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Dienstag, 27. Dezember 2016, 22:59

Risikolebensversicherung - Zu zahlender Beitrag vs. Tarifbeitrag

Hallo Zusammen,

so, ich lese hier immer mal wieder sehr interessante Beiträge. Jetzt da ich auch mal ne Frage habe starte ich mal ein eigenes Thema.

Folgender Sachverhalt:
Wir haben ein Haus gekauft und ich möchte mir gerne eine RLV zulegen um meine Frau und meine beiden Kindern, im Falle dass mir etwas zustößt, absichern.
Jetzt hab ich mich mit verschiedenen Anbietern und Produkten beschäftigt. Dabei fällt mir auf, dass vor allem günstige Anbieter (Cosmos, Hannoversche...)
günstige "zu zahlende Beiträge" haben - der Tarifbeitrag doch deutlich höher ist.

Kann mal bitte jemand der, vor einiger Zeit (Jahre(n)), solch eine günstige RLV abgeschlossen hat seine Erfahrungen darüber berichten wie konstant der
"zu zahlende Beitrag" ist? Blieb dieser niedrig oder steigt der Beitrag über die Laufzeit eher Richtung Tarifbeitrag?

Danke bereit vorab!

LG Oli

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2

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 11:51

Mir ist kein Fall bekannt wo ein Lebensversicherer die Nettoprämien von Risiko-LVs angehoben hat. Das gab es im Bereich BU schon das eine oder andere Mal, aber nicht bei Risiko-LVs.

Auf etwas Anderes würd eich aber achten. Gucken Sie sich den Verlauf der Prämien (netto) genau an, es gibt inzwischen Anbieter da ist der Beitrag konstant und es gibt Anbieter da steigt der Beitrag jedes Jahr. Ich habe das z.B. bei der Hannoverschen schon mal gesehen.
Neben den beiden von Ihnen erwähnten Versicherern sollten Sie auch die Europa in Erwägung ziehen.

Außerdem gibt es, gerade im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen, eine Reihe von Anbietern (z.B. Allianz/DLVAG, Hannoversche, Delta Direkt, Württembergischer, Stuttgarter) die nur sehr wenige und eher oberflächliche Gesundheitsfragen stellen, falls das ein Problem werden könnte.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

Fairsichert

Fortgeschrittener

Beiträge: 240

Wohnort: Bremen

Beruf: Versicherungsmakler

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3

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 14:36

Hallo zusammen ,

neben dem guten Tipp mit den im letzten Absatz des Beitrages von Herrn Haensch aufgeführten Möglichkeiten möchte ich die Aussage im ersten Absatz etwas revidieren.

Sowohl die HDI -Leben ( 2002 ) , Hannoversche ( 2003) als auch die WWK ( 2015/16 und m.E. auch 2007 , also zweimal ) sind Anbieter , die ihre Nettoprämien bei Risikolebensversicherungen
durchaus schon angehoben haben , und das ganze seinerzeit nicht unerheblich.

Meiner Meinung nach ist sowohl bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung als auch bei einer Risikolebensversicherung das Augenmerk auch auf die Differenz Brutto-Nettoprämie zu richten.
Ein Unterschied bei bspw. Europa von brutto 93€ auf netto 42€ monatlich ( Modellkunde) kann irgendwann auch einmal nach hinten losgehen.

Sollte der betroffene Kunde nach einer massiven Anpassung dann ( sofern es Sinn macht ) wechseln wollen , könnte ihm der dann aktuelle Gesundheitszustand als mindestens auch das erhöhte Eintrittsalter
bei einer anderen Gesellschaft mehr oder weniger große Probleme bereiten.

Weiterhin gibt es auch Anbieter , die sowohl Beitrag als auch Versicherungssumme garantieren.
Ob dieses Modell bzw. die entsprechenden Gesellschaften nun zu präferieren sind , ist sicherlich ein streitbares Thema.

Viel Erfolg !

Roland Gutsch

Fortgeschrittener

Beiträge: 361

Wohnort: Langen

Beruf: Versicherungsmakler

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4

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 16:56

.
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
Spezialmakler PKV-BU-AV
www.gutsch-gmbh.de
rg@gutsch-gmbh.de
Tel: (06103) 831 75 18

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Roland Gutsch« (30. Dezember 2016, 00:11)


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