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Montag, 26. April 2010, 15:01

Kapitallebensversicherung - kündigung

Hallo,
ich habe eine Frage zu meiner Kapitallebensversicherung, die ich kündigen möchte
es handelt sich unm eine KLV mit Dynamik die 1995 abgeschlossen wurde.
Monatsbeitrag ca. 100 Euro
die KLV wurde damals als Altersvorsorge abgeschlossen, die aber dafür nicht mehr benötigt wird, auch der Versicherungsschutz ist nicht mehr notwendig, da anderweitig versichert.

in meinen Versicherungsbedingungen steht das ich diese KLV auch anteilmähsieg kündigen kann, jedoch die beitragspflichtige Versicherungssumme darf den Mindestbetrag von 10000 DM nicht unterschreiten.
aktueller Rückaufswert ca. 11000 Euro

meine Frage:
lohnt es sich finanziell nach einer Teilauszahlung die KLV weiter zu besparen, oder sollte gleich der ganze Vertrag aufgelöst werden ?
was bedeutet beitragspflichtige Versicherungssumme ?

5000 € hätte ich von der KLV benötigt um Schulden zu tilgen,
wenn mir meine Versicherung oder meine Bank ein Policendarlehen gewähren würde könnte ich diese Schulden nicht gleich zurück zahlen und müsste wo möglich bis zum Ablauf der Versicherung Schuldzinsen zahlen, deshalb mein Vorschlag mit der Teilkündigung.
Gruss Spitzbübchen

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Montag, 26. April 2010, 16:25

Tach,

ich lese aus dem Beitrag, dass Sie Geld (ca. EUR 5.000) benötigen, um Schulden zu begleichen und Sie die KLV wissentlich (außer für die Altersversorgung) nicht mehr benötigen - konkret: Sie brauchen keine Absicherung mehr für den Todesfall (Kinder, LAV, Kredite etc.) und in der KLV ist auch keine BU-Z (Rente) enthalten. Ihnen ist auch relativ egal, dass Sie die steuerlichen Vorteile und den im Vergleich hohen Garantiezins verlieren, wenn Sie den Vertrag auflösen (kündigen).

Rechnen Sie mal was durch: Nehmen wir an Sie stellen den Vertrag vollständig beitragsfrei, dann hätten Sie im Monat schon mal EUR 100,00 mehr in der Tasche. Wenn Sie sich vom Versicherer eine Übersicht über die beitragsfreien Versicherungssummen ber Beitragsfreistellung per xx.xx.2010 übersenden lassen, dann haben Sie die Informationen, mit welchen Leistungen Sie bei Ablauf rechnen können.

Andere Möglichkeit: Sie fragen bei der Versicherung um ein Policen-Darlehen an. Allerdings sind die Zinsen dafür nicht gerade günstig. Noch eine Möglichkeit: Bei einigen Verträgen gibt es tatsächlich die Möglichkeit von Teilauszahlungen bzw. Vorschuss auf die Versicherungsleistungen. Auch das müssen Sie anfragen. Noch eine Möglichkeit: Sie hinterlegen die Police als "Pfand" bei der Bank - mit allen Vor- und Nachteilen und lassen sich dort einen Kredit geben.

Was für Sie am günstigsten oder effektivsten ist, kann man aus der Ferne nicht beurteilen.

Was ich aber nicht verstanden habe ist, weshalb Sie eine weitere AV "woanders" abgeschlossen haben und deshalb wird die KLV nicht mehr benötigt. Normalerweise hat man mehrere Bausteine, die einander ergänzen bzw. zu einem Konzept gehören. Und es ist auch eher selten, dass man "zuviel" für die Altersversorgung macht (es sei denn man ist bei bestimmten Vereinen gelandet).

Sie sind zwar aufgrund meiner Antwort jetzt nicht schlauer - aber die Daten, die Sie für eine Beurteilung brauchen und die Detailinformationen (Teilkündigung möglich, Beitragsfreie Werte etc.) müssen Sie ohnehin bei Ihrem Versicherer erfragen.

Persönlich bin ich - bis auf wenige Ausnahmen - kein Freund davon, alte Policen zu plätten. Wenn es nicht anders geht ... aber mal im Ernst, 5.000 EUR kriegen Sie doch auch anders gewuppt.

Grüße
ara
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

3

Montag, 26. April 2010, 18:54

Danke für die schnelle Antwort,
meine Altersvorsorge besteht unter anderen aus mehreren Verträgen Renten Vers. KLV,
die Verträge wurden in jungen jahren ohne Überlegung abgeschlossen, damals war mir nur wichtig im Alter finanziell nicht schlechter gestellt zu sein als wie jetzt
den Verlust der KLV durch einer evtl. ( Teil ) kündigung kann ich mit meiner Betriebsrente locker ausgleichen, dennoch möchte ich keine unüberlegten Entscheidungen treffen.
eine Risiko-LV ist vorhanden die BU wird nicht benötigt da ich nicht mehr im Berufsleben stehe
bei meiner Hausbank habe ich schon eine Anfrage wegen einem Policendarlehen gestellt,
diese wird mir wegen meiner geringen Rente nicht gewährt.
bei meiner Versicherung könnte ich noch nach fragen ob sie mir ein Policendarlehen gewähren.

wie wäre es wenn man nur die Mindestsumme weiter bezahlt und das eingesparte Geld für die Schuldentilgung nutzt
läuft der Vertrag weiter so wie bisher ausser geringere Ablaufleistung Überschussbeteiligung und wie sieht es mit Steuerfreiheit bei Ablauf der Vers. aus, Garantiezins ?

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