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Freitag, 9. März 2012, 09:25

Vorvertragliche Anzeigepflicht in der Lebensversicherung

Liebe Forumsmitglieder,

ich habe eine Frage, die mich beschäftigt:

Im vergangenen Frühjahr habe ich bei einem Direktversicherer eine Risikolebensversicherung abgeschlossen. Die Gesundheitsfragen im Antrag habe ich alle wahrheitsgemäß beantwortet und habe mir insofern nichts vorzuwerfen. Aufgrund von Vorerkrankungen (Rheuma) kam es zu einer Arztanfrage bei meinem Internisten. Dieser wurde unter anderem auch nach erhöhten Blutdruck gefragt, was dieser in der Antwort an die Versicherung verneint hat, obwohl der Bludruck grenzwertig war (120/90). Kurz darauf hat mir der Internist einen leichten Blutdrucksenker verschrieben. Der Antrag wurde dann mit einem Risikozuschlag aufgrund des Rheumas angenommen.

Nachdem ich mich kürzlich mit dem Problem der vorvertraglichen Anzeigepflicht beschäftigt habe, frage ich mich nun, ob meine Nachkommen im Leistungsfall Probleme bekommen könnten. Oder ist es ausreichend, dass ich im Zeitpunkt der Antragstellung alle Fragen zutreffend beantwortet habe?

Ich bedanke mich für die Antworten schon im Voraus.

Viele Grüße

TrumanBurbank

Philchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 478

Wohnort: Leipzig

Beruf: Versicherungsvermittlung / Geschäftsführung Akquisecenter

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2

Freitag, 9. März 2012, 18:22

Moin,

120/90 grenzwertig? Nun ja.
Hat der Internist denn schon von grenzwertigen Werten gesprochen, respektive diese vermerkt in Ihrer Akte, bevor Sie den Antrag gestellt haben?

Gruß
Philipp
Philipp Mättig
Regionalleiter für die
Proventus Gruppe
Pfaffendorfer Straße 26a
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Tel +49 341 927 043 00
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Mobil +49 176 240 400 17
Home: www.proventus-ag.de

3

Freitag, 9. März 2012, 19:49

Moin,

120/90 grenzwertig? Nun ja.
Hat der Internist denn schon von grenzwertigen Werten gesprochen, respektive diese vermerkt in Ihrer Akte, bevor Sie den Antrag gestellt haben?

Gruß
Philipp
Was bedeutet "Nun ja"?

Er hat die Blutdruckwerte bei jedem Besuch vermerkt. Dies wurde aber nicht thematisiert.

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 312

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Vorruhestand, Versicherungsberater 34e Abs.1

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4

Freitag, 9. März 2012, 23:13

Hallo,

bei 120/90 würde ich mir nichts verschreiben lassen bzw. nehmen.

Und: so wie ich das verstanden habe, wurde das Blutdruckmittel erst nach Antragstellung verschrieben. also ist es nicht vorvertraglich. Denn nachmelden muss man seit VVG-Reform nicht mehr.

Gruss

Barmer

5

Samstag, 10. März 2012, 19:56

Vielen Dank für die Antworten

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