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Freitag, 30. Juni 2017, 17:36

Befristete Leistung

Guten Tag :)

bekomme zurzeit bu-leistungen, allerdings nur bis zum ende meiner Umschulung(30.09.18)

bin bei der wwk (bu komfort) versichert.

In dem schreiben steht(ich zitiere das für mich wesendtliche): paragraph 1 abs.1: In Anbetracht der von Ihnen bereits vohergesehnen Teilnahme an einer Umschulung zum A*******
, sind wir jedoch bereit, Sie in dieser momentan schwierigen Zeit unbürokratisch zu unterstützen.
Wir bieten Ihnen Kulanterweise im Rahem einer freien Vereinbarung und OHNE ANERKENNUNG EINER RECHTSPFLICHT-UNTER ZURÜCKSTELLUNG DER LEISTUNGSPFLICHT- an, für den Zeitraum vom 01.01.2016- einschließlich 30.09.2018 eine monatlicheRente in Höhe von .....€ und die Beiragszahlungen zu übernehmen.

was bedeuted "ohne Anerkennung einer rechspflicht- Unter zurückstellung der Leistungspflicht????????? bekomm ich danach einen neuen Vertrag bei dem die ganzne fragen zur aufnahme in die BU bekomme(was heißen würde das mich die BU nicht mehr nehmen würde weil ich ja jetzt ein ersatzteil in meienmKörper habe) oder was ist damit gemeint? oder hab ich da iwie einen Denkfehler? :D

vielleicht ist ja jemand in der Lage mich aufzuklären.

bin ja froh das jetzt in dem zeitraum die BU leistungen zahlt, doch sicherist, das ich in meinem alten Beruf definitiv nicht mehr arbeiten kann, wasjaeig. heißt das es eig. unbefristet bis zum vertragsende, die BU Leistungen an mich zahlen müsste. Hoffe ich hab da keien Mist unterschrieben......

danke schonmal im vorraus !

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Samstag, 1. Juli 2017, 14:19

Guten Tag :)

bekomme zurzeit bu-leistungen, allerdings nur bis zum ende meiner Umschulung(30.09.18)

was bedeuted "ohne Anerkennung einer rechspflicht- Unter zurückstellung der Leistungspflicht????????? bekomm ich danach einen neuen Vertrag bei dem die ganzne fragen zur aufnahme in die BU bekomme(was heißen würde das mich die BU nicht mehr nehmen würde weil ich ja jetzt ein ersatzteil in meienmKörper habe) oder was ist damit gemeint? oder hab ich da iwie einen Denkfehler? :D

vielleicht ist ja jemand in der Lage mich aufzuklären.




Hallo,

ich versuch's mal zu erklären, auch wenn ich kein Versicherungsprofi, aber doch Betroffener mit einiger Erfahrung bin.

Erst mal m.E. war es sinnvoll da zu unterschreiben wenn du als Kulanz die volle BU-Summe ausgezahlt bekommst und berechtigte Hoffnung besteht das die Umschulung Erfolg bringt und du nicht nur von einem (Sozial-)Versicherungsträger dazu gedrängt wurdest.

Zurückstellung der Leistungspflicht bedeutet das diese nicht geprüft wird aber das du auch nicht darauf verzichtest. Wenn du später doch klagst dürften aber vermutlich die Kulanzzahlungen mit eingerechnet werden, aber ich bin da kein Experte.

Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bedeutet dass die Versicherung deine BU nicht offiziell anerkennt und wenn sie die Leistungspflicht später bestreitet es nicht um eine Nachprüfung geht, sondern eine Erstprüfung statt findet.

Einerseits hast du den Vorteil das du jetzt keinen Stress mit Gutachtern oder Versicherungsklauseln hast und die Versicherung sich auch die Prüfungen und Gutachterkosten spart, der große Nachteil ist aber, und das haben einige Versicherungen jahrelang ausgenutzt dass die Berufsunfähigkeit und der Zeitpunkt (z.B. wenn der Vertrag eine Dynamik enthält) immer schwerer zu belegen ist. Und wenn einer Versicherung zehn Jahre kulant gezahlt hat und der Kunde nie geahnt hat was das bedeutet und das diese Zahlungen plötzlich eingestellt werden können, dann hat er oft schon viele Unterlagen vernichtet und sich auch nie um brauchbare Arztberichte oder Gutachten gekümmert.

Irgendwie hat aber ein Gerichtsurteil oder eine Gesetzesänderung diese Vorgehen irgendwie eingeschränkt, da müsstest aber mal selber googeln.

Wichtig ist aber dass du alle relevanten Arztunterlagen aufhebst und ggf. auch auf eigene Kosten dir von deinen Ärzten deine vorhandenen Einschränkungen bestätigen lässt so dass später nach Aktenlage erkennbar ist ob du in de Lage wart deinen versicherten Beruf zu weniger als 50% auszuüben.



Hoffe dir weitergeholfen zu haben

und drücke die Daumen für die Umschulung

der Standardkunde

MatthiasHelberg

Fortgeschrittener

Beiträge: 358

Wohnort: Osnabrück

Beruf: Versicherungsmakler

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3

Dienstag, 11. Juli 2017, 19:32

Hallo,

für mich klingt es so, dass der Versicherer unter Umständen die Berufsunfähigkeit nicht anerkennen möchte, obwohl er es eventuell müsste.

Die Berufsunfähigkeit gilt für den zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Einschränkungen ausgeübt wurde. Die Leistung einstellen kann ein Versicherer in jüngeren Verträgen bei einer anerkannten Berufsunfähigkeit i.d.R. nur dann, wenn der Versicherer beweisen kann, dass die Berufsunfähigkeit im bisherigen Beruf nicht mehr zu 50% besteht, oder eine andere Tätigkeit konkret ausgeübt wird, die der bisherigen Lebensstellung entspricht (z.B. mit mindestens 80% des bisherigen Einkommens).

Das Unterschreiben einer solchen individuellen Vereinbarung ist demnach vielleicht nicht so wirklich ratsam - vor allem, wenn man sich nicht voher rechtlich hat beraten lassen.

Kleiner Trost: Es geht auch anderen so ähnlich und jemand hat es bis zum BGH durchgeklagt.

Weiterer Trost: In diesem Video erklärt den BGH-Fall ein Rechtsanwalt -> https://www.youtube.com/watch?v=AlF8YgZb3Wk

Noch ein Trost: Den Rechtsanwalt kann man auch mit der Prüfung beauftragen, ob das alles mit rechten Dingen vor sich gegangen ist. Hier im Forum kann man das nämlich nicht.

Viel Erfolg!
Herzliche Grüße aus Osnabrück

Matthias Helberg
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO (*)
Register-Nummer: D-RB10-PVLS6-39

Tel.: (0541) 335840
Blog: http://www.helberg.info/blog
BU-Infos: http://www.helberg.info

4

Mittwoch, 12. Juli 2017, 16:32

Hallo,

für mich klingt es so, dass der Versicherer unter Umständen die Berufsunfähigkeit nicht anerkennen möchte, obwohl er es eventuell müsste.




Hallo Herr Hellberg,

das sehe ich genauso wie sie. Aber die Lebenserfahrung sagt wenn der Versicherer nicht will, will er nicht und das wird sehr wahrscheinlich unabhängig von der Unterschrift unter die Vereinbarung sein. Und ja leider macht es die Rechtslage den Versicherern in Deutschland auch sehr einfach, so eine rechtskräftige Entscheidung lange aufschieben (zu lassen)

Deswegen ja die Frage mit welcher Intention und welchen realistischen Erfolgsaussichten man in die Umschulung geht.

Denn wirklich gebrauchen kann man einen Rechtstreit mit der Versicherung nie, denke aber während einer Umschulung noch weniger als sonst und deshalb könnte das Aufschieben hier hilfreich sein.

Grüße vom Standardkunden

MatthiasHelberg

Fortgeschrittener

Beiträge: 358

Wohnort: Osnabrück

Beruf: Versicherungsmakler

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5

Mittwoch, 12. Juli 2017, 17:42

Hallo Standardkunde,

wir kennen ja die Details des Falls nicht (gehören hier auch nicht rein).

Die schönsten Versicherungsbedingungen helfen jedenfalls nicht, wenn man sich als Kunde auf den erstbesten Deal einlässt, den der Versicherer einem vorschlägt. Dass man dafür Kraft und Standhaftigkeit braucht in einer Situation, in der man schon genügend andere Sorgen hat, ist nur allzu verständlich. Daher kann ich es auch gut nachvollziehen, wenn jemand geneigt ist, den Spatzen in der Hand der Taube auf dem Dach vorzuziehen.

Ansonsten können wir es hier im Forum nicht oft genug schreiben: Beim Abschluss, wie im Leistungsfall kann man erfahrene Profis gut gebrauchen. Am besten frühzeitig, spätestens, wenn man irgendetwas unterschreiben soll, bei dem man ein komisches Gefühl hat. Hat man bereits Fakten geschaffen (den Spatz in der Hand), wird es auch für Profis verdammt schwierig, etwas zu reparieren (die Taube doch noch zu bekommen).

Ich wünsche allen Berufsunfähigen viel Erfolg bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche.
Herzliche Grüße aus Osnabrück

Matthias Helberg
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO (*)
Register-Nummer: D-RB10-PVLS6-39

Tel.: (0541) 335840
Blog: http://www.helberg.info/blog
BU-Infos: http://www.helberg.info

6

Mittwoch, 12. Juli 2017, 18:21

Hallo Standardkunde,

Die schönsten Versicherungsbedingungen helfen jedenfalls nicht, wenn man sich als Kunde auf den erstbesten Deal einlässt, den der Versicherer einem vorschlägt. ... Daher kann ich es auch gut nachvollziehen, wenn jemand geneigt ist, den Spatzen in der Hand der Taube auf dem Dach vorzuziehen.

Ansonsten können wir es hier im Forum nicht oft genug schreiben: Beim Abschluss, wie im Leistungsfall kann man erfahrene Profis gut gebrauchen.




Hallo Herr Hellberg,

auch da stimme ich ihnen uneingeschränkt zu.

Aber wenn der Deal kein Vergleich ist mit dem dann alle Ansprüche abgegolten sind, kann es durchaus sinnvoll sein sich auf einen Deal einzulassen. Früher als es bei der BU noch die Verjährungsfrist von 6 Monaten gab hat man auch oft versucht vom Versicherer den Verzicht auf die Einrede der Verjährung zu bekommen um erst mal weiter planen zu können, noch weitere Arztmeinungen einzuholen und sich mit dem Versicherer noch mal darüber zu unterhalten.

Und wie ich schon schrieb ist es auch sehr wichtig den bzw Gesundheitszustand entsprechend zu dokumentieren sonst wird es auch für den Profi dann nicht nur schwierig sondern unmöglich den ganzen Anspruch durchzusetzen.

Und oft entscheidend und noch häufiger vergessen Dokumente darüber was genau die letzte ausgeübte Tätigkeit war und vor allem wie die praktisch so ausgestaltet war.



Grüße vom Standardkunden

7

Donnerstag, 13. Juli 2017, 12:17

hi

erstmal danke für eure Meinungen und tipps!!!!

Da meine Umschulung sich etwas verschoben hat(hat was mit dem Rententräger zu tun....) und erst dieses Jahr(1.10.2017) beginnt, hab ich darauf hin mit dem Versicherer telefoniert. Er meinte das er mir den neuen Vertrag zuschickt und das ganze auf den 30.09.19 verlängert.

Werde, sobald ich den Vertrag habe, zu einem Rechsanwalt gehn und das ganze mal durchprüfen lassen.

Lohnt sich eine Rechtschutzversicherung? Gibt es gute Versicherungen die sich mit BU-Verträgen auskennt?


1000Dank nochmals für eure Tipps!!!!!!!!!!!

8

Donnerstag, 13. Juli 2017, 17:11


Werde, sobald ich den Vertrag habe, zu einem Rechsanwalt gehn und das ganze mal durchprüfen lassen.

Lohnt sich eine Rechtschutzversicherung? Gibt es gute Versicherungen die sich mit BU-Verträgen auskennt?





Hallo Herman,

sicher gibt es die Versicherungen nur wird keine, und ganz definitiv keine gute für einen laufenden Fall aufkommen und das ist deiner.

Und Kenntnisse in dem Bereich braucht der Anwalt den DU beauftragst, nicht ein Versicherer der den ggf. bezahlen würde.

Und noch einen Hinweis lass von dem Anwalt nicht nur prüfen ob das Angebot o.k. und ohne Nachteile für dich ist sondern auch erläutern warum und ob es ggf. Alternativen gibt. Bei ersterem kann es dir nämlich passieren das vom Anwalt mit der Rechnung ein Schreiben zurück kommt wir haben den Vertrag geprüft und wir empfehlen ihnen den Vertrag einzugehen weil er Vorteilhaft für sie ist und sie dich damit eine gerichtliche und für sie teure Auseinandersetzung sparen.

Lass dir erläutern, schriftlich oder mündlich, oder auch beides selbst wenn es mehr kostet was die Vereinbarung bedeutet so dass du das auch verstanden hast. Sonst kann es nämlich sein dass der Anwalt völlig andere Vorstellungen davon hat was für dich vorteilhaft ist als du.

Grüße vom Standardkunden

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