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1

Sonntag, 22. Januar 2017, 00:07

Widerspruch Lebensversicherung von 2002

Liebes Forum,

wir haben 2002 eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen. Da diese in den Zeitraum fällt, in welchem massenhaft fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verteilt wurden, habe ich diese (natürlich laienhaft) auch überprüft und bin nach einigen Recherchen zum Entschluss gekommen, dass ich einfach mal einen Widerspruch bei der Versicherung versuche will. Die Klausel scheint mir anfechtbar, da sie irgendwo in den Verbraucherinformationen auftaucht und kaum hervorgehoben ist. Auch der Wortlaut scheint nicht den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen, einige Passagen sind sogar missverständlich. Aber wie gesagt, ich bin kein Jurist.

Kurzum: Die Versicherung hat natürlich die Rückabwicklung abgelehnt und auf Gerichtsurteile verwiesen. Ich möchte aber, dass sich ein Experte diese Ablehnung ansieht um evtl. die Aussichten einer Klage einschätzen zu können.

An wen sollte ich mich wenden? Verbraucherzentrale? (Prüfung kostet 70 Euro) oder gleich an einen Fachanwalt?

Danke!

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 587

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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2

Sonntag, 22. Januar 2017, 22:45

Hallo,

wir fragen uns eher, warum Sie die Versicherung kündigen wollen. Die Versicherung hat einen anständigen Garantiezins und wird bei Fälligkeit steuerfrei ausgezahlt. Sowas gibt es auf Jahre nicht mehr.

Seien Sie froh, dass die Versicherung das abgelehnt hat. manche muss man zu ihrem Glück zwingen.

Viel Glück

Barmer

3

Montag, 23. Januar 2017, 00:09

Guten Tag Barmer,

danke für Ihre Antwort.

Nun, seit diesem Zeitpunkt bespare ich auch verschiedene Fonds, die Wertsteigerung liegt hier bei ca. 40%. Klar, ich habe die Aufwärtsphase der Börse damals erwischt, aber was ich damit sagen will:

Die Rendite einer solchen Versicherung ist doch eher begrenzt. Außerdem muss man doch vom Garantiezins noch die ganzen laufen Kosten abziehen. Ich habe mal gelesen, dass das 0,5 - 1 % sind.

Framal

Versicherungsprofi

Beiträge: 207

Beruf: Versicherungsmakler & Finanzberater

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4

Montag, 23. Januar 2017, 09:30

Hallo HänschenKlein

Bitte nicht pauschal an die Sache heran gehen, sondern individuell, was hier möglich ist. Nimm die Wertmitteilung von 2015 und die von 2016 (oder 2014 und 2015) und schon kannst Du ausrechnen, was die Versicherung abwirft.

Zu den Fonds: Also wenn die + 40% gemacht haben, sind es Aktienfonds. Und das geht nicht immer so gut aus. "Man" sollte bei Anlagen stets auch etwas Sicherheit mit einbauen. Da sind teilweise risikoärmere Fonds eine Alternative. Damit geht die Rendite in die Knien, aber die Sicherheit erhöht sich. Und eine Versicherung als 2. Standbein ist ebenfalls nicht zu verachten. Im Notfall kann man immer noch das Geld der Versicherung abrufen.

Ich empfehle ferner, die Rendite auf die Gesamtanlage(n) zu berechnen. Hier also Versicherung + Depot. Wenn das Depot 40% macht und die Versicherung - 2% und am Ende ein Gewinn von 15% steht, ist doch alles in schönster Ordnung. Denn nächstes Jahr könnte das Depot - 50% machen, da freut man sich sogar über -2% in der Versicherung!


MfG
Framal

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