Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Versicherungtalk.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Kilt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Wohnort: Nöhe Düsseldorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 14:52

Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Hallo Zusammen!!

Ich würde gerne mal von einigen Experten hier wissen, welche Versicherungen auch dann eintreten, wenn man eines vorsätzlich begangenen Deliktes beschuldigt wird ?( ?( ?( ?( ?(

Ich habe gehört, dass die ARAG das macht, wenn man dann einen jährlichen Betrag von ca 60 Euro zu der Versicherungsgebühr von ca 180 Euro zahlt.

Kennt jemand noch eine oder mehrere??

Wie sind Erfahrungen mit dieser Versicherung??

Meine Erfahrungen hinsichtlich eines solchen Falls habe ich mit der HUK24 gemacht. Und die haben da einen ganz schön und komplett hängen lassen.


Gruss und Danke

Kilt :D

Beiträge: 160

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungskaufmann

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 12. Dezember 2006, 00:08

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

also versichert ist Vorsatz nie. Strafrechtsschutz versichert auch nur den Vorwurf eines fahrlässigen Vergehens. Und Straftaten kann man i.d.R. nur vorsätzlich begehen.

Um Genaues sagen zu können, muss man mehr Hintergrund haben.

Wenn Interesse, dann ins PN.

Gruß
Ibanez
Versicherungsmakler

Beiträge: 26

Wohnort: Görlitz

Beruf: Auszubildender

  • Nachricht senden

3

Freitag, 9. Februar 2007, 10:45

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Hallo,

ich kann mir auch nicht vorstellen das irgendeine Versicherung
Vorsatz versichert.
Ich hab es auch noch nie gehört oder bei einem meiner Kunden gesehen...Sorry.

PS: Der Versicherungsschutz wäre unbezahlbar!!!
Mit freundlichen Grüßen

Daniel Pausch
Versicherungsfachmann (BWV)
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen i.A.

  • »Kilt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Wohnort: Nöhe Düsseldorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 22. Februar 2007, 12:57

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Hi Pausch!!

Es gibt auf dem Markt wohl 3 Versicherungen, die das machen.
Die ARAG ist eine davon. Es soll ja nur die Zeit bis zur Urteilsverkündung versichert werden. Wenn derjenige dann "schuldig" wäre, bekäme die Versicherung die ganzen gedeckten Kosten zurück.

Und nun mal ehrlich. Wenn man heute eines Deliktes bezichtigt wird....z.B Beleidigung, Unterschlagung, Diebstahl, Körperverletzung hat man die zu 95% der Fälle vorsätzlich getan oder man kan erstmal Vorsatz unterstellen und wenn sich dann ne Versicherung da rausredet, brauche ich keine Rechtschutzversicherung......ich rede nicht von Mietrechtsschutz oder Verkehrsrechtsschutz.....

Gruss
Kilt

5

Donnerstag, 22. Februar 2007, 18:09

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Zitat

Original von Kilt
Hi Pausch!!

Es gibt auf dem Markt wohl 3 Versicherungen, die das machen.
Die ARAG ist eine davon. Es soll ja nur die Zeit bis zur Urteilsverkündung versichert werden. Wenn derjenige dann "schuldig" wäre, bekäme die Versicherung die ganzen gedeckten Kosten zurück.

Toll, bei "normalen" RS wird im nachhinein geleistet, falls man nicht schuldig ist. Einziger Unterschied, man muss ggf. in Vorlage treten. Unterm Strich kommt aber das selbe raus!

Und nun mal ehrlich. Wenn man heute eines Deliktes bezichtigt wird....z.B Beleidigung, Unterschlagung, Diebstahl, Körperverletzung hat man die zu 95% der Fälle vorsätzlich getan oder man kan erstmal Vorsatz unterstellen und wenn sich dann ne Versicherung da rausredet, brauche ich keine Rechtschutzversicherung......ich rede nicht von Mietrechtsschutz oder Verkehrsrechtsschutz.....


Denkfehler, es gibt Delikte, die man nur Vorsätzlich begangen haben kann (Mord, Beleidigung). Es gibt auch viele, bei denen dies nicht Kraft Delikt der Fall ist (Totschlag, Körperverletzung!). Für diese Vorsatzdelikte wird nur Deckung geleistet, wenn man im Urteil freigesprochen wird.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

  • »Kilt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Wohnort: Nöhe Düsseldorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 22. Februar 2007, 18:28

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Hi Debeka!!

Es geht nicht darum, dass man die Delikte begangen hat, es geht darum, ob die Versicherung die Kosten BIS zum Urteil übernimmt wo letztendlich geklärt wird, ob man sie begangen hat oder nicht!!

Will sagen: Es reichte meiner Versicherung schon aus, dass man mich eines "vorsätzlich begangenen Deliktes" BESCHULDIGTE!! Die eigentliche Schuldfrage interessierte meine Vers gar nicht.

Wenn nachher im Urteil herauskommt, dass der VN die Tat begangen hat, dann bekommt die Vers ihre Kosten zurück aber es geht alleine hier um die Deckung der Kosten BIS zum Urteil....

Wenn der VN des Mordes beschuldigt wird, dann heisst das nicht, dass er diesen auch begangen hat..also sollte die Vers auch die Kosten bis zum Urteil übernehmen...........
Was meinst Du?? /mein Ihr??

gruss
Kilt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kilt« (22. Februar 2007, 18:28)


7

Donnerstag, 22. Februar 2007, 20:27

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Zitat

Original von Kilt
Hi Debeka!!

Es geht nicht darum, dass man die Delikte begangen hat, es geht darum, ob die Versicherung die Kosten BIS zum Urteil übernimmt wo letztendlich geklärt wird, ob man sie begangen hat oder nicht!!


Naja, ich seh es als nicht so erheblich an, dass man die Kosten ggf. vorfinanzieren muss.

Unterm Strich sind die Leistungen identisch!

EDIT: Ich möchte nicht wissen, welche Risikoauslese die Versicherung hat, die dieses Merkmal anbietet ;-)
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cassiesmann« (22. Februar 2007, 20:27)


  • »Kilt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Wohnort: Nöhe Düsseldorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

8

Freitag, 23. Februar 2007, 00:44

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Hi Debeka-ADM!!

Nun zur Vorfinanzierung muss ich sagen: Was ist denn, wenn die Staatsanwaltschaft gar keine Anklage erhebt, der Rechtsanwalt aber dennoch sein Geld sehen will?? (170 StPO)
Es gibt also gar keinen Prozess und man ist schuldlos??

Ich kann mir nicht orstellen, dass dann die Versicherung auf einmal zustimmt und zahlt, oder doch???

Wenn die Versicherung das dann macht, dann sind die Leistungen identisch!!!..

Gruss
Kilt

9

Freitag, 23. Februar 2007, 08:47

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Zitat

Original von Kilt
Hi Debeka-ADM!!

Nun zur Vorfinanzierung muss ich sagen: Was ist denn, wenn die Staatsanwaltschaft gar keine Anklage erhebt, der Rechtsanwalt aber dennoch sein Geld sehen will?? (170 StPO)
Es gibt also gar keinen Prozess und man ist schuldlos??



Warum wird das Verfahren eingestellt? Trägt dann ggf. sogar die Staatskasse die Kosten?! Falls nein kommt dann die RS, weil sie nicht rechtskräftig verurteilt wurden!
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

  • »Kilt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Wohnort: Nöhe Düsseldorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 6. März 2007, 11:33

RE: Welche Rechtsschutzversicherung bei vorsätzlich begangen Delikten????

Hallo Zusammen!!

Also in meinem FAll habe ich nun meine Rechtsschutzversicherung HUK24 kontaktiert und denen mitgeteilt, dass ich unschuldig bin und somit müssten die ja die Kosten nun im NAchhinein übernehmen.

Das haben die aber abgelehnt mit der Begründung "es ist nicht entscheidend, ob sie unschuldig sind oder nicht sondern, dass sie wegen eines vorsätzlich begangenen Deliktes beschuldigt worden sind"

Also wenn man von jemandem beschuldigt wird, reicht das der HUK um nicht einzutreten....

Und in der letzten Email habe die geschrieben , dass sie sich damit nicht mehr befassen möchten.......


Ich für meinen Teil werde meine Auto- und Motorradversicherung bei denen kündigen.

Alle die die HUK so toll finden sollten sich das auch mal überlegen..

Gruss
Kilt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kilt« (6. März 2007, 11:35)


mischa

Profi

Beiträge: 1 756

Wohnort: Südbayern

Beruf: Bankkaufmann, Spezialist Vorsorge

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 6. März 2007, 14:28

Man muss immer das Preis-Leistungsverhältnis im Auge behalten.

Der billigste Versicherer kann selten gleichzeitig der Beste sein - und weil jeder andere Erwartungen und Anforderungen hat, sind die meisten online-Vergleiche für Versicherungen eben nur sehr eingeschränkt brauchbar. (und manchmal sogar total unbrauchbar...)

Grundsätzlich ist die HUK für das, was sie kostet schon ein ganz ordentlicher Versicherer - wenn man mit dem Produkt "von der Stange" zufrieden ist und keine besonderen Anforderungen stellt.

Natürlich gibt es umfassenderen Schutz - für mehr Geld.

Die Kündigung der Auto- und Motorrad-Versicherung als "Strafe" für den Versicherer wird allerdings keine Wirkung zeigen - mit dieser Sparte ist nämlich kein Geld zu verdienen.

Wenn Du eine Versicherungsgesellschaft ärgern willst, kündige alle Versicherungen dort, außer der Auto und Motorradversicherung. :D Dann wirst Du garantiert deren "Lieblingskunde"!
Liebe User, da ich in diesem Forum nicht mehr regelmäßig aktiv bin, können (allgemeine) Fragen an mich über meinen (neuen) Blog gestellt werden: http://www.finanzberater-augsburg.de

Individuelle Beratung: http://www.versicherungsmakler-augsburg.com

mischa


Alle Beiträge und Nachrichten als Privatperson!

talla28

V.I.P.

Beiträge: 316

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Das ist nur meine Meinung...

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 7. März 2007, 13:31

Zitat

es ist nicht entscheidend, ob sie unschuldig sind oder nicht sondern, dass sie wegen eines vorsätzlich begangenen Deliktes beschuldigt worden sind"


das ist ein ziemlich normaler ausschluß, und bei praktisch allen standart-rechtschutzversicherungen in den bedingungen, also nicht nur bei der HUK, enthalten. in etwa steht das in allen bedingungen so:

Zitat


Es besteht also bei dem Vorwurf eines Verbrechens kein Versicherungsschutz; ebensowenig bei dem Vorwurf eines Vergehens, das nur vorsätzlich begangen werden kann (z. B. Beleidigung, Diebstahl, Betrug). Dabei kommt es weder auf die Berechtigung des Vorwurfes noch auf den Ausgang des Strafverfahrens an;
Viele Grüße

der talla...

  • »Kilt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Wohnort: Nöhe Düsseldorf

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 10. Juni 2007, 16:39

Hi Talla!!

Kann es sein, dass dann für die Deckung der Kosten die eigene Haftpflicht aufkommt?? ?( ?( ?(

Gruss
Kilt

talla28

V.I.P.

Beiträge: 316

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Das ist nur meine Meinung...

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 10. Juni 2007, 17:19

die haftpflichtversicherung kümmert sich nur um die abwehr unberechtiter ansprüche in einem zivilen streit um schadenersatz. dafür würde sie auch einen anwalt bezahlen (den sich der versicherer aussucht...) und gerichtskosten tragen.

strafangelegenheiten (oder alle anderen sachen) interessieren die haftpflicht nicht...
Viele Grüße

der talla...

mischa

Profi

Beiträge: 1 756

Wohnort: Südbayern

Beruf: Bankkaufmann, Spezialist Vorsorge

  • Nachricht senden

15

Sonntag, 10. Juni 2007, 17:25

Zitat

Original von talla28
strafangelegenheiten (oder alle anderen sachen) interessieren die haftpflicht nicht...


...auch wenn der Name "Haft-pflicht" anderes vermuten lässt. :D
Liebe User, da ich in diesem Forum nicht mehr regelmäßig aktiv bin, können (allgemeine) Fragen an mich über meinen (neuen) Blog gestellt werden: http://www.finanzberater-augsburg.de

Individuelle Beratung: http://www.versicherungsmakler-augsburg.com

mischa


Alle Beiträge und Nachrichten als Privatperson!

Beiträge: 1 100

Wohnort: Augsburg

Beruf: Versicherungskaufmann

  • Nachricht senden

16

Montag, 11. Juni 2007, 19:46

ich beziehe mich mal auf die bedinungen der huk24

1. man muß unterscheiden zwischen dem vorwurf eines verkehrsrechtlichen vergehens oder eines sonstigen vergehens. handelt es sich um eine straftat im verkehrsbereich besteht ab sofort deckung. wird rechtskräftig festgestellt, daß das vergehen vorsätzlich war, muß der vn die kosten an den vr zurückzahlen.

2. ist es ein sonstiges vergehen, wird gefragt: ist das vergehen fahrlässig als auch vorsätzlich begehbar?

a) ja

was wird dem vn vorgeworfen?
- fahrlässigkeit => versicherungsschutz (Bsp.: einfache körperverletzung)
- vorsatz => rückwirkend versicherungsschutz falls im urteil fahrlässigkeit festgestellt (bsp.: einfache körperverletzung) wird. sonst nix (Bsp.: gefährliche Körperverletzung)

b) nein

kein versicherungsschutz

und das ganze mit recht! dies sind verbrechen! hier besteht kein versicherungsschutz damit sich mörder, vergewaltiger, betrüger und diebe nicht noch einen hochbezahlten anwalt leisten können. was sollen denn hier die opfer davon halten?

und falls es sich herausstellt, daß der angeklagte unschuldig ist, übernimmt die staatskasse seine kosten. also nenn mir bitte einer einen grund warum hier versicherungsschutz bestehen sollte! ich gehe jetzt einmal von einem perfektem rechtssystem aus in dem es keine bestechung oder fehler gibt. ich weiß, daß dieser ansatz naiv ist, aber ich glaube daran, oder besser hoffe daß es so ist.

beim vorsatzvorwurf einer straftat sehe ich es ähnlich: warum sollte jemand der mit einer eisenstange auf einen anderen einprügelt bis dieser wehrlos am boden liegt, seine rechtsanwaltskosten erstattet bekommen?

Beiträge: 7

Wohnort: Hamburg

Beruf: Kaufmann für Versicherungen und Finanzen

  • Nachricht senden

17

Freitag, 10. August 2007, 17:44

hallo,
ich weiß das die Advocard bei vorsätzlich begangenen Straftaten auf jedenfall leistet bis es zu einem Gerichtsurteil kommt.
Sollte es dann so sein, dass der Versicherte mit Vorsatz verurteilt wird, nimmt die Advocard vollen Regress (d.h. sie fordert dann die vollen Kosten vom Versicherten zurück).
Das ganze ist im neuen Tarif der Advocard enthalten.

mischa

Profi

Beiträge: 1 756

Wohnort: Südbayern

Beruf: Bankkaufmann, Spezialist Vorsorge

  • Nachricht senden

18

Freitag, 10. August 2007, 18:30

Was genau das bedeutet, was schon oben steht: Keine Leistung bei Vorsatz!
Liebe User, da ich in diesem Forum nicht mehr regelmäßig aktiv bin, können (allgemeine) Fragen an mich über meinen (neuen) Blog gestellt werden: http://www.finanzberater-augsburg.de

Individuelle Beratung: http://www.versicherungsmakler-augsburg.com

mischa


Alle Beiträge und Nachrichten als Privatperson!

Beiträge: 1 100

Wohnort: Augsburg

Beruf: Versicherungskaufmann

  • Nachricht senden

19

Freitag, 10. August 2007, 18:49

Zitat

Original von stefanblade
hallo,
ich weiß das die Advocard bei vorsätzlich begangenen Straftaten auf jedenfall leistet bis es zu einem Gerichtsurteil kommt.
Sollte es dann so sein, dass der Versicherte mit Vorsatz verurteilt wird, nimmt die Advocard vollen Regress (d.h. sie fordert dann die vollen Kosten vom Versicherten zurück).
Das ganze ist im neuen Tarif der Advocard enthalten.

seh ich nicht so. ich zitiere mal die bedingungen ARB 2007 § 2 i bb

Zitat

Es besteht also bei dem Vorwurf eines Verbrechens kein Versicherungsschutz; ebenso wenig bei dem Vorwurf eines Vergehens, das nur vorsätzlich begangen werden kann (z.B. Beleidigung, Diebstahl, Betrug). Dabei kommt es weder auf die Berechtigung des Vorwurfes noch auf den Ausgang des Strafverfahrens an.

was du meinst findet sich auch unter meiner obigen erklärung unter punkt 2 a wieder und in jedem wald und wiesen-rs. eine generelle zusage für alle vorsätzlich begangenen straftaten schließt auch die advocard aus.

außerdem kann es sein, daß du den spezial-straf-rs meinst. der ist aber nur für selbständige und unternehmen. hier besteht aber auch für den vorwurf eines verbrechens von anfang an kein versicherungsschutz (siehe § 27 Abs 2 a bbb). dieser ssr ist aber auch keine neuigkeit und wird auch von anderen versicherern schon seit 2000 oder früher vertrieben.

fwilke

V.I.P.

Beiträge: 680

Wohnort: Osnabrück

Beruf: freier Makler

  • Nachricht senden

20

Freitag, 10. August 2007, 21:16

Off topic

@stefanblade: Grandioser Einstieg! Uralten Artikel rausgesucht und dann noch knapp daneben. Kopf hoch - jetzt kann's nur besser werden.

Frank Wilke

P.S.: Für diese unpassende Äußerung entschuldige ich mich auch gleich wieder... aber ich konnt es nicht lassen.
Investment, Beteiligung, Versicherung

Thema bewerten


Home Lebensversicherun Rentenversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Private Krankenversicherung Krankenzusatzversicherung Pflegezusatzversicherung Autoversicherung Motorradversicherung

  My-Versicherung Motorradversicherung Autoversicherung Private-Unfallversicherung Private-Haftpflicht Bausparen  Privatrechtsschutz Pflegepflichtversicherung