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Montag, 29. Januar 2018, 08:07

alte BU und jetzt verbeamtet - behalten? beitragsfrei stellen?

1996 habe ich als Anfänger / Arztberuf im operativen Bereich/ niedriges Einkommen (AiP bzw. nur befristete Verträge) mein Risiko der BU über eine Kapitalversicherung mit BUZ bei der Condor, Tarif 304 F abgesichert. Seit 2010 bin ich als Quereinsteigern im Lehramt, 2 J. Beamte auf Zeit, dann 5 J. auf Probe, 1/2 J. ohne Probe und jetzt auf Lebenszeit. Die Versicherung kostet 77 € im Monat / steuerlich absetzbar, garantierte Summe 13000 € steuerfreie Auszahlung bei Erlebensfall mit 64 / bin jetzt 51J. Aber: Ich finde keine Dienstunfähigkeitsklausel im Versicherungsschein (war damals auch nicht vorhersehbar für mich, dass ich so etwas brauchen önnte). 1. Brauche ich mit 51 J. und obiger Verbeamtungsvita (Landesbemate in Hessen) eine solche BU überhaupt noch? Lohnt es sich, sie beitragsfrei stellen zu lassen? Ich spare mir den Beitrag / aber die Steuerermäßigung ist weg / brauche ich den Schutz noch? 2. Die Rücktrittsklausel ist ggf. fragwürdig: "Sie können innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Abschluß vom Versicherungsvertrag zurücktreten. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Rücktrittserklärung. Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn wir Sie über Ihr Rücktrittsrecht belehrt und Sie dies mit Ihrer Unterschrift bestätigt haben. Wenn wir die Belehrung unterlassen haben, erlischt Ihr Rücktrittsrecht einen Monat nach Zahlung des ersten oder einmaligen Betrages." Da die Form nicht festgelegt ist, könnte man hier ggf. alles zurückverlangen?

Wer kann mir zu diesen beiden Fragestellungen Rat geben? Vielen, vielen Dank!!!!

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 601

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 00:16

Hallo,

wenn es sich wirklich um eine Kapitalversicherung handelt, sollte man die keinesfalls kündigen oder auch beitragsfrei stellen, denn eine solche Verzinsung mit steuerfreier Auszahlung bekommt man natürlich heute nirgendwo mehr. Und auch wenn man die Meinung vertreten kann, als Beamter brauche man keine Verbesserung der Altersversorgung mehr, so sollte man doch kein Geld verschenken. Zu erwägen wäre also lediglich eine Kündigung der BUZ.

Welcher Teil des Beitrags entfällt denn auf die BUZ ? Und welche Rente ist dort abgesichert ? Oder vielleicht nur die Beitragsbefreiung für die Kapitalversicherung ? Was ist das Endalter für die BUZ ? Grundsätzlich ist auch eine BUZ ohne DU-Klausel sinnvoll. Im Leistungsfall führt der Versicherer dann nur eine eigene Prüfung durch und bindet sich nicht an die Entscheidung des Dienstherrn.

An Beratungen zum "Widerrufsjoker" beteilige ich mich nicht, es macht auch wirtschaftlich hier keinen Sinn.

Viel Glück

Barmer

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