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Freitag, 5. Februar 2016, 16:03

BU die richtige Höhe berechnen

Hallo zusammen!

Wäre super, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Wie berechne ich denn genaue die richtige Höhe meiner BU-Versicherung? Also Faustformel sagt man ja so 70 Prozent seines Nettos sollte man abdecken. Wieso nicht 100 Prozent?

Und wenn ich nun angenommen 4000 Euro brutto hätte (2400 Euro netto).
Circa 32 Prozent v. Brutto könnte ich als volle EM erhalten (also 1280 Euro), da würden mir ja noch 1120 Euro fehlen bis zu meinem Netto. Sollte ich also 1120 als BU versichern?
Wenn ich von 70 Prozent ausgehen würde und trotzdem meine EM (32 Prozent) erhalten würde, wäre ich ja bei 102 Prozent, also über meinen Netto (das ist soweit ich weiß nicht erlaubt).

Wäre sehr nett, wenn mir jemand meinen Denkfehler erklären könnte!

Vielen Dank im Voraus

Beiträge: 1 583

Wohnort: Bergisches Land

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzberater

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2

Samstag, 6. Februar 2016, 09:54

Hallo,
Also Faustformel sagt man ja so 70 Prozent seines Nettos sollte man abdecken.
ach ... sagt man das?

Es ist grundsätzlich möglich, 100 % vom Netto zu versichern. Wenn der Versicherer das mitmacht, können Sie das tun.

Der entscheidende Denkfehler liegt aber darin, dass BU bei weitem nicht gleichzusetzen ist mit EM. Natürlich gibt es Fälle, in denen beides vorliegt, das ist aber die Ausnahme.

Grüße

Kölsch

unregistriert

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Dienstag, 9. Februar 2016, 19:10

BU-Versicherungen sind Summenversicherungen, das heißt Sie können absichern was Sie wollen, bzw. was der Versicherer zeichnet.

Die mir bekannten BU-Begrenzungen laufen in etwa auf das Netto des Versicherten aus, also x % vom Brutto in Abhängigkeit der Steuerprogression bei kleinen Brutto-Einkommen eher mehr, bei höheren eher weniger. Anzurechnen sind ggf. die Versorgungen aus beruffsständigen Versorgungen.

Und das Netto-Einkommen sollte meines Erachtens auch abgesichert werden, so mal ganz grundsätzlich, wenn z.B. keine weiteren regelmäßigen Einkommen vorliegen (wie aus Vermietung, Zinserträge usw.) die unabhängig vom Erwerbseinkommen fließen und das Einkommen abfedern.

4

Dienstag, 9. Februar 2016, 19:36

Genau.

BU ist was völlig anderes als EU.

Wenn du nur den Fall absichern möchtest, dass du gar nichts mehr machen kannst, reicht auch eine zusätzliche private EU aus, welche günstiger ist als eine BU.

Dazu kommen denn aber noch Abzüge in den Berechnungen (Sozialversicherungen und Steuern) dieses darf auch nicht vernachlässigt werden bei der Ermittlung der Rente...

Genauso schwer ist es zu sagen wie hoch die Rente sein soll. Wenn jemand 5000€ netto verdient, reicht ihm vielleicht aber eine BU Rente von 3000€ im Monat oder auch weniger... Was verdient der Partner, bist du Hauptverdiener. Gibt es vielleicht auch andere Alternativen wie Dread Disease (Schwere Krankheiten Absicherung)...

Es spielen viele Faktoren einen tolle.

Viele Grüße
Versicherungsmakler Alexander Schierstedt
Barnstorfer Weg 2 | 18057 Rostock
Tel: 0381 87 75 41 41
Mobil: 0172 75 24 384
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