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Dienstag, 9. Februar 2010, 01:49

BAV oder Rürup/Basis Rente als BUZ (und dann noch zusätzlich zum Riester)

Hallo, eigentlich wollte ich eine BU (evtl. mit Risikolebensversicherung) und habe nun am WE eine BUZ mit Basisrente unterschrieben. Weil ich ja so sauviel Steuern bezahle und noch ne Versorgungslücke habe und im Fall einer BU dann die Rente auch mit abgesichert ist. Das letzte find ich gut, weiß aber nicht ob die Gebühren nicht doch etwas hoch sind.

Ich bin
Single (noch unverheiratet (hab das schon mal vor))
Unter 30 seit 2 Jahren berufstätig
zu versteuerndes Einkommen irgendwas über 50.000 €
Ich hab schon nen Riester Fond mit maximalbeitrag 2100 € mit Förderung (154€) und vom Arbeitgeber fließen die AVWL rein.

Für die BU habe ich 2000 € angegeben und nun habe ich 2 Verträge.

- 1. Einmal nur BU über 1000€ mit Dynamik 6 % (kann man alle 2 Jahre aussetzen, glaub ich; es erhöhen sich aber die Beiträge wegen der Dynamik) für gute 25€ mtl. am Anfang, nach 5 Jahren kommt nochmal 23 € je Monat drauf oder die BU Rente würde sich halbieren (irgendein Einsteiger Tarif).
- 2. dann noch ne BUZ mit 1000€ BU Rente ebenso 6 % Dynamik und nach 5 Jahren kommen nochmal die 23 € je Monat oder Halbierung der BU Rente auf 500€ hinzu, die kostet mich jetzt zu Beginn 175 € mtl. und ich investier das Geld in nen DWS Funds Invest ZukunftsStrategie (GQ) als Basis Rente oder Rürup Rente steuerlich begünstigt.
Daraus ergibt sich ne Rente von 1744€ bei 8 % Wertsteigerung (nicht garantiert natürlich)

nun zu den Gebühren: für die BUZ steht im Anhang Abschluss: 2394,34 € für Hauptvertrag (Rente) und 773,69 € für die BU also satte 3168€ werden von den Beiträgen in den ersten fünf Jahren abgezogen. Im Anhang steht über diese Zahlung, dass sie „nur“ ;) 7,11 € je Monat betragen bis zur Rentenauszahlung gerechnet, halt über 37 Jahre gesehen denk ich dann.
Und Service und Verwaltungskosten von 331 € je Jahr.
Außerdem gibt’s noch so ein paar kleine Kosten wie 1,5 € von 100 € während der Rentenauszahlung.

Weiß jemand ob sowas normale Kosten sind, oder doch etwas teuer, sollte ich mich nochmal beraten lassen? Verbraucherzentrale oder so?

Der Makler/Vertreter/Verkäufer hat auch bei meiner Firma angerufen und zwecks der betrieblichen Altersvorsorge nachgefragt, aber nur im Hinblick ob das mit seiner Gesellschaft möglich ist da etwas zu machen.

Ich frage mich nun ob die BAV nicht eine Möglichkeit ist ohne diese hohen(?) Kosten vorzusorgen und gleichzeitig Steuern zu sparen. Mein Arbeitgeber zahlt da bereits etwas ein in die BAV und ich könnte zusätzlich noch mehr Entgeld umwandeln.

Wenn ich den Vertrag so belasse dann hab ich ja Riester, Rürup, staatl. Rente und bAV (selbst wenn ich da selbst nichts einzahle), brauch ich wirklich soviel. Ich hatte auch angegeben eher auf ein Eigenheim sparen zu wollen. Auf die Frage der Flexibilität hin bei etwaigem Arbeitsplatzverlust kam nur sowas wie man kanns mal für 9 Monate beitragsfrei stellen.


Vielen Dank für jeden kompetenten Rat

Gruß

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Dienstag, 9. Februar 2010, 08:16

Mein Tipp: Ggf. alles sofort wieder kündigen und sich ordentlich beraten lassen.

Hallo,

ich finde die vorgeschlagenen Produktvarianten seltsam. Was soll das für ein Blödsinn sein in den ersten 5 Jahren nur den halben Beitrag zu bezahlen? Der perfide Hauptgrund ist klar: Du sollst bloß nicht in den ersten 5 Jahren kündigen, weil aus diesen Beiträgen ja die Provisionen fließen. Das allein wäre für mich schon ein Grund alles zu kündigen. Trenne außerdem Risikovorsorge (BU) von den Sparvorgängen. Das macht alles nur intransparent und verzahnt Dinge unnötig. (Was machst Du wenn aus welche Gründen auch immer die 198,- EUR im Monat nicht bezahlt werden können? Dann ist Deine Risikovorsorge futsch. Einen reinen Sparvertrag hättest Du aussetzen können).

Mit dem Stichwort Steuerersparnis kann man alles verkaufen.

Stichwort Rürup-Stuerersparnis für die BUZ: Eine BU-Rente aus Rürup würde wie eine Rürup-Rente versteuert werden und somit deutlich höher als eine "normale" BU-Rente. Während der Steuersatz auf eine Rürup-BU steigt, je später der Versicherungsfall eintritt, ist es bei einer "normalen" BU umgekehrt. Der zu versteuernde Ertragsanteil sinkt. Das macht schnell mal einige hundert Steuern Unterschied im Monat (Steht hier ganz gut erklärt: http://www.alexextra.com/steuern/bu-rente-besteuerung/ ). Die Rentenhöhe ist also nicht vergleichbar und ein guter Vermittler rechnet Dir das auch aus.

Warum eine betriebliche Altervorsorge nicht empfohlen wurde und dafür ein Rürup-Produkt abgeschlossen wurde, das ja im Vergleich zu einer durchschnittlichen betriebliche AV nur Nachteile (übrigens auch steuerliche ;-) hat, muss auch an der provisionsorientierten Beratung liegen.

Zitat

Weiß jemand ob sowas normale Kosten sind, oder doch etwas teuer, sollte ich mich nochmal beraten lassen?
Bitte ja.

3

Dienstag, 9. Februar 2010, 20:01

Abend,

so mal Punkt eins: die Polemik und der Tipp bringt hier mal gar nix (und geht hier mal übers Ziel hinaus). Das Ganze sieht zumindest nach "Konzept" aus (von wem sei mal dahin gestellt). Um dem TE mal ein paar Anregungen zu geben (die auch der Kollege vorher schon gemacht hat):

- überlegen Sie welche Vorteile diese reduzierten Beiträge in den ersten 5 Jahren haben (das ist meistens eine Mischkalkulation [zumindest für den BU-Anteil], bei der Sie langfristig draufzahlen). Lassen Sie sich beide Tarifvarainten noch einmal ausrechnen und schauen Sie sich vor allem die Beiträge nach den ersten 5 Jahren an!

- eine Reduzierung der BU-Summe nach 5 Jahren konterkariert die Idee einer BU-Rente. Zu was sichern Sie denn jetzt eine (hoffentlich korrekt) berechnete BU-Rente ab, wenn Sie diese nach 5 Jahren nicht mehr brauchen (ich wollte in 5 Jahren mehr verdienen als heute - schon allein wegen der Inflation) - im Gegenteil: die BU-Rente müsste eigentlich steigen (Dynamik im Beitrag und idealerweise auch eine Erhöhung der Rente, wenn Sie ausbezahlt wird).

- eine BUZ aus Rürup(Basis) mit einer BU(Z) aus einer privaten AV (Schicht III) zu kombinieren ist aus steuerlichen Apsekten zunächst mal gar nicht so dumm. 1x haben wir die Besteuerung für abgek. Leibrenten und auf der anderen Seite die Besteuerung für Rürup. Den ganzen Kram hat man Ihnen hoffentlich erklärt. ABER: BU in Rürup/Basis funktioniert nur, wenn der Sparanteil mehr als 50% des Gesamtbeitrages ausmacht (gesetzl. Vorgabe). Klartext: wenn Sie den Vetrag mal nicht mehr bedienen können (Beitragsfreistellung), dann ist der BU-Schutz wech (es gibt Versicherer, die bieten einen BU-Retter an). Auch bei dem anderen Kombivertrag können Sie in diese Schwierigkeiten kommen. Daher ist eine Solo-BU oder eine BUZ mit ganz Minikleiner Risiko-LV (VS 7.500/10.000) eher vorzuziehen. Ggf. macht es Sinn in die Sparverträge (Rentenversicherung) eine BUZ-Beitragsbefreiung einzuschließen.

- um flexibel Steuern zu sparen können Sie bei den Rürup-Geschichten auch mit Einmalzahlungen arbeiten. Mal EUR 10.000 wegbuttern und gut ist (dann sparen Sie sich auch noch den BU-Anteil, weil ja schon bezahlt und kein laufender Beitrag). Oder eine ganz kleine Monatsbelastung und Zuzahlungen in kleinere Höhe.

- und nu haben Sie noch einen Riester und eine BAV sollen Sie auch noch abschliessen .... genial. Mal ehrlich: Konzeptberatung schön und gut. Aber achten Sie darauf: DAS MUSS DURCHFINANZIERBAR SEIN. Wenn Ihnen nach 5 Jahren der A.... auf Grundeis geht, weil Ihnen die Beiträge um die Ohren knallen, dann bringt Ihnen das gar nichts. Machen Sie das mit Augenmaß!

Kosten: Ich kann/will Ihnen da gar nicht sagen, ob das hoch oder nicht hoch ist. Selbst wenn die Kosten noch so hoch sind, entscheidend ist, was kommt für den Kunden (also für Sie) dabei rum. Wenn der Versicherer über die Laufzeit 0,5% mehr Rendite bringt, dann ist es doch völlig wurscht, ob die Kosten am Anfang EUR 150,00 mehr betragen oder nicht. Übrigens fallen die Kosten bei der BAV auch an.

Fazit: Noch mal kritisch hinterfragen! Und im Endeffelkt zu einem Ergebnis kommen.

Noch was: Rürup ist per se nicht unbedingt schlechter als BAV.
Und noch was: der Link, der Link ... auch das ist was falsch (bzw. es fehlt ein Hinweis in der Diskussion ... 58% für immer?? Nö.)

Grüße
ara, der wieder mal ins Labern gekommen ist.
Auf gehts Nürnberg .... wir sind ....

Und noch noch was: habe heute ein Brief bekommen: Altersversorgung zum Nulltarif. Hat jemand Interesse. Ich mach gerne eine Kopie ... :D
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

4

Mittwoch, 10. Februar 2010, 01:15

Hallo,

ich finde die vorgeschlagenen Produktvarianten seltsam. Was soll das für ein Blödsinn sein in den ersten 5 Jahren nur den halben Beitrag zu bezahlen? Der perfide Hauptgrund ist klar: Du sollst bloß nicht in den ersten 5 Jahren kündigen, weil aus diesen Beiträgen ja die Provisionen fließen. Das allein wäre für mich schon ein Grund alles zu kündigen. Trenne außerdem Risikovorsorge (BU) von den Sparvorgängen. Das macht alles nur intransparent und verzahnt Dinge unnötig. (Was machst Du wenn aus welche Gründen auch immer die 198,- EUR im Monat nicht bezahlt werden können? Dann ist Deine Risikovorsorge futsch. Einen reinen Sparvertrag hättest Du aussetzen können).

Mit dem Stichwort Steuerersparnis kann man alles verkaufen.

Stichwort Rürup-Stuerersparnis für die BUZ: Eine BU-Rente aus Rürup würde wie eine Rürup-Rente versteuert werden und somit deutlich höher als eine "normale" BU-Rente. Während der Steuersatz auf eine Rürup-BU steigt, je später der Versicherungsfall eintritt, ist es bei einer "normalen" BU umgekehrt. Der zu versteuernde Ertragsanteil sinkt. Das macht schnell mal einige hundert Steuern Unterschied im Monat (Steht hier ganz gut erklärt: http://www.alexextra.com/steuern/bu-rente-besteuerung/ ). Die Rentenhöhe ist also nicht vergleichbar und ein guter Vermittler rechnet Dir das auch aus.

Warum eine betriebliche Altervorsorge nicht empfohlen wurde und dafür ein Rürup-Produkt abgeschlossen wurde, das ja im Vergleich zu einer durchschnittlichen betriebliche AV nur Nachteile (übrigens auch steuerliche ;-) hat, muss auch an der provisionsorientierten Beratung liegen.

Zitat

Weiß jemand ob sowas normale Kosten sind, oder doch etwas teuer, sollte ich mich nochmal beraten lassen?
Bitte ja.


So jetz ma Schluss mit diesem Blödsinn. Antworten Sie auf Fragen nur dann, wenn Sie sich 100%ig sicher sind. Ich hoffe, Sie beraten keine Kunden. Seien Sie froh, dass Sie hier anonym agieren, wenn Ihre VSH das liest, wird die Kündigung gleich gedruckt. Unglaublich, ich schnall gleich ab ...
Haben Sie Ihren Link mal bis zum Ende gelesen? Was verbreiten Sie da eigentlich? Fragen Sie mal Ihren Steuerberater!!!
EXXXXXX hier :cursing:
Wenn Sie Tarifgestaltungen wie Einsteigertarife (ohne persönliche Wertung) nicht kennen, ist das Ihr persönliches Problem. Befleissigen Sie sich mehr Fachwissens und einer anderen Ausdrucksweise.
Haben Sie mal zwischen den Zeilen etwas verstanden? Offenbar übersteigt dieser TE ihr übliches Riesterklientel. Ende!


Abend,

so mal Punkt eins: die Polemik und der Tipp bringt hier mal gar nix (und geht hier mal übers Ziel hinaus). Das Ganze sieht zumindest nach "Konzept" aus (von wem sei mal dahin gestellt). Um dem TE mal ein paar Anregungen zu geben (die auch der Kollege vorher schon gemacht hat):

- überlegen Sie welche Vorteile diese reduzierten Beiträge in den ersten 5 Jahren haben (das ist meistens eine Mischkalkulation [zumindest für den BU-Anteil], bei der Sie langfristig draufzahlen). Lassen Sie sich beide Tarifvarainten noch einmal ausrechnen und schauen Sie sich vor allem die Beiträge nach den ersten 5 Jahren an!

- eine Reduzierung der BU-Summe nach 5 Jahren konterkariert die Idee einer BU-Rente. Zu was sichern Sie denn jetzt eine (hoffentlich korrekt) berechnete BU-Rente ab, wenn Sie diese nach 5 Jahren nicht mehr brauchen (ich wollte in 5 Jahren mehr verdienen als heute - schon allein wegen der Inflation) - im Gegenteil: die BU-Rente müsste eigentlich steigen (Dynamik im Beitrag und idealerweise auch eine Erhöhung der Rente, wenn Sie ausbezahlt wird).

- eine BUZ aus Rürup(Basis) mit einer BU(Z) aus einer privaten AV (Schicht III) zu kombinieren ist aus steuerlichen Apsekten zunächst mal gar nicht so dumm. 1x haben wir die Besteuerung für abgek. Leibrenten und auf der anderen Seite die Besteuerung für Rürup. Den ganzen Kram hat man Ihnen hoffentlich erklärt. ABER: BU in Rürup/Basis funktioniert nur, wenn der Sparanteil mehr als 50% des Gesamtbeitrages ausmacht (gesetzl. Vorgabe). Klartext: wenn Sie den Vetrag mal nicht mehr bedienen können (Beitragsfreistellung), dann ist der BU-Schutz wech (es gibt Versicherer, die bieten einen BU-Retter an). Auch bei dem anderen Kombivertrag können Sie in diese Schwierigkeiten kommen. Daher ist eine Solo-BU oder eine BUZ mit ganz Minikleiner Risiko-LV (VS 7.500/10.000) eher vorzuziehen. Ggf. macht es Sinn in die Sparverträge (Rentenversicherung) eine BUZ-Beitragsbefreiung einzuschließen.

- um flexibel Steuern zu sparen können Sie bei den Rürup-Geschichten auch mit Einmalzahlungen arbeiten. Mal EUR 10.000 wegbuttern und gut ist (dann sparen Sie sich auch noch den BU-Anteil, weil ja schon bezahlt und kein laufender Beitrag). Oder eine ganz kleine Monatsbelastung und Zuzahlungen in kleinere Höhe.

- und nu haben Sie noch einen Riester und eine BAV sollen Sie auch noch abschliessen .... genial. Mal ehrlich: Konzeptberatung schön und gut. Aber achten Sie darauf: DAS MUSS DURCHFINANZIERBAR SEIN. Wenn Ihnen nach 5 Jahren der A.... auf Grundeis geht, weil Ihnen die Beiträge um die Ohren knallen, dann bringt Ihnen das gar nichts. Machen Sie das mit Augenmaß!

Kosten: Ich kann/will Ihnen da gar nicht sagen, ob das hoch oder nicht hoch ist. Selbst wenn die Kosten noch so hoch sind, entscheidend ist, was kommt für den Kunden (also für Sie) dabei rum. Wenn der Versicherer über die Laufzeit 0,5% mehr Rendite bringt, dann ist es doch völlig wurscht, ob die Kosten am Anfang EUR 150,00 mehr betragen oder nicht. Übrigens fallen die Kosten bei der BAV auch an.

Fazit: Noch mal kritisch hinterfragen! Und im Endeffelkt zu einem Ergebnis kommen.

Noch was: Rürup ist per se nicht unbedingt schlechter als BAV.
Und noch was: der Link, der Link ... auch das ist was falsch (bzw. es fehlt ein Hinweis in der Diskussion ... 58% für immer?? Nö.)

Grüße
ara, der wieder mal ins Labern gekommen ist.
Auf gehts Nürnberg .... wir sind ....



Stimme Dir zu, ara!!


Und noch noch was: habe heute ein Brief bekommen: Altersversorgung zum Nulltarif. Hat jemand Interesse. Ich mach gerne eine Kopie ...


Ja, interessiert mich!! :P



Zusammenfassend und/oder ergänzend:
Die Suche nach einem kompetenten UND vetrauenswürdigen Vermittler bleibt auch Ihnen nicht erspart!
Sie merken ja selbst, es geht da schon ums liebe Geld. Und es geht ja immerhin um IHR Leben in der Zukunft. Insofern ist eine individuelle Beratung, aber auch eine Begleitung auf diesem Weg, unerlässlich. Grundsätzlich finde ich (ohne Ihre individuelle Situation, Wünsche, Ziele zu kennen) Ihre Ausgangssituation gar nicht sooo übel. Besser als bei so manchem. Dennoch, machen Sie's wie bei einer wichtigen Operation: Holen Sie sich eine zweite Meinung (und vielleicht auch eine dritte) ein.

Alaaf us Kölle,
hpk

5

Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:28

Lieber hpk,

zum Glück muss ich keine "windigen" Versicherungen verticken (an so eine Person ist offenichtlich der Thread-Ersteller geraten), sondern schreibe hier nur als interessierter Verbraucher mit. Mir wird immer wieder übel, wenn ich z.B. im Bekanntenkreis oder bei Arbeitskollegen mitbekomme, was so alles verkauft wird und wie viel realer Schaden hier durch "Experten" schon angerichtet wurde. Ich finde dies um so übler, wenn ich sehe, dass viele Menschen (u.a.) hier nicht so agieren und seriös beraten und sich für die Kunden engagieren.

Bei einer Person, die 29 Jahre alt ist und der so ein Rürup-Vertrag aufgeschwatzt worden ist (obwohl die Bedürfnisse offenichtlich ganz andere sind und für den TE günstigere Alternativen nicht genutzt wurden, Stichworte: Hausbau und bAV, Bezahlbarkeit, Heirat), muss ich nicht lange überlegen, was ich rate. Ich kann mir auch keine Konstellation vorstellen, in der für einen 29-jährigen Angestellten mit den genannten Eckdaten und Wünschen eine Rürup-Vertrag das Ergebnis einer kundenorinetierten Beratung ist.

Meine Rat als Privatperson (und da bin ich Dir gegenüber priviligiert, da ich meine Meinung frei kundtun kann):
1. Weg mit dem Rürup-Vertrag in dieser Lebenssituation und bei diesen (schon hier geäußerten) Bedürfnisssen. Es ist ja noch fast kein Geld hineingeflossen.
2. Einsteigertarifemachen vielleicht bei einem 20-jährigen, der kein Geld hat, Sinn. Der TE verdient aber 50.000,- EUR + x. Er braucht keinen Einsteigertarif, sondern Transparenz und langfristig tragfähige Beiträge.
3. Wenn man den steuerliche Vorteil einer BU mit Rürup zeigt, dann doch bitte auch deren steuerlichen Nachteile (insbesondere bei hohen Renten). Der Link ist dafür doch gut geeignet. Wenn man die Nachteile kennt, dann soll man bitte Rürup mit BUZ machen, wenn man es dann immer noch möchte.
4. Möglichst keine Tarife wählen, bei denen die Kosten so stark zu Beginn anfallen, wenn man sich nicht 100% sicher ist, dass man die Verträge bedienen kann.
5. Risikovorsorge von Sparvorgängen trennen..
6. Sich an eine Verbraucherzentrale oder z.B. an den Bund der Versicherten zu wenden, bevor man die Verträge kündigt, ist sicherlich kein schlechter Rat.

6

Donnerstag, 11. Februar 2010, 12:20

Auch wenn es wahrscheinlich wieder zu einer Diskussion führt, die am Thema vorbei geht ...

Das verbraucherzentralen gesteuerte Verteufeln von Rürup ist völliger Irrsinn. Auch bei Angstellten KANN Rürup eine tolle Sache sein. Auch der Riester-Vertrag des TE muss nicht unbedingt völlig am Thema vorbei sein. Dazu muss man aber immer die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen. Der TE hat diese bislang nichts dazu geschrieben - also wie kommen Sie als interessierter Verbraucher zu der gesicherten Aussage: alles kündigen?

Wenn Sie Riester, Rürup, BAV und private Rente nur unter steuerlichen Gesichtspunkten vergleichen, dann gibt es geschätzte 10 Parameter, die das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen. Deswegen kann das Thema Steuer niemals alleine das entscheidende Kriterium sein.

Und nochmal zu dem "Link": Ich habe nicht geschrieben, dass das komplett falsch und uninteressant ist, sondern es fehlt was. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust hier die ganzen Tabellen abzutippen. Aber es ist de facto so, dass die Besteuerung der BU-Rente immer davon abhängt, wenn man BU wird (in einen Fall wird der Besteuerungsanteil entsprechend der Laufzeit der Rente festgelegt, im anderen Fall entsprechend dem Jahr (z.B. 2018 ), in die BU-Rente zum ersten Mal gezahlt wird bzw. wann der BU-Fall eintritt). Klartext: es sind nicht immer 58% steuerlich anzugeben, es können auch 100% sein. Nachdem diese Anteile (SBU / Rürup-BU) gegenläufig sind, ist es nicht unbedingt falsch, beide Rentenarten zu kombinieren - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - aber auch das wieder nur aus steuerlichen Aspekten. Dann müssen Sie noch die Freibeträge berücksichtigen usw. usf.

Nebenbei: ich finde es durchaus gut, wenn sich auch willige Verbraucher hier engagieren. Aber bitte mit Augenmaß. Nehmen Sie bitte nicht alles für bare Münze, was Sie in Testzeitschriften oder in den Info-Materialien der Verbraucherzentralen lesen. Das hat mit fachlicher Beratung nichts zu tun - weil es nicht geht. Es sind immer pauschale Fälle oder Musterkunden und die gibt es zu 98% nicht.
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

7

Donnerstag, 11. Februar 2010, 14:44

O.K. nehemn wir etwas Dampf aus der Diskussion.

Meine Absicht war es nicht eine Rürup-Rente an sich zu verteufeln (das kann man aus meinen Postings auch nicht lesen). Auch die Empfehlung "alles sofort zu kündigen", ist nicht seriös, sondern im Kontext der "Empörung" über die verkauften Produkte und der erst kurzen Vertragslaufzeit zu sehen. Das war zu "platt".

Der steuerliche Sachverhalt ist nun auch dank ara richtig dargestellt, wobei ich eigentlich genau dies sagen wollte (Zitat: "Während der Steuersatz auf eine Rürup-BU steigt, je später der Versicherungsfall eintritt, ist es bei einer "normalen" BU umgekehrt."). Der Besteuerungsanteil steigt von derzeit 60% in 2%-Schritten bis 2020 und dann weiter bis 2040 in 1% Schritten. Der Besteuerungsanteil ist beim Beginn der BU-Rente, dann aber festgesetzt so lange die Rente fließt.

Beispiel: Die BU tritt 2022 ein. Der Besteuerungsanteil (Rürup) liegt dann bei 82%. Bei einer BU aus Rürup von z.B. 2.500,- EUR würde man bei Steuersätzen wie heute (und ohne Betrachtung von Freibeträgen etc.) als Steuerklasse 1 Singe ca. 270,- EUR Steuern zahlen. Bei einer "normalen" BU wäre die Rente hingegen steuerfrei, denn Der Ertagsanteil für z.B. eine noch 26 Jahre auszuzahlende BU wäre z.B. nur 27% (http://www.buzer.de/gesetz/605/a102500.htm). Dieser Effekt ist um so größer, je höher die Rente ausfällt (und natürlich in welcher Steuerklasse man ist bzw. wie das Steuersystem in der Zukunft aussieht). Natürlich gilt aber auch: Eine steuerliche Gesamtbetrachtung sprengt den Rahmen eines Forums und ich bin nur ein interessierter Laie. Das sollte der Versicherungsprofi machen und (!) seinem Kunden erklären.

8

Samstag, 13. Februar 2010, 02:42

Verehrter einefrage,

vermutlich sind wir was den Vertrag betrifft gar nicht so weit auseinander. Doch ein paar Dinge kann ich so nicht stehen lassen:

Der perfide Hauptgrund ist klar: Du sollst bloß nicht in den ersten 5 Jahren kündigen, weil aus diesen Beiträgen ja die Provisionen fließen. Das allein wäre für mich schon ein Grund alles zu kündigen.

Perfide ist hier - wenn überhaupt - Ihre mangelnde Kenntnis/Erfahrung und die damit verbundenen Behauptungen. Verprovisioniert wird nur der tatsächliche Beitrag, denn niemand weiß, ob nach den ersten fünf Jahren die nächste Stufe wahrgenommen wird. Wenn ja, wäre eine erneute Provision über den Mehrbeitrag zu erwarten. Ihre Unterstellung riecht nach Neid und Missgunst. Wenn Sie auch so entlohnt werden wollen, denken Sie doch über eine "Umschulung" nach. Wenn das Grund für eine Kündigung sein soll, wie erklären Sie sich den Sachverhalt, dass in den Preisen für die Produkte Ihres Arbeitgebers Ihr Gehalt einkalkuliert ist?

Warum eine betriebliche Altervorsorge nicht empfohlen wurde und dafür ein Rürup-Produkt abgeschlossen wurde, das ja im Vergleich zu einer durchschnittlichen betriebliche AV nur Nachteile (übrigens auch steuerliche ;-) hat, muss auch an der provisionsorientierten Beratung liegen.


Inhaltlich bin ich geneigt Ihnen beizupflichten, doch wir waren bei den Gesprächen nicht dabei und kennen auch die Situation nicht wirklich. Die letzten sechs Worte sind die üblichen Frechheiten, mit denen Sie hier bekannt geworden sind.
Es wäre auch noch die Möglichkeit vorstellbar, dass ein Versicherungsvermittler kein Steuerberater ist und auch nicht sein darf und somit nur produktbezogene allgemeine steuerliche Aussagen treffen darf.

Mit dem Stichwort Steuerersparnis kann man alles verkaufen.

Das scheint fast so. Die Frage ist, woran liegt's? Das Wort Steuerersparnis ist wohl direkt mit dem Gierzentrum im Gehirn gekoppelt!?


Stichwort Rürup-Stuerersparnis für die BUZ: Eine BU-Rente aus Rürup würde wie eine Rürup-Rente versteuert werden und somit deutlich höher als eine "normale" BU-Rente. Während der Steuersatz auf eine Rürup-BU steigt, je später der Versicherungsfall eintritt, ist es bei einer "normalen" BU umgekehrt. Der zu versteuernde Ertragsanteil sinkt. Das macht schnell mal einige hundert Steuern Unterschied im Monat (Steht hier ganz gut erklärt: http://www.alexextra.com/steuern/bu-rente-besteuerung/ ). Die Rentenhöhe ist also nicht vergleichbar und ein guter Vermittler rechnet Dir das auch aus.


Nein, wohl eher nicht. Denn die Grenze zur Steuerberatung hier ist fließend.


zum Glück muss ich keine "windigen" Versicherungen verticken
immerhin sind Versicherungsunternehmen "staatlich kontrollierte" Unternehmen. Ist das Ihr Arbeitgeber auch? Und seine Produkte?

(an so eine Person ist offenichtlich der Thread-Ersteller geraten), sondern schreibe hier nur als interessierter Verbraucher mit.

Genau. Können Sie sich vorstellen, dass es Fachleute gibt, die über mehr Wissen und Erfahrung auf ihrem Gebiet und Zugang zu ganz anderen Wissensquellen verfügen?

Mir wird immer wieder übel, wenn ich z.B. im Bekanntenkreis oder bei Arbeitskollegen mitbekomme, was so alles verkauft wird und wie viel realer Schaden hier durch "Experten" schon angerichtet wurde.

Hmmm, grübel, ah, jetzt verstehe ich: Handys, braune und weiße Ware, Immobilien, Autos - Sie haben recht. Überall wird soviel Schrott verkauft. Ach ja, ein (Kauf-)Vertrag entsteht nicht allein durch eine wie auch immer geartete "Beratung". Nach wie vor muss es noch einen geben, der unterschreibt! Ich wurde (wie viele andere) so erzogen, dass ich für mein Handeln verantwortlich bin. Das sehen unsere Gesetze übrigens auch so. ;)

Ich finde dies um so übler, wenn ich sehe, dass viele Menschen (u.a.) hier nicht so agieren und seriös beraten und sich für die Kunden engagieren.

Danke, dass nehme ich mal persönlich.

Bei einer Person, die 29 Jahre alt ist und der so ein Rürup-Vertrag aufgeschwatzt worden ist (obwohl die Bedürfnisse offenichtlich

Wie gesagt, sooo offensichtlich ist das Ganze nicht. Sie waren nicht dabei und Sie kennen die Situation aus den dürftigen Angaben nicht.

ganz andere sind und für den TE günstigere Alternativen nicht genutzt wurden, Stichworte: Hausbau und bAV, Bezahlbarkeit, Heirat), muss ich nicht lange überlegen, was ich rate. Ich kann mir auch keine Konstellation vorstellen, in der für einen 29-jährigen Angestellten mit den genannten Eckdaten und Wünschen eine Rürup-Vertrag das Ergebnis einer kundenorinetierten Beratung ist.

Sorry, aber damit bestätigen Sie absolut meine Aussagen. Vielleicht hätte länger überlegen geholfen? Und dass Sie sich etwas nicht vorstellen können, zeugt - wie gesagt - von mangeldem Fachwissen und Erfahrung. Hören Sie auf, Ihr partielles Wissen und Ihre persönlichen Abneigungen oder Vorlieben Ihr Denken bestimmen zu lassen. Sie werden den Menschen nicht gerecht.

Meine Rat als Privatperson (und da bin ich Dir gegenüber priviligiert, da ich meine Meinung frei kundtun kann):

Das Wort heißt privilegiert. Wem? Mir? Kennen wir uns? Dann outen Sie sich. Im übrigen, auch ich bin hier als Privatperson und "verticke "auch keine "windigen "Versicherungen.

1. Weg mit dem Rürup-Vertrag in dieser Lebenssituation und bei diesen (schon hier geäußerten) Bedürfnisssen. Es ist ja noch fast kein Geld hineingeflossen.
2. Einsteigertarifemachen vielleicht bei einem 20-jährigen, der kein Geld hat, Sinn. Der TE verdient aber 50.000,- EUR + x. Er braucht keinen Einsteigertarif, sondern Transparenz und langfristig tragfähige Beiträge.
3. Wenn man den steuerliche Vorteil einer BU mit Rürup zeigt, dann doch bitte auch deren steuerlichen Nachteile (insbesondere bei hohen Renten). Der Link ist dafür doch gut geeignet. Wenn man die Nachteile kennt, dann soll man bitte Rürup mit BUZ machen, wenn man es dann immer noch möchte.
4. Möglichst keine Tarife wählen, bei denen die Kosten so stark zu Beginn anfallen, wenn man sich nicht 100% sicher ist, dass man die Verträge bedienen kann.
5. Risikovorsorge von Sparvorgängen trennen..
6. Sich an eine Verbraucherzentrale oder z.B. an den Bund der Versicherten zu wenden, bevor man die Verträge kündigt, ist sicherlich kein schlechter Rat.

Hier sollte doch der "interessierte Verbraucher" mit ein paar Klicks im Internet schnell herausfinden, was er von den Genannten zu halten hat!?



Auch die Empfehlung "alles sofort zu kündigen", ist nicht seriös, sondern im Kontext der "Empörung" über die verkauften Produkte und der erst kurzen Vertragslaufzeit zu sehen. Das war zu "platt".

Akzeptiert.


Beispiel: Die BU tritt 2022 ein. Der Besteuerungsanteil (Rürup) liegt dann bei 82%. Bei einer BU aus Rürup von z.B. 2.500,- EUR würde man bei Steuersätzen wie heute (und ohne Betrachtung von Freibeträgen etc.) als Steuerklasse 1 Singe ca. 270,- EUR Steuern zahlen. Bei einer "normalen" BU wäre die Rente hingegen steuerfrei, denn Der Ertagsanteil für z.B. eine noch 26 Jahre auszuzahlende BU wäre z.B. nur 27% (http://www.buzer.de/gesetz/605/a102500.htm). Dieser Effekt ist um so größer, je höher die Rente ausfällt (und natürlich in welcher Steuerklasse man ist bzw. wie das Steuersystem in der Zukunft aussieht). Natürlich gilt aber auch: Eine steuerliche Gesamtbetrachtung sprengt den Rahmen eines Forums und ich bin nur ein interessierter Laie. Das sollte der Versicherungsprofi machen und (!) seinem Kunden erklären.

Es sprengt nicht nur den Rahmen des Forums, sondern auch den der Versicherungsvermittlung. "Eine steuerliche Gesamtbetrachtung" ist ausschließlich der Berufsgruppe der Steuerberater möglich. Niemand sonst darf steuerlich beratend tätig sein. So wie der Steuerberater keine Versicherungen vermitteln darf und es auch nicht tut.



De Woch fängk jot an, sät de Hex, do wood se mondachs verbrannt.
Falsche Vorstellungen haben.

Früher glaubte man, was montags beginnt hat keinen Bestand. So fing man montags keine neue Arbeit oder Stelle an. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts gab es den Blauen Montag im Handwerk, der auch in Köln verbreitet war. Es waren Tage an denen die Handwerker sich gehen ließen. Der Meister widmete sich der Büroarbeit. Diese Tage wurden mehrfach durch die Reichsgesetzgebung bekämpft.

Ansonsten gilt:

Jeck loß Jeck elans, dun laache wenn do kanns
Losungswort im Kölner Karneval
Dieser Satz steht für den Respekt vor der Individualität des Einzelnen. Dem Kölner liegt grenzenlose Hochachtung genauso wenig wie blinde Unterwürfigkeit. Seine Grundhaltung ist die allgemeine Jeckheit. Hält man in Köln einen für jeck, dann heißt das, dass man ihn tolleriert. Da alle Jecken im Karneval gleich sind, lässt der eine Jeck den anderen rücksichtvoll vorbei gehen. Im Karneval ist der Jeck so etwas wie ein Joker im Kartenspiel. Ohne den Jeck hätte der Karneval keinen Sinn.

Alaaf,

hpk

9

Samstag, 13. Februar 2010, 14:36

Zitat

wie erklären Sie sich den Sachverhalt, dass in den Preisen für die Produkte Ihres Arbeitgebers Ihr Gehalt einkalkuliert ist?
Darum geht es nicht. Es geht um das Geschäftsmodell "Provision zuerst/gezillmerte Verträge", das ich für langlaufende Sparverträge für kundenunfreundlich halte.

Zitat

immerhin sind Versicherungsunternehmen "staatlich kontrollierte" Unternehmen.
Allein die verschiedene Urteile in den letzten Jahren insbesondere in Bezug auf die Abschlussprovisionen bzw. Rückkaufwerte zeigen, dass dies auch dringend notwendig ist.

Zitat

Genau. Können Sie sich vorstellen, dass es Fachleute gibt, die über mehr Wissen und Erfahrung auf ihrem Gebiet und Zugang zu ganz anderen Wissensquellen verfügen?
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wenn sie das Wissen im Sinne ihrer Kunden einsetzen oder gar den Wissenstand des Kunden auf Augenhöhe bringen, um so besser.

Zitat

Danke, dass nehme ich mal persönlich.
i.O.

Zitat

Wie gesagt, sooo offensichtlich ist das Ganze nicht. Sie waren nicht dabei und Sie kennen die Situation aus den dürftigen Angaben nicht.
So ist das oft im Leben. Man kennt nicht alle Sachverhalte und muss sich trotzdem eine Meinung bilden.

Zitat

"Eine steuerliche Gesamtbetrachtung" ist ausschließlich der Berufsgruppe der Steuerberater möglich. Niemand sonst darf steuerlich beratend tätig sein.
Das stimmt. Aber genauso modellhaft, wie die Steuervorteile ausgerechnet werden können, sollten die späteren Nachteile dargestellt werden. Man kann sich nicht auf der einen Seite die genauen Eckdaten in der Sparphase geben lassen und für die negative Seite der Medallie sagen "Niemand darf steuerlich beratend tätig werden". Das Eintippen von Zahlen in ein Berechnungsprogramm ist übrigens noch keine Steuerberatung. Das macht ja jeder Rürup-Rechner der Versicherungen im Internet.

Aus

Zitat

Jeck loß Jeck elans, dun laache wenn do kanns
in Zusammenhang mit

Zitat


Das Wort heißt privilegiert.
verstehe ich übrigens dann so eine Art "kölscher Ambivalenz", die man anderswo auch Selbstgerechtigkeit nennen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »einefrage« (13. Februar 2010, 15:06)


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Samstag, 13. Februar 2010, 17:31

verstehe ich übrigens dann so eine Art "kölscher Ambivalenz", die man anderswo auch Selbstgerechtigkeit nennen kann.


Da Sie die Erläuterung auf Hochdeutsch ebenso wenig verstehen, nämlich dass hier ne Kölsche eine Respektsbekundung und sozusagen Friedensangebot abgegeben hat, kann ich nur antworten, dass man nicht nur in Köln, sondern üvverall keine Knotterbüggel, Kloochschesser, Kesselflecker, Aapejeseech, Kappesköpp un Kapottmächer mag.

"Wer sich nicht selbst zum Besten haben kann, der ist gewiss nicht von den Besten. (Johann Wolfgang von Goethe)"
"Ist doch unsere zivilisierte Welt nur eine große Maskerade. (Arthur Schopenhauer)"
"Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt? (Johann Wolfgang von Goethe)"

Cöllen Alaaf!

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