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Dienstag, 6. Juni 2017, 22:40

Lebensversicherung - VWL - Mahnung und Kündigung

Guten Abend,

ich habe eine Verständnisfrage und vielleicht hat der ein oder andere auch einen Rat, wie ich am besten vorgehen soll. Mein Finanzberater (OVB) bei dem ich das abgeschlossen habe, möchte ich diesbezüglich nicht kontaktieren. Es gab einige Unstimmigkeiten.

Also kurz zum Fall..Generali Lebensversicherung, da fließt das VWL ein. Ich hatte letztes Jahr im September/Oktober einen Arbeitgeberwechsel. Mein neuer Arbeitgeber bezahlt de VWL erst nach der Probezet (6 Monate). Diese ist nun ja auch schon um.
Nun zu meinem Problem, ich wollte diese Zeit dann pausieren und nicht einzahlen.
Mein Finanzberater hatte daraufhin ein Schreiben verschickt, dass ich das pausieren möchte. Daraufhin hatte ich ein Schreiben von Generali bekommen, dass ich einen 2 Jahresvertrag erhalten habe und dies nicht möglich sei und dabei lag eine Rechnung in Höhe von 120,-€.
Daraufhin bin ich damit wieder zu meinem Finanzberater und er hat mit denen telefoniert und dann sollte es auch auf einmal möglich sein und klappen.

Doch dann bekam ich wieder einen Brief, dass dies nicht möglich ist und ob sie mir telefonisch helfen können usw.
Ich habe darauf auch nicht mehr reagiert, da ich auch keinen Kontakt mehr zu meinem Finanzberater hatte.

Nun habe ich eine "Mahnung und Kündigung" der Generali erhalten. Ich soll einen Betrag in Höhe von 320,-€ Beitragsrückstand + 5,-€ Geschäftsplanmäßige Gebühr zahlen.
Auf der Rückseite steht auch was passiert, wenn ich nicht zahle.. der Versicherungsschutz entfällt und der Vertrag ist gelöst.

Was passiert, aber genau wenn ich nicht zahle. Welche Folgen hat es außerdem für mich? Ich kenne mich da leider wirklich nicht aus.

Wünsche euch einen schönen Abend und vielen Dank schon mal für eure Hilfe!
Liebe Grüße Anna

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 574

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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Donnerstag, 8. Juni 2017, 22:45

Hallo,

da mir die genauen Bedingungen nicht vorliegen, kann ich nur etwas mutmassen. Eine Lebensversicherung sieht natürlich eine regelmäßige Beitragszahlung vor. Eine Beitragsfreistellung (das ist der korrekte Ausdruck für Pausieren) ist wahrscheinlich noch nicht möglich, weil der Vertrag zu jung ist und noch kein Deckungskapital vorhanden.

Und wenn dann längere Zeit nicht gezahlt wird, erfolgt Mahnung mit Kündigung: Ende des Versicherungsschutzes und Vertragsende. Einen Rückkaufswert dürfte es noch nicht geben, d.h. alles eingezahlte Geld ist weg.

Wenn das Produkt grundsätzlich Deinen Vorstellungen entspricht, würde ich die 320 EUR zahlen und den Vertrag fortsetzen. Zumal ja inzwischen auch VWL vom Arbeitgeber fließen sollte.

Wenn Du zu der Erkenntnis gekommen bist, dass das Produkt nicht das Richtige ist, kannst Du es auch lassen. Da wir nicht wissen, wann der Vertragsbeginn war und welcher Zins zugrundeliegt, kann man von hier keinen Rat geben. Aber auch beim nächsten Produkt sind erst wieder Abschlusskosten in irgendeiner Form zu zahlen.

Und ob die OVB die richtige Institution ist, um ihr die Finanzen anzuvertrauen, wäre auch noch eine Frage.

Viel Glück

Barmer

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