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Dienstag, 27. Juni 2017, 20:29

Baum auf Auto gefallen

Hallo, mir ist im Frühjahr ein kleinerer Baum auf mein Auto gefallen. Grund hierfür war starker Schneefall. Der Baum ist an einer Hauswand gestanden und ist auf die Straße übergehangen. Mein Auto stand darunter und der Baum ist nicht abgebrochen, sondern wurde einfach nach unten gedrückt.

Ich habe dem Hauseigentümer dies gemeldet und er meinte er meldet es seiner Versicherung. Der Makler hat sofort gesagt, dass sie das nicht zahlen. Darauf hin habe ich mich persönlich bei der Versicherung gemeldet. Nach einigen Wochen kam dann ein Schreiben, dass es geprüft wird. Dann wieder einige Woche später hat sich die Versicherung beim Hausbesitzer gemeldet und gesagt, dass sie das nicht zahlen - das ist das allgemeine Lebensrisiko. Bei mir hat sich die Versicherung nicht mehr gemeldet.

Der Eigentümer hat den Schaden wohl seiner Haftpflicht, als auch seiner Gebäudeversicherung gemeldet.

1. Hat noch jemand eine Idee, welche Versicherung da noch zahlen könnte? Ich habe keine Teilkasko am Auto, aber auch diese hätte nicht gezahlt, da sie nur bei Sturmschäden zahlen....

2. Ist das normal, dass die Versicherung sich beim Geschädigten überhaupt nicht mehr meldet?

Dankeschön!!

pas-ko

V.I.P.

Beiträge: 604

Wohnort: Nauort

Beruf: Versicherungsfachwirt (IHK)

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Mittwoch, 28. Juni 2017, 07:22

Hallo,

wenn Sie keine Vollkasko-Versicherung haben, bleibt Ihnen in der Tat lediglich übrig, einen möglichen Schadenersatzanspruch beim Grundeigentümer zu stellen und zu versuchen, diesen durchzusetzen.

Inwiefern die Aussage, es habe sich das allgemeine Lebensrisiko hier verwirklicht, korrekt ist, hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalles ab. Und nein, es ist nicht "normal", dass eine Haftpflichtversicherung sich beim Geschädigten nicht mehr meldet.

Allgemein läuft es so ab, dass der Geschädigte den Schädiger in Anspruch nimmt. Der Schädiger meldet dies seiner Haftpflichtversicherung, welche dann prüft, ob dem Geschädigten ein Schadenersatzanspruch zusteht. Sollte dies nicht der Fall sein, betreibt diese die Abwehr des Anspsruches, und genau hierfür setzt sich die Haftpflichtversicherung mit dem Geschädigten auseinander und korrespondiert auch mit ihm.

Hier könnte ggf. eine Rechtsschutzversicherung im Hinblick auf eine Kostenübernahme eines Rechtsstreites helfen. Verkehrs-RS würde in diesem Falle ausreichend sein.

Aber in der Tat muss es nicht zwangsläufig so sein, dass der Gebäudeeigentümer für den Schaden aufkommen muss. Dies wäre nur dann der Fall, sollte der seine Pflichten verletzt haben, also schuldhaft gehandelt (oder auch nicht gehandelt) haben.


Ich schreibe hier als Privatperson. Versicherung ist auch mein Hobby 8o
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