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Montag, 11. Januar 2016, 21:33

Fragwürdige Auszahlungssumme von Lebensversicherung

Hallo,

kann mir irgendwer eine fundierte Antwort auf folgenden Sachverhalt geben?
Bitte keine Mutmaßungen, das kann ich alleine ;-)

- Mein Vater ist vor 13 Jahren verstorben, niemanden war bekannt das er eine Lebensversicherung hatte (es wurden beim Tot keine Unterlagen gefunden und auch sonst hatte niemand darüber Kenntniss)
- letzte Woche kam ein Schreiben einer Lebensversicherung mit Mitteilung das diese abgelaufen ist und nun ca 4000Euro zur Auszahlung anstehen.
- Bei Nachfrage bei der Versicherung wurde mir gesagt das die Lebensversicherung über eine Summe von gesamt 20.000Euro ausgelegt war, mir jedoch nur die 4000Euro zustehen, da seit 13 Jahren keine Beiträge gezahlt wurden (kA wer diese damals stillgelegt hat?!). Hätte ich damals die Versicherung über den Tot meines Vaters informiert, hätten mir die 20.000 zugestanden. Nun jedoch nicht mehr.


Frage: Ist die Aussage der Versicherung korrekt? Stehen mir "nur" noch die 4000Euro zu und nicht mehr die eigentliche Todesfallsumme von 20.000€?


Vielen Dank für eure antworten !

Fairsichert

Fortgeschrittener

Beiträge: 245

Wohnort: Bremen

Beruf: Versicherungsmakler

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2

Dienstag, 12. Januar 2016, 09:20

Hallo ,

hier kann man nur Vermutungen anstellen.

Wie auch immer sich der Sachverhalt vor 13 Jahren ergeben hat , wurde diese Versicherung sehr wahrscheinlich seinerzeit beitragsfrei gestellt , durch wen auch immer.

Ich vermute , das sich durch eine seinerzeitige Beitragsfreistellung ( "Ruhen" der Versicherung ohne Beitragszahlung ) eine sog. beitragsfreie Versicherungssumme
gebildet hat , die nun zur Auszahlung kommt.

Somit steht ihnen "nur" der Ablaufwert von 4000 € zu.

Immerhin....


VG

Kölsch

unregistriert

3

Dienstag, 12. Januar 2016, 12:30

So sehe ich das auch: Vater verstirbt, der Vertrag wird nicht mehr bezahlt, niemand liest die Mahung der Versicherung, so daß der Vertrag dann durch die Versicherung beitragsfrei gestellt wird. Das bis dahin vorhandene Kapital verzinst sich artig und steht zum Ablauf bereit.

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 570

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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4

Dienstag, 12. Januar 2016, 20:08

Hallo,

wenn es nicht gelingt, den Verlauf vor 13 Jahren aufzuklären, wird es wohl dabei bleiben.

Man sollte aber von der Gesellschaft den Termin der Beitragsfreistellung (?) und den damaligen Schriftwechsel anfordern. Auch wenn die Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind, sollte das noch möglich sein.

Allerdings dürfte der Anspruch inzwischen verjährt sein, selbst wenn der Beitrag bis zum Tod gezahlt wurde.

Viel Glück

Barmer

Kölsch

unregistriert

5

Donnerstag, 14. Januar 2016, 13:00

Zumal der Tod in der Regel auch umgehend gemeldet werden muß ;)

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