a. deshalb gibt es ja Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten bei Erhalt der Police.

Klar ist, dass der Versicherer den Abschluss beweisen muss.

Die Advocard gehört zur Aachen-Münchener-Generali-Gruppe und da gibt es schon Vertriebsorganisationen, denen man Böses nachsagt.

Viel Glück

Barmer

5

Mittwoch, 11. April 2012, 17:14

Hallo Barmer !



Vielen Dabk für ihre Info.



Ich hab mich heut bewusst sehr intensiv damit beschäftigt mich im Netzt umzusehen - es unterstreicht Ihre Aussagen insbesodere was die Generali und die Advocard betrifft.



Nochmals Danke !!



LG



Tina

Merger

Fortgeschrittener

Beiträge: 243

Wohnort: Großraum Kaiserslautern / Rheinland-Pfalz

Beruf: Versicherungsfachmann

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6

Montag, 16. April 2012, 16:08

Hallo Tina,



solche Versicherungsverträge mit fehlerhaften Daten sind in der heutigen Zeit an der Tagesordnung.



Ein Beispiel aus der Praxis:



Eine Frau 75 Jahre erhält eine Versicherungspolice-Wohngebäudeversicherung auf den Namen des Ehemannes.



Der Ehemann ist seit 7 Jahren verstorben.

Das Wohngebäude gehört seit 7 Jahren dem Sohn.

Die Bankdaten, wie auch das Geburtsdatum des Verstorbenen sind fehlerhaft.



Ein Anruf der Frau in meiner Agentur und der Vertrag wurde storniert.



Also ein Tipp für die Zukunft: Wenn nicht abgeschlossene Versicherungsverträge ins Haus flattern, sofort telefonischen Kontakt mit der Versicherung aufnehmen.



Gruß Merger

7

Montag, 16. April 2012, 17:34


Ein Anruf der Frau in meiner Agentur und der Vertrag wurde storniert.


Der Merger kanns halt, genau so wie letzte Woche bei den 2 KFZs die entgegen dem Nutzerkreis gefahren wurden :D
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!

Merger

Fortgeschrittener

Beiträge: 243

Wohnort: Großraum Kaiserslautern / Rheinland-Pfalz

Beruf: Versicherungsfachmann

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9

Montag, 16. April 2012, 19:02


Der Merger kanns halt, genau so wie letzte Woche bei den 2 KFZs die entgegen dem Nutzerkreis gefahren wurden :D
Nach 25 Jahren Versicherungsaußendienst fürs gleiche Unternehmen sollte dies der Kunde doch auch erwarten dürfen! :rolleyes:

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