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Dienstag, 4. September 2012, 23:37

Die NEIN Sager - Die Macht der Versicherungen

Hallo,

soeben habe ich im Ersten (ARD) den Beitrag zum oben genannten Thema gesehen. Das sind ja richtig harte Fälle, die da gezeigt wurden. Besonders die Allianz scheint sich da sehr negativ hervorzuheben. Die Anderen sind wahrscheinlich auch nicht besser. Ich selbst habe leider auch "Erfahrung" mit dieser Verzögerungstaktik der Versicherungen machen müssen. Zum Glück nicht in dieser Größenordnung wie die gezeigten Fälle. Das dabei Familien zu grunde gehen, Menschen in den Selbstmord oder den Ruin getrieben werden ist den Versicherungen völlig egal. Hauptsache sie müssen keinen Cent rausrücken!

Mein Fazit aus meinen eigenen Erfahrungen ist nun (leider), Versicherungen nur noch wenn unbedingt nötig. Und das sind die wenigsten. Z.B.KFZ-Haftpflicht. Das meisste ist nur Geldschneiderei. Ich werde auf einiges bei Versicherungen verzichten und kündigen!!!

Lieber lege ich das Geld auf "die hohe Kante". Da komme ich im Ernstfall immer dran und muß mich nicht rumärgern und noch evtl. einen Rechtsanwalt beauftragen!!!

Wie sind Eure Erfahrungen???

Ist bestimmt interessant wenn hier darüber diskutiert wird.

Viele Grüße

Dieter

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Mittwoch, 5. September 2012, 02:35

RE: Die NEIN Sager - Die Macht der Versicherungen

Das meisste ist nur Geldschneiderei. Ich werde auf einiges bei Versicherungen verzichten und kündigen!!![/size][/b]


Da stimme ich Ihnen bei dem Produkt mit dem Sie große Probleme hatten - der Restschuldversicherung gerne zu. Ansonsten war der Bericht sehr reißerisch an drei Extremfällen aufgezogen. Nun zu sagen die Allianz sei besonders schlimm, da 2 von 3 Fällen Allianzfälle sind ist Schwachsinn. Ebenso ist auch nicht jede Versicherung eine Aktiengesellschaft, es gibt auch genossenschaftlich organisierte Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit die in der Regel andere Unternehmenszwecke als AGs habe.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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Thomas Kliem

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3

Mittwoch, 5. September 2012, 07:42

Ja, es gibt solche Fälle. Würde man aber einen Bericht über regulierte Großschäden bringen, müsste man die Sendezeit auf die von sportlichen Großereignissen ausdehnen. Das bringt aber keine Einschaltquote. Wer will schon positive Berichte über Versicherungen sehen?

Ein Kollege von mir hat dieses Jahr einen Großbrand einer Bowlinghalle für seinen Kunden erfolgreich reguliert. 2,3 Mio. Schaden. Das wäre der sichere Ruin für den Kunden gewesen. Ich selber hatte dieses Jahr einen Teilkaskoschaden. 25.000 EUR, reguliert innerhalb von fünf Wochen.

Die "Sache mit der hohen Kante" ist ein Ansinnen, das ich in letzter Zeit öfter höre. Es kommt natürlich immer auf den finanziellen Hintergrund an. Ob ein Arbeitnehmer mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 2.000 EUR genug sparen kann, um z. B. das finanzielle Risiko bei Verlust der Arbeitskraft durch Berufsunfähigkeit aus einer monatlichen Anlage von 200 EUR decken kann, überlasse ich Ihrer eigenen Bewertung.
Thomas Kliem
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4

Freitag, 7. September 2012, 02:44

RE: Macht von Versicherungen bei Schadensregulierungen?

Hallo,



Mein Fazit aus meinen eigenen Erfahrungen ist nun (leider), Versicherungen nur noch wenn unbedingt nötig. Und das sind die wenigsten. Z.B.KFZ-Haftpflicht. Das meisste ist nur Geldschneiderei. Ich werde auf einiges bei Versicherungen verzichten und kündigen!!!

Lieber lege ich das Geld auf "die hohe Kante". Da komme ich im Ernstfall immer dran

Dieter
Sicher? Also ch nicht. In der jetzigen Zeit? Wo keiner weiss, ob/wann nicht eine Währungsreform kommt und dann alles Ersparte weg ist (oder 1 zu 10 zu 20)? Oder Bankencrash und über Nacht, zb von Freitag auf Samstag cashlock ein paar Wochen und niemand kommt mehr an Geld auf Konten ran, geschweige denn Bargeld?

Und dann ein Schadenfall, sagen wir mal im Bereich Privathaftpflicht im oberen zweistelligen Bereich?
Der Versicherer zahlt, ggf in neuer Währung, Sie auch vom entwerteten Ersparten ?

Zu den Versicherern selbst gibts der Erfahrung nach beides. Und kein Versicherer reguliert in jeder Sparte gleichmäßig "geschmeidig".

Und auch nicht immer liegts am Versicherer, wenn mal nicht geleistet wird sogleich. Da ist das Leben aich auf Versichertenseite bunt. Von vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzungen, über überzogene Schadensummen und -forderungen, über Obliegenheitsverletzungen bei der Schadenmeldung, über verletzte Mitwirkungspflichten. Es ist nicht immer nur einseitig.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Advocati« (7. September 2012, 02:52)


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Dienstag, 11. September 2012, 11:58

Es kommt darauf an.
Ich hab da eine ganz interessante Geschichte von einer Bekannten gehört, die zwar nicht in DTL stattgefunden hat, aber das Problem im Grunde auch betrachtet.
Kernfrage ist ja: Komm ich unversichert im Ernstfall günstiger oder genauso teuer weg wenn das Geld anlege, als wenn ich für alles mögliche versichert bin.

Pauschalisieren kann man das nicht - es hängt auch von der eigenen Risikofreude ab. Hier nun aber die Story:

Meine Bekannte war in den USA für mehrere Jahre. Sie war dort nicht Krankenversichert und hatte sich 2mal etwas gebrochen. Die Arztkosten, meherer tausend $ hat sie aus eigener Tasche bezahlt und rückbetrachtend durchkalkuliert, ob sie mit einer Versicherung günster gefahren wäre.
Die Antwort: Nein! Trotz der beiden Brüche war das private Zahlen günstiger als versichert zu sein.

Thomas Kliem

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6

Dienstag, 11. September 2012, 12:29

Das ist in der Gesamtheit immer so, sonst würden Versicherungen nicht funktionieren.

Der Einzelfall mit hohen Kosten ist das Thema. man kann zocken oder auf Nummer sicher gehen. So einfach ist das.
Thomas Kliem
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Entente

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7

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 09:46

von Seiten der Allianz gibt es zu dem eine Klarstellung zu diesem Artikel da in einem Fall bereits eine vorregulierung stattgefunden hat und nun über die Hauptsumme verhandelt wird in dem anderen Fall hat bis heute kein Gericht die Schuld festgestellt solange dies so ist wird verständlicherweise auch nicht reguliert.



Und Evan ich gebe Ihnen Recht in manchen fällen kann diese Hochrechnung aufgehen aber was wäre wenn Krebs diagnostieziert wurden würde?

Er ist zwar in vielen Fällen heilbar aber die Kosten sind enorm und schon geht die Rechnung nicht mehr auf.



Hatte den Fall letztens im Bereich Hausrat: Kunde hat langezeit eine Hausrat besessen und nach 10 Jahren einen kleinen Wasserschaden der reguliert wurde Kunde sagte mir daraufhin das sich die Versicherung nicht rechnet und er überlegt die Versicherung zum Jahresende zu Kündigen (Ablaufdatum) und kurz vor Weinachten brennt das sein Haus ab. Dank seiner Versicherung kein Problem. Und das sind die Fälle wo es richtig teuer werden kann.



Und ich sag mal wenn Medien suchen werden Sie auch finden. Zu dem ist bei denn verfahren auch zu sehen das wenn die Versicherer Schäden ablehnen wird gemeckert wennn die Versicherungen jedoch jeden Schaden übernehmen würde hätten wir bald horende Prämien dann würde auch wieder gemeckert werden :thumbup: U Know what i mean? ;)





Grüße Entente
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8

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 14:38

Stimmt schon, aber wenn es einem selbst passiert, sieht man nicht das Große Ganze, sondern seinen persönlichen Fall und wenn die Versicherung den Schaden dann nicht zahlen will, ist es doppelt bitter. Ich denke auch nicht, dass man mit "Ich lege mein Geld selbst an" in irgendeiner Weise genug Geld für einen großen Schaden beisammen bekommt. Erst recht nicht bei den geringen Zinsen, die von de Banken im Moment ausgegeben werden. Da wird man sicher nicht genug Geld verdienen können, aber ich ich kann versthehen, wenn man von der Versicherung hängengelassen wird und dann denkt "besser, ich lege mein Geld selbst an". Hatte ich auch schon den Gedanken.

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