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Samstag, 25. Februar 2017, 15:35

Teilauszahlung zu spät ausgezahlt bekommen Ärger jetzt mit Versicherung

Hallo,
ich brauche dringend eure Hilfe!
Ich hätte am 01. Dezember 2016 eine vertragliche Teilauszahlung meiner Lebensversicherung bekommen sollen, da diese aber am 27. Dezember 2016 noch nicht da war, habe ich bei der Versicherung angerufen und mal nachgefragt, was da ist und habe erfahren, dass sie es vergessen haben. Ich habe ihnen auch erklärt, dass ich die ganze Summe nicht auf mein Konto haben darf.

Mitte Januar kam dann der Scheck mit der ganzen Summe drauf, den ich aber aus privaten Gründen nicht einlösen kann. Ich habe dann denen wieder erklärt. Ich glaube ich habe 2 Mal in der Woche mit denen telefoniert, weil immer was schief gelaufen ist. Ich muss auch dazu sagen, dass meine ganze Familie und Verwandschaft bei der dieser Versicherung ist.

Anfang Februar kamm dan ein Schreiben, dass sie mir 34,75 Euro Verzugszinsen zahlen und 15,25 Euro Schadensersatz bekomme, ich finde diesen Schadensersatz lächerlich weil ich dadurch erhebliche Probleme hatte, da ich ab heuer nicht so viel Geld auf meinen Konto haben darf und der ewige Schriftwechsel war sehr sehr anstrengend.

In dem Schreiben hieß es, dass der Handlungsspielraum ausgeschöpft sei.

Ich fühle mich ungerecht behandelt und frage euch, ob ich irgendwie eine Chance habe einen höheren Schadensanspruch rauszuhandeln?

Danke für eure Zeit

Framal

Versicherungsprofi

Beiträge: 205

Beruf: Versicherungsmakler & Finanzberater

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2

Samstag, 25. Februar 2017, 18:00

Hallo Katze,


es ist immer ärgerlich, wenn vertraglich zugesichertes Geld nicht pünktlich kommt. (Gilt beiderseits!)

Aber ist das ein Problem mit der Versicherung? Wenn jetzt der Scheck nicht eingelöst werden kann, wäre die Überweisung im Dezember 16 auf das Konto auch "kontraproduktiv" gewesen, oder?
Du kannst den Scheck nicht einlösen, die Versicherung zahlt Dir unbürokratisch Schadenersatz und Verzugszinsen und Du fühlst Dich ungerecht behandelt? ?(
Du willst einen höheren Schadenersatz, obwohl Du einen Scheck nicht einlösen kannst? Was willst Du denn machen, wenn Dir die nochmal 100 € per Scheck schicken?

HINWEIS: Der Basiszins der Bundebank liegt seit 01.07.2016 bei - 0,88%. Wenn Du einen Schadenersatz geltend machen könntest, liegt die Entschädigung oft bei 5% über diesen Basiszins, also bei 4,12% pro Jahr oder 0,34% pro Monat. Nun nimm mal von Deiner Auszahlung 0,34% und errechne, ob es sich lohnt, da Anstrengungen zu unternehmen. Zumal Du den eventuellen Scheck ja nicht mal einlösen könntest.

Schönes WE
Framal

3

Samstag, 25. Februar 2017, 18:13

Nein, das verstehst du falsch.

Die Versicherung wusste schon im Juni das ich das ich die Summe X nicht auf meinen Konto haben darf.

Ich hatte das Geld nicht am 16. Dezember auf meinen Konto.

Ich hätte das Geld am 01. Dezember laut Vertrag von denen aus auf meinen Konto haben müssen, so steht es im Vertrag und Ende Dezember war das Geld noch immer nicht auf meinen Konto.

Ich habe dadurch jetzt einige Probleme bekommen.

Ich wollte mir das Geld aufteilen lassen, einen Teil auf ein Konto das nicht mir gehört und einen kleineren Teil per Scheck. Die haben aber in diesem Jahr alles per Scheck ausbezahlt, den ich nicht einlösen konnte, dann hat es sich wieder gezogen, bis sie es gesplittet haben.

Ich finde es eine Frechheit, dass die Versicherung einen Monat gar nicht gemeldet hat und mir das Geld, obwohl es mir vertraglich zugesichert war nicht ausgezahlt hat und es zieht sich ja noch immer hin. Ich kann den Scheck schon einlösen, da ja ein Teil auf ein anders Konto gezahlt wird.

4

Samstag, 25. Februar 2017, 20:56



... nicht auf meinen Konto haben darf...hätte das Geld am 01. Dezember laut Vertrag von denen aus auf meinen Konto haben müssen...wollte mir das Geld aufteilen lassen... Teil auf ein Konto das nicht mir gehört und einen kleineren Teil per Scheck. ...


Seien Sie froh, das der Versicherer mitgespielt hat Ihre Vermögensverhältnisse zu verschleiern, hoffen wir das es keine Straftaten waren.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

5

Sonntag, 26. Februar 2017, 13:47

Ich habe doch keine Straftat vor.

Ich will einfach nicht, dass so viel Geld auf meinen Konto ist und die Versicherung weiß ja, warum ich es so machen will und die machen ja sicher nicht mit, wenn ich eine Straftat machen würde.

Warum wird man hier nur angegriffen udn jeder denkt was schlechtes von einem. Ich versteuere ja sogar das Geld, also ist es ja sicher keine Straftat.

Ihr würdet euch also mit 15 Euro Schadensersatz abfinden? Für das das ich 2 Monate ärger habe?

Die Lebensversicherung ist meine Altersabsicherung.

6

Montag, 27. Februar 2017, 15:12

Ich verstehe dich da total, ich habe auch immer nur Ärger mit den ganzen Versicherungen. Aber in der Sache kann ich dir leider auch nicht ganz helfen. wenn du dich da so sehr drüber aufregst, dann recherchier doch nochmal im Internet oder ruf bei nem Anwalt oder so an. Allerdings werden dann halt wieder Kosten auf dich zukommen und ich denke nicht, dass 15 euro das wert sind

7

Montag, 27. Februar 2017, 15:26

Genau das will ich ja nicht, dass ich wieder Kosten habe, weil dann kann ich ja das Geld gleich in einem Fluss schmeißen.

Ich finde es einfach unverschämt was die machen und da muss es doch einen Weg gehen, die Versicherungen haben so viel Geld und ich habe dann den ganzen Stress und Ärger.

Leider gab es glaube ich so einen Fall noch nicht, oder ich finde ihm nur nicht, obwohl ich ja schon lange genug dran setze. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass sie sogar verpflichtet sind mir Verzugszinsen zu zahlen, aber die 15 Euro finde ich lächerlich. Noch dazu wurden mir am Telefon 50 Euro Schadensersatz zugesichert, aber davon weiß wieder keiner was. Meine Eltern sind bei denen schon 50 Jahre in der Versicherung und ich auch schon mein ganzes Leben lang.

8

Samstag, 18. März 2017, 15:34

Leider habe ich noch immer keine Lösung gefunden.

markuswalter

Versicherungsprofi

Beiträge: 92

Wohnort: Köln

Beruf: Versicherungen

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9

Sonntag, 19. März 2017, 15:32

Dann solltest Du mal die "Katze aus dem Sack lassen" und ganz klar darlegen wo Dein Problem liegt dann kann Dir eventuell auch geholfen werden :!:
Meine Beiträge sind Persönliche Ansichten und stellen keine Rechtsberatung da :!:

10

Sonntag, 19. März 2017, 17:25

Sorry ich steh auf dem Schlauch. Ich habe es doch schon gemacht.

Die Versicherung hat die vertraglich vereinbarte Teilauszahlung der Lebensversicherung vergessen, deshalb habe ich dann einen Monat danach angerufen, was da los ist und dann habe ich erfahren, dass sie es vergessen haben.

Dann ist noch der Fehler passiert, dass ich die Auszahlung auf 2 Konten haben wollte und das hat dann auch nicht gepasst und das hat sich 2 Monate gezogen und deshalb will ich jetzt Schadensersatz, weil ich bin sehr viele Stunden am PC gesessen um mich zu informieren, da ich es eine Frechheit finde, wie so eine große Versicherung einfach die Auszahlung vergessen kann, außerdem kostet mich diese Sache extrem viele Nerven.

11

Montag, 20. März 2017, 09:18

Hallo,

sicherlich war / ist dies ärgerlich, vor allem wenn die Versicherung die Teilauszahlung tatsächlich "vergessen" hat.

Doch was ist der tatsächliche finanzielle Schaden, welcher hierdurch entstanden ist? Sobald Ansprüche geltend gemacht werden, müssen diese exakt beziffert werden. Dann kann eventuell eine Regulierung erfolgen. Welche Summen sollen hier denn angesetzt werden - Mindestlohn für " sehr viele Stunden am PC gesessen" und dann noch eine Zahlung für "extrem viele Nerven"?

Da der Versicherer bereits Verzugszinsen sowie eine pauschale Entschädigung bezahlt hat, sollte der Vorgang hiermit abgegolten sein.

Auch wenn ich kein Rechtsexperte bin, mehr Ansprüche kann ich wahrlich nicht erkennen. Aber hierfür gibt es ja Experten. Wenn Sie also mit der Vorgehensweise des Versicherers nicht zufrieden sind, ab zum Ombudsmann oder direkt zum Anwalt Ihrer Wahl. Dieser wird Ihnen vermutlich auch die Schadenersatzgrundlagen erläutern und dann können Sie gemeinsam mit ihm überlegen, ob Sie weitere Schritte einleiten wollen.

Viel Erfolg dabei und gerne höre ich hierzu mehr.



Beste Grüße
Andreas Matin
-Versicherungsfachwirt-
_________________________________________________

Versicherungen, Vorsorge & mehr ...

12

Dienstag, 21. März 2017, 18:42

Leider ist das viel kompliziertert und ich kann eine genaue Summe beziffern, weil sonst wüsste ich ja nicht welcher Schaden mir entstanden sind.

markuswalter

Versicherungsprofi

Beiträge: 92

Wohnort: Köln

Beruf: Versicherungen

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13

Mittwoch, 22. März 2017, 09:14

Wenn das alles so kompliziert ist und Du einen genau bezifferten Schaden hast würde ich zum Rechtsanwalt gehen
Meine Beiträge sind Persönliche Ansichten und stellen keine Rechtsberatung da :!:

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