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Dienstag, 3. November 2009, 13:46

Begünstigter im Todesfall/Übermittlung von Daten an Behörden

Guten Tag,

ich würde gern wissen, ob es hier jemanden gibt, der weiß, welche Daten genau an Behörden (welche?) weitergeleitet werden, wenn eine Lebensversicherung wegen des Todes eines Versicherungsnehmers ausgezahlt wird. Die betreffende Person wusste nicht, dass sie begünstigt wurde und hat deshalb als Kontoverbindung die der Verstorbenen angegeben. In den Policen stand nichts dergleichen drin. Das Geld ist ja nun in den Nachlass übergegangen und kann nur von den Erben beansprucht werden, oder? Bekommen Behörden (welche?) nun trotzdem den Begünstigten mitgeteilt, und welche Daten genau? Welche Daten werden übermittelt, wenn kein Begünstigter eingesetzt wurde? Kann man rückwirkend die Begünstigung ausschlagen?

Vielen Dank für eine kurze Antwort!

Gruß
kimmy2

2

Dienstag, 3. November 2009, 14:54

Hallo kimmy2.

Nur die Tatsache, dass das Geld auf das Konto der Verstorbenen gezahlt wurde ändert nicht daran, ob ein Todesfallbezugsrecht besteht oder nicht. Besteht nämlich ein Bezugsrecht wird die Versicherungsleistung ausßerhalb des Nachlasses erworben.

Generell ist es so, dass das Finanzamt darüber verständigt wird, welcher Betrag an wen (hier: Konto der Verstorbenen) ausgezahlt wurde. Es wird aber auch gemeldet wer Todesfallbegünstigter ist.

Nach §333 BGB kann das Todesfallrecht rückwirkend ausgeschlagen werden. Die Frage stellt sich mir nur: warum? Nochmal: Ein Todesfallbezugsrecht hat nichts mit dem Nachlaß zu tun!

Gruß AdA (Absicherung der Arbeitskraft)
Absicherung der Arbeitskraft. Nähere Infos unter http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-nuernberger.de

3

Dienstag, 3. November 2009, 15:10

Achja - hab ich ganz vergessen - sorry. Eine Meldung an das Finanzamt erfolgt ab einem Auszahlungsbetrag von 1.200,00 EUR.
Absicherung der Arbeitskraft. Nähere Infos unter http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-nuernberger.de

4

Montag, 9. November 2009, 15:31

Hallo AdA,

vielen Dank für deine Antwort, das hat mir schon weiter geholfen.
Es hat sich nun herausgestellt, dass die Verstorbene vor ihrem Tod eine der begünstigten Personen von der Bezugsberechtigung per handschriftlicher Willenserklärung ausgeschlossen hatte. Diese ist der Versicherung aber angeblich nicht zugegangen. Muss sie dieses Schreiben dennoch akzeptieren?
Wird es die Meldung an das Finanzamt aufgrund dieser Neuerung stornieren?

Und eine letzte klitzekleine Frage habe ich noch: Werden i-welche Abgaben für den Bezugsberechtigten für die Lebensversicherung fällig, selbst wenn dieser kein Erbe ist?

Vllt hat ja jemand auf diese Fragen noch eine Antwort oder einen Hinweis. Vielen Dank im Voraus.

kimmy2

5

Montag, 9. November 2009, 20:32

Hallo. Die Lage ist eindeutig! Willenserklärungen (hier: Bezugsrechtänderung) müssen vor Eintritt des Versicherungsfalles bei der Gesellschaft eingehen. Es reicht nicht einmal per Fax!

Zur zweiten Frage: Nochmal es besteht kein Zusammenhang zwischen Bezugsrecht und Erbschaft. Derjenige, der das Geld erhält wird vom Finanzamt kontaktiert.

Gruß AdA (Absicherung der Arbeitskraft)
Absicherung der Arbeitskraft. Nähere Infos unter http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-nuernberger.de

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