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Freitag, 18. April 2008, 21:03

Fondsgeb.LV mit Rente

Hallo zusammen.Ich habe vor etwa 6 jahren eine fondgebundene lebensversicherung mit rente abgeschlossen(ohne untersuchung),also im grunde zwei,meine frau und ich gemeinsam,jeder eine und jeweils der partner ist der begünstigte im fall der fälle....sowie die kinder usw.Wir haben eine 3% steigerung drinne pro jahr und wenn ich das richtig verstanden habe,also all das was so drinsteht in dem vertrag,der ja ne menge seiten hat :D kann ich/wir wenn wir 65 sind und noch leben die ganze summe auf einmal haben,sofern wir das rechtzeitig beantragen oder halt die erwirtschaftete zusatzrente in jedem monat in höhe von...mal schauen..€ ,bekommen.

Nun zu meinen fragen:

1.ich habe diese versicherung bei der Aspecta abgeschlossen,Wenn ich nun google denn bekomme ich viel schlechtes und auch gutes zu lesen,das hält sich die waage etwa würde ich sagen.Wer kann mir eine wirklich vernünftige fachgerechte aussage geben über den derzeitigen ruf dieser Versicherung? Also taugt die was oder nicht?

2.Falls ihr der meinung seit das das ein fehler war bei der *bande* etwas abzuschliessen,dann könnte ich einen vernünftigen tip gebrauchen was anderes zu machen,oder bei anderen wie auch immer?

3.Wir sind ü30 und ich überlege halt was ich noch machen könnte um in 20-30 jahren etwa noch einmal ne nette summe zu bekommen die ich gerne in einem stück hätte um nochmal mit ein bischen taschengeld die s a u rauszulassen,so in etwa mein gedanke 8)

bedank im voraus für tips und hilfreiche kommentare+gruß Hotte.
Das Trinkgeschirr sobald es leer,macht keine rechte freude mehr


Thomas Kliem

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Wohnort: Berlin

Beruf: Fachmakler für PKV, BU-Versicherungen, Altersvorsorgeprodukte und Finanzierungen. Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

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Freitag, 18. April 2008, 22:20

Hallo,

Zitat

Hallo zusammen.Ich habe vor etwa 6 jahren eine fondgebundene
lebensversicherung mit rente abgeschlossen(ohne untersuchung),also im
grunde zwei,meine frau und ich gemeinsam,jeder eine und jeweils der
partner ist der begünstigte im fall der fälle....sowie die kinder
usw.Wir haben eine 3% steigerung drinne pro jahr und wenn ich das
richtig verstanden habe,also all das was so drinsteht in dem
vertrag,der ja ne menge seiten hat :D
kann ich/wir wenn wir 65 sind und noch leben die ganze summe auf einmal
haben,sofern wir das rechtzeitig beantragen oder halt die
erwirtschaftete zusatzrente in jedem monat in höhe von...mal schauen..€
,bekommen.



Nun zu meinen fragen:



1.ich habe diese versicherung bei der Aspecta abgeschlossen,Wenn ich
nun google denn bekomme ich viel schlechtes und auch gutes zu lesen,das
hält sich die waage etwa
würde ich sagen.Wer kann mir eine wirklich
vernünftige fachgerechte aussage geben über den derzeitigen ruf dieser
Versicherung? Also taugt die was oder nicht?

Das ist doch schon mal was. Wir geben hier keine konkreten Statements zu einzelnen Anbietern. Solange die Police zu Ihren Zielen und Wünschen passt ist doch alles OK. Außerdem ist die Kündigung einer bestehenden und vermutlich steuerfreien Fondspolice (vermutlich weil es vom Abschlussdatum hinkommt, jedoch keine individuelle Prüfung meinerseits erfolgte) nicht ratsam.


2.Falls ihr der meinung seit das das ein fehler war bei der *bande*
etwas abzuschliessen,dann könnte ich einen vernünftigen tip gebrauchen
was anderes zu machen,oder bei anderen wie auch immer?

s. o.



3.Wir sind ü30 und ich überlege halt was ich noch machen könnte um in
20-30 jahren etwa noch einmal ne nette summe zu bekommen die ich gerne
in einem stück hätte um nochmal mit ein bischen taschengeld die s a u
rauszulassen,so in etwa mein gedanke 8)

Die Mischung macht's: Fondspolice, Fondssparplan, Riesterrente und Bausparvertrag wegen staatlicher Förderungen, Tagesgeldkonto... Sie sollten sich einen geeigneten Berater suchen der dabei auch Ihre stuerliche Situation berücksichtigt. Das wird besonders ab allen Anlagen ab 01.01.09 wichtig.



bedank im voraus für tips und hilfreiche kommentare+gruß Hotte.

Ist so abstrakt immer etwas schwierig. Aber vielleicht ein kleiner Denkanstoß.
Thomas Kliem
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fwilke

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Sonntag, 20. April 2008, 01:02

N'abend zusammen!

Wie darf ich denn die Konstruktion "fondsgebundene Lebensversicherung mit Rente" verstehen? Wenn die Fondspolice ein Kapitalwahlrecht hat (wovon ich ausgehe) wäre die Kapitalauszahlung in der Tat steuerfrei, bei einer Verrentung natürlich nicht!

Ich persönlich habe mehr positive als negative Aspekte zur Aspecta gehört, aber das kann auch Zufall sein.

Von einem Bausparvertrag als Altersvorsorge kann ich nur abraten! Das macht in den allerseltensten Fällen Sinn.

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Thomas Kliem

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Sonntag, 20. April 2008, 09:46

Zitat


Von einem Bausparvertrag als Altersvorsorge kann ich nur abraten! Das macht in den allerseltensten Fällen Sinn.
Falls der Fragensteller Kinder hat, die schon selber prämienberechtigt sind, kann ich nichts schlechtes an der Prämienmitnahme erkennen. :D
Thomas Kliem
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5

Sonntag, 20. April 2008, 10:24

Zitat


Von einem Bausparvertrag als Altersvorsorge kann ich nur abraten! Das macht in den allerseltensten Fällen Sinn. Falls der Fragensteller Kinder hat, die schon selber prämienberechtigt sind, kann ich nichts schlechtes an der Bombenmitnahme erkennen. :D


... so lange die WOP noch frei verwendbar ist.

Ob ein Bausparer nun unbedingt die Ultimo Ratio für die Altersvorsorge ist, lass ich mal im Raum stehen. Trotzdem ist die Mitnahme der WOP prinzipiell okay.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!

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Sonntag, 20. April 2008, 10:59

Nein, mit Sicherheit nicht die "Ultima Ratio". Aber eine von vielen Möglichkeiten.

Habe ich doch auch nicht behauptet. Ich schrieb: "Die Mischung macht's: Fondspolice,
Fondssparplan, Riesterrente und Bausparvertrag wegen staatlicher
Förderungen, Tagesgeldkonto..."



Aber ich denke, wir verstehen uns.
Thomas Kliem
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7

Sonntag, 20. April 2008, 14:02

Passt schon ;-)
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8

Dienstag, 22. April 2008, 18:44

Gut denn bedanke ich mich und stelle fest: Kündigen vorzeitig ist generell schonmal mist,da großer verlust ins haus steht.Desweiteren ist die steuerfreie fondspolice keine schlechte sache und scheinbar hat die aspecta nicht den schlechtesten ruf,ich bleibe dabei und werde mich noch nach einer ergänzung der richtigen mischung umsehen :) gruß.
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9

Sonntag, 18. März 2012, 11:04

Fondspolice vs. Sparplan

Hallo an Alle
meine Frage an die Spezies:

Was ist im direkten Vergleich besser (Ablaufleistung im Alter "Rente, Kapital"), der Fondssparplan oder die Fondspolice???

Parameter:



-gemessen an dem Durschnittsverdiener

-bei gleicher Investition

-gleiche Anlage (Fond, gemanagtes Porfolio etc.)

-zur Altersvorsorge

-Verfügbarkeit, Switchen und Co ist nicht so wichtig



Es stehen sich ja die steuerliche Behandlung sowie die Kostensituation (Abschlußkosten) gegenüber.



Wer kann weiterhelfen, oder kennt jemanden?
Freue mich über jeden interessanten Ansatz.

10

Sonntag, 18. März 2012, 11:48

Dafür brauchen wir eine Glaskugel!
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Framal

Versicherungsprofi

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11

Sonntag, 18. März 2012, 18:47

Hallo mmeyer76
Was ist im direkten Vergleich besser (Ablaufleistung im Alter "Rente, Kapital"), der Fondssparplan oder die Fondspolice???

Ich hatte mal eine Fondspolice zu folgenden Bedingungen "vor der Nase". 4% Abschlußkosten über 5 Jahre verteilt, jährliche Kosten 15,5% p.a., es waren keine weiteren Kosten ersichtlich. Nimmt man dann die von der Versicherungen gelieferten Zahlen, und vergleicht sie mit einem Fonds zu 5% Ausgabeaufschlag und 1,5% jährlichern Kosten (TER) auf das angesammelte Vermögen, kam bei der Police sogar knapp mehr Kapital heraus. Nachteil, die Police konnte nicht genau nachgerechnet werden. Ferner entstand der Vorteil der Police auch erst nach dem 25. Laufzeitjahr. Vorher war mehr Geld im Fonds.

Im Rentenalter zahlte die Police 5,5% aus dem Guthaben. Das hätte man sich auch locker aus dem Fonds nehmen können. Ggf. würden die steuerlichen Rahmenbedingungen zu Rentenbeginn den entscheidenden Unterschied ausgemachen. Aber wer kann die schon vorhersehen?

Allgemein ist dazu zu sagen (rein persönliche Meinung und stark verkürzt), dass zum Beispiel die Freiheit/Flexibilität beim Fonds besser ist. Gerade bei längeren Laufzeiten ist doch nicht abzuschätzen, was im Leben so passiert. Hingegen ist bei Leuten, die Ihr Vermögen selbst managen, der Steuervorteil einer Police recht ansehnlich. Dieser würde sich aber auch pulverisieren, wenn der Vertrag NICHT bis zum Ende fortgesetzt wird. Und daher wäre es eben nicht schlecht, man hätte die oben benannte Glaskugel.

Mein Fazit. Im Bezug auf die Altersvorsorge ist die Frage doch eigentlich nicht, was besser ist. Klug ist es, Altersvorsorge auf mehrere Füße zu stellen. Und da denke ich, gehören u.A. beide Produkte rein.

MfG
Framal

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Framal« (19. März 2012, 08:14)


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