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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 13:38

Kündigung oder Beitragszahlungen ruhen lassen bei Fondsgebundener Rentenversicherung

Hallo,

ich wende mich an euch, um eventuell durch eure Erfahrung eine Fehlentscheidung zu verhindern.

Ich habe im August 1999 einen Besuch von einer Versicherungsmaklerin bekommen und mich von folgenden Verträgen überzeugen lassen:
> Fondsgebundene Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung (von den Volkswohlbund Versicherungen)

Neben einem Vertrag für mich (der hier aber nicht zur Debatte steht) zu je einem solchen Vertrag für meine zwei damals dreijährigen Kinder.

Beide Verträge laufen bis 2056, haben jetzt eine garantierte Leistung von 0€, einen Fondwert von ca. 9500€, eine garantierte Todesfallleistung von ca. 8500€ und einen aktuellen Monatsbeitrag von 58€ mit einer Anpassung von 5% jährlich.
Ich bin jeweils der Versicherungsnehmer und das Kind die Versicherte Person.

Ich überlege jetzt diese Versicherungen zu beenden, da ich die monatlichen Beiträge eher in die Ausbildung/Unterhalt der Kinder (beide studieren zur Zeit und wohl noch einige Jahre) stecken möchte bzw. wenn ich in ein paar Jahren in Rente gehe, den Beitrag auch nur schwer aufbringen werden kann. Die ursprüngliche Idee war, dass die Kinder dann alt genug sind, um die Verträge selbst fortzuführen, aber angesichts der ungünstigen Beurteilung dieser Art von Rentenvorsorge, kann ich ihnen eigentlich mit gutem Gewissen nicht dazu raten.

Es stellt sich also die Frage, ob ich die Verträge kündigen oder permanent die Beitragszahlungen ruhen lassen soll.

Bei Kündigung, würde die garantierte Todesfallleistung ausbezahlt und die Differenz zum Guthaben (falls die Differenz 1000€ übersteigt, was bei mir knapp der Fall ist) wird eine beitragsfreie Anwartschaft auf eine Rente ohne Todesfallleistung gebildet, die 2056 fällig wird (laut Versicherung ist dies gesetzlich so geregelt). Bei etwa 1000€ wird sich die Rente dann wohl im Cent Bereich bewegen und diese Summe ist wohl auch als Verlust zu betrachten.

Bei dauerhaft ruhender Beitragszahlungen wird das Gesamtguthaben wohl bis 2056 der Versicherung als Kapital zur Verfügung stehen und dann vermutlich auch nur ein paar Euro Rente abwerfen.

Ich weiss, dass man im Prinzip alte Verträge nicht kündigen soll, da diese manchmal noch hohe Zinsen enthalten bzw. die Gebühren beim Versicherungsabschluss verloren gehen. Da aber in diesem Fall keine alten, hohen Zinsen beteiligt sind und ich die unvermeidlichen Verluste als Lehrgeld in Kauf nehme, tendiere ich im Moment mehr zum 'Ende mit Schrecken' als zum 'Schrecken ohne Ende', also zur Kündigung.

Falls jedoch jemand Argumente hat, dass die Kündigung eine schlechte Idee ist und eine andere Lösung besser wäre, würde ich mich natürlich umstimmen lassen.

Ich dachte damals, dass ich meinen Kindern einen Gefallen tue, schon so früh etwas für ihre Rente anzusparen, aber da ja diese Form der Rentenvorsorge in Verknüpfung mit einer Versicherung zum eher suboptimalen Weg gehört, wie ich jetzt weiss, sollte ich die Entscheidung für ihre Altersvorsorge wohl ihnen überlassen und mit Anfang 20 haben sie ja noch genügend Zeit.

Vielen Dank für eure Hilfe.
Gunter

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