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Sonntag, 14. Februar 2010, 15:46

Welche Rechtsschutzversicherung ist gut

Hallo,



ich bin schon ca.seit 5 jahren bei der Advocard und habe schon einige fälle gahabt da habe ich aber vor dem Gericht immer recht bekommen.Ich zahle ca.400€ im Jahr für die Rechtsschutzversicherung (ohne Selbstbeteiligung) letzte woche kam ein Schreiben von der Advocard die haben mir ein Änderungsvorschlag gemacht :Der Beitrag bleibt gleich also ca.400€ dann je Rechtsschutzfall 300€ Selbstbeteiligung sonst kündigen die mein Vertrag vorzeitig.So was lächerliches habe ich nirgendwo gehört.

Welche Rechtsschutzanbieter sind sehr gut habt ihr Erfahrungen damit ?



Danke

2

Sonntag, 14. Februar 2010, 18:42

Wie viele Fälle hatten Sei denn genau, ich befürchte, es wird generell recht schwer eine neue Versicherung zu finden!
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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Montag, 15. Februar 2010, 08:10

cm hat recht: Wahrscheinlich sollten Sie das Änderungsangebot annehmen. Gleichzeitig würde ich aber mit der Advocard vereinbaren, dass der SB nach 2 oder 3 Jahren wieder auf den ursprünglichen SB zurück gesetzt wird. Ob lächerlich oder nicht: nehmen Sie das Angebot nicht an, sind Sie raus.
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

4

Montag, 15. Februar 2010, 09:50

Es ist doch immer wieder interessant, wie manche VErsicherungnehmer die Versicherer sehen...

Haben Sie sich bei aller Lächerlichkeit schonmal übrlegt, dass ein Versicherer auch nur ein Unternehmen ist, dass Gewinne erzielen möchte? Stellen Sie sich vor, sie wären Unternehmer und haben einen Kunden, der Ihnen im Jahr 100,- EUR zahlt, damit er von Ihnen eine bestimmt Dienstleistung oder Ware erhält. Dieser Kunde stellt es aber nun so an, dass er über die Jahre hinweg nicht eine DIenstleistung oder Ware im Wert von 100,- EUR von Ihnen erhält, sondern im Wert von 250,- EUR. Sie machen also Verluste an diesem Kunden...

Vielleicht reicht das ja schon als Denkanstoß...
Dieser Beitrag ist eine Einschätzung und nicht als rechtliche Beratung anzusehen.

5

Montag, 15. Februar 2010, 17:16

Hallo,



ich hatte insgesamt 5 Fälle in den letzten 5-6 Jahren,ich habe extra noch das V-Plus für die Vorabberatung da haben sie nur ein mal ca.50€ bezahlt sonst aber garnichts.Ich habe Advocard infomiert was sie da machen ist offizieller Betrug ist ich zahle Jahrelang da rein ohne irgendeinen großen Schaden und dann die Drohung,das finde ich unverschämt.Bevor die mich rausschmeissen werde ich kündigen es gibt noch andere Versicherungsgesellschaften die wesentlich günstiger sind denke ich mal.



Mit freundlichen Grüßen

6

Montag, 15. Februar 2010, 17:23

Antwor auf doc_ill

Der Kunde zahlt jahre lang Geld rein ca.400/jahr ohne Gegenleistung dann kommt ein fall da wo die Gesellschaft ca.50€ bezahlt.Das ist ein Gewinn für das Unternehmen von xxx%,wenn sie so an einem Kunden verlust machen wann machen sie dann Gewinn?

7

Montag, 15. Februar 2010, 18:00

ich hatte insgesamt 5 Fälle in den letzten 5-6 Jahren


Mit 5 Schadenfällen werden Sie keine andere Rechtsschutzversicherung bekommen. Das subjektive Risiko für eine neue Versicherung ist schlicht und einfach zu hoch!
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

8

Montag, 15. Februar 2010, 20:53

Hallo,



wenn es wirklich so kommen sollte das mich keine andere Versicherungsgesellschaft nimmt,dann kann ich doch meine Frau eine abschliessen da wo ich auch dann mitversichert bin oder ?

9

Montag, 15. Februar 2010, 21:04

Die Fragen nach Vorschäden beziehen sich auf alle versicherte Personen, von daher würde das wenig helfen!
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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Montag, 15. Februar 2010, 21:50

Es ist doch immer wieder interessant, wie manche VErsicherungnehmer die Versicherer sehen...

Haben Sie sich bei aller Lächerlichkeit schonmal übrlegt, dass ein Versicherer auch nur ein Unternehmen ist, dass Gewinne erzielen möchte? Stellen Sie sich vor, sie wären Unternehmer und haben einen Kunden, der Ihnen im Jahr 100,- EUR zahlt, damit er von Ihnen eine bestimmt Dienstleistung oder Ware erhält. Dieser Kunde stellt es aber nun so an, dass er über die Jahre hinweg nicht eine DIenstleistung oder Ware im Wert von 100,- EUR von Ihnen erhält, sondern im Wert von 250,- EUR. Sie machen also Verluste an diesem Kunden...

Vielleicht reicht das ja schon als Denkanstoß...


Wenn der Threadstarter immer Recht bekommen hat, hat die Versicherung doch keine Kosten gehabt, oder? Die Prozessgegner müssten dann sämtliche Rechtskosten gezahlt haben?

11

Montag, 15. Februar 2010, 22:07

Antwort auf qawsedrftg

genau wie du es sagst denke ich auch die haben nie einen Prozesskosten gehabt nur einmal den Beratungskosten von ca.50€ dafür habe ich aber den V-Plus gehabt könnte im Jahr bis zu 220€ Beratungskosten haben.Ich werde Morgen bei Advocard anrufen und nach dem Grund fragen warum die mich kündigen falls ich die Vertragsänderung nicht mache.

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Wohnort: Augsburg

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12

Montag, 15. Februar 2010, 22:24

Wenn der Threadstarter immer Recht bekommen hat, hat die Versicherung doch keine Kosten gehabt

hallo,

sehe ich nicht so:
1. prozeßkostenrisiko ist trotzdem da
2. schadensachbearbeiter müssen bezahlt werden
3. es gibt keine garantie dass der "verlierer" zahlt, dann zahlt der versicherer gerichtskosten + anwalt(e)
4. "nicht verlieren" heißt nicht unbedingt "gewinnen" bzw. beim vergleich zahlt jeder seine kosten
5. im arbeitsrecht (1. instanz) zahlt jeder seine kosten
...

Zitat

Ich werde Morgen bei Advocard anrufen und nach dem Grund fragen warum die mich kündigen

*confused*
unsere posts nicht gelesen oder so?
nochmal auf deutsch: DU (inkl. Ehefrau) bist ein bescheidens risko und kannst froh sein noch eine rs-versicherung zu haben. sollte innerhalb der nächsten 2-3 jahre noch ein fall auftreten, wird dein vertrag gekündigt. danach wirst du mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit KEINEN rs-versicherer mehr finden, der dich versichert.

mfg
snake

13

Dienstag, 16. Februar 2010, 08:00

Wenn der Threadstarter immer Recht bekommen hat, hat die Versicherung doch keine Kosten gehabt, oder? Die Prozessgegner müssten dann sämtliche Rechtskosten gezahlt haben?


Das ist aber von nachrangiger Bedeutung. Wenn jemand in 5 Jahren 5 Rechtsstreits hatte, ist das überdurchschnittlich viel ("Prozesshansel"). Von daher ist das subjektive Risiko sehr hoch und die Versicherungen versucht dieses Risiko zu begrenzen. Zumal, wenn er nie Kosten verursacht hat, kann ihm ja die Selbstbeteiligung egal sein.
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14

Dienstag, 16. Februar 2010, 11:53

Wenn der Threadstarter immer Recht bekommen hat, hat die Versicherung doch keine Kosten gehabt

1. prozeßkostenrisiko ist trotzdem da
2. schadensachbearbeiter müssen bezahlt werden

naja, dafür hat er ja in den 5 Jahren 2000€ an Beiträgen gezahlt...

Wenn der Threadstarter immer Recht bekommen hat, hat die Versicherung doch keine Kosten gehabt

3. es gibt keine garantie dass der "verlierer" zahlt, dann zahlt der versicherer gerichtskosten + anwalt(e)
4. "nicht verlieren" heißt nicht unbedingt "gewinnen" bzw. beim vergleich zahlt jeder seine kosten

Ok, ich ging davon aus, daß seine Aussage "hab immer recht bekommen" auch mit beinhaltet, daß er immer leistungsfrei war


Wenn der Threadstarter immer Recht bekommen hat, hat die Versicherung doch keine Kosten gehabt

5. im arbeitsrecht (1. instanz) zahlt jeder seine kosten
...

War mir nicht bewußt, ich dachte bisher immer, daß man alles erstattet kriegt, wenn man gewinnt :(

Auf jedenfall Danke für die Antwort. Finde ich doch recht aufschlußreich und zeigt mir, daß zumindestens so eine Rechtschutzversicherung nichts für mich ist. Bei einer für die Versicherung unkritschen Schadenshäufigkeit kann ich ja schier von den gesparten Beiträgen schon alles zahlen (zumindestens die erste Instanz bei den doch wahrscheinlicheren "Bagatellstreitigkeiten"), mit zusätzlich der Chance, beim einem Prozessgewinn gar nichts zahlen zu müsssen...

Gibt es denn Versicherungen, die einem zusichern nicht zu kündigen, wenn man unter einer bestimmten Schadenshäufigkeit bleibt?

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Dienstag, 16. Februar 2010, 12:56

[Gibt es denn Versicherungen, die einem zusichern nicht zu kündigen, wenn man unter einer bestimmten Schadenshäufigkeit bleibt?


Der Versicherer der das garantiert, kann den Laden mittelfristig schließen, da alle "schlechten Risiken" zu ihm kommen. Wenn Sie 5 Schadensfälle in 5 Jahren noch als "unkritschen Schadenshäufigkeit " - sprich wenn es normal für Sie ist jährlich irgendjemanden zu verklagen, würde ich sogar dringend zu einer RS raten. Ich persönlich halte das schon für extrem viel und sehe genau da das subjektive Risiko beim TE und kann den Versicherer verstehen.
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Dienstag, 16. Februar 2010, 13:13

Es wäre also erstmal interessant, ob für die 5-6 Schäden überhaupt eine Leistung erbracht wurde seitens des Versicherers. Vielleicht stellt der Versicherer ja eine Einzelschadenübersicht für den VN aus.

Eventuell ist das ganze aber auch ein automatisierter Vorgang, dass ab einer bestimmten Menge an Schäden das System des Versicherers automatisch einen Brief verschickt.

Also: erstmal abfragen, ob wirklich keine Leistungen seitens des Versicherers geflossen sind. Wenn dem nicht so sein sollte, würde ich den Kollegen dort mal ans Herz legen, dass die Sanierungen korrekt geprüft werden. ;)

Bei einem Folgeversicherer könnte es bei der Frage nach Vorschäden je nach Formulierung der Frage gar nicht auffalen, dass es 5-6 Schäaden in der Vergangenheit gab.
Dieser Beitrag ist eine Einschätzung und nicht als rechtliche Beratung anzusehen.

17

Dienstag, 16. Februar 2010, 16:04

Hallo,



jetzt weiss ich warum mich die Advocard loswerden will.Ich bin ein Risikofall für die Advocard ich könnte ja auch mal ein Prozess verlieren dann sitz die Advocard da mit die Kosten war die blöde ausrede von denen lächerlich³.Auf jeden Fall habe ich die Versicherung vor Advocard gekündigt es gibt auch noch andere Versicherungsgesellschaften die freundlicher und besser sind was ich so lese.Heut zu tage sollte jede Versicherung froh sein überhaupt noch Kunden zu haben.



Danke noch mal auf die Antworten.

18

Dienstag, 16. Februar 2010, 16:36

Ok, dann nehme ich meine erste Aussage zurück. So ein Geschäftsgebahren ist wirklich nicht die feine Art.

Denken Sie nur beim Abschluss eines Vertrages bei einer anderen Gesellschaft daran die Vorschäden mit anzugeben, wenn danach gefragt wird. Ansonsten ist der Ärger mit dem Folgeversicherer vorprogrammiert.

Eventuel sollten Sie versuchern den neuen Vertrag mit Hilfe eines versierten Versicherungsmaklers einrichten zu lassen. Hier gibt es dann auch bei solchen interessanten Sanierungsfällen weniger Probleme. :D
Dieser Beitrag ist eine Einschätzung und nicht als rechtliche Beratung anzusehen.

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Beruf: Versicherungskaufmann

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19

Dienstag, 16. Februar 2010, 19:21

Heut zu tage sollte jede Versicherung froh sein überhaupt noch Kunden zu haben.

nimms mir mal nicht übel, aber nach dem kommentar hättest du auch so eine dämliche antwort von mir bekommen.
immer aufpassen wie es in den wald reinschallt und so ... im zweifel hätte der sb über eine rücknahme der sanierung entscheiden können.
jedenfalls wirds jetzt wohl schwierig werden eine neue versicherung zu finden, viel glück bei der suche wünsch ich :thumbsup:

20

Dienstag, 16. Februar 2010, 20:12

Ja die Vorschäden samt unterlagen von der Advocard werde ich den neuen RS-Versicherung mitgeben das es später keine folgen hat.Laut die Unterlagen was ich bekommen habe sind der Advocard nur ca.50€ Beratungskosten angefallen die normale weise mit der V-Plus abgedeckt sind daher sollte es eigentlich keine probleme geben.Das mit dem Risikofaktor sehe ich ganz anders wie die Advocard ich wahr zu 100% im Recht.Wenn die RS-Versicherung so wieso keine Erfolgaussicht hat dann gibt sie ja nicht die Deckungszusage oder ?Bei die Fälle die ich gehabt haben sie es aber gemacht dann wussten die ja das ich im Recht bin oder Täusche ich mich ?

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