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Donnerstag, 28. April 2016, 11:35

Fahrraddiebstahl in privatem Keller in Mehrfamilienhaus - Hausrat zahlt nicht

Hallo,

ich bräuchte ein paar Infos, wie ich mit der Hausrat-Versicherung über die Schadenübernahme diskutieren kann.

Aus unserem privaten Kellerabteil sind unsere 2 Mountainbikes gestohlen worden. Polizei und Spurensicherung waren da, die Kellertür wurde laut Polizei mit einem Flachstahl o.ä. aufgehebelt, man sieht nur kleinere Spuren, welche die Polizei (zusammen mit ein paar Fingerabdrücken) aufgenommen hat.

Zugang zum Keller hat man entweder durch die Garage oder durch die Haustüre des Komplexes und dann durch eine der 4 Kellertüren, für welche alle Bewohner (ca. 40 Wohnungen) einen Schlüssel haben.
Bei uns wurde mittlerweile das 4. Mal eingebrochen, letztes Jahr wurde eines unserer Räder aus dem Gemeinschafts-Fahrradkeller gestohlen, im Februar haben sie unserem Nachbarn ein Auto gestohlen. Man erlangt durch Garage sowie durch die Haustüre und Kellertüren einfach Zutritt, wenn ein Nachbar unachtsam ist.

Da bei uns des Öfteren eingebrochen wurde, haben wir die teuren Mountainbikes in unserem privaten Keller gelagert und die Versicherungssumme für Fahrräder (in der Hausrat) hochgesetzt.

Nachdem wir alle Unterlagen, Nummer der Ermittlungsakte etc. eingereicht haben, habe ich nun einen Brief der Versicherung erhalten in welchem folgendes steht:

Nach Durchsicht der vorliegenden Unterlagen ist nicht nachvollziehbar, wie ein Täter in die versicherten Räume gelangt sein kann.
Ein Einbruch im Sinne der Hausratversicherung liegt vor allem immer dann vor, wenn erkennbare stimmige Spuren eines Einbruchs vorhanden sind. Diese muss grundsätzlich der Versicherungsnehmer als anspruchsbegründete Tatbestandsvoraussetzung nachweisen. Hier haben wir bei unserer Prüfung jedoch keine Spurenlage feststellen können, die eindeutig einem Einbruch zuzuordnen ist.

Zudem haben sie unsere Versicherung in einem separaten Anschreiben gekündigt.

Wie gehe ich nun vor?
Ich wäre sehr dankbar über Feedback!

Viele Grüße

2

Donnerstag, 28. April 2016, 15:19

Hallo

Wie gehe ich nun vor?

--> sich im Internet ein Forum suchen und dort die Frage einstellen !?

Das sollte mittlerweile kein Geheimnis sein, ich wende mich an meinen Vermittler. Dieser steht mir auch im Schadenfall zur Seite und kann Unklarheiten direkt mit dem Versicherer klären.

In Ihrem Fall scheint die Hausratversicherung zu bezweifeln, dass Einbruchspuren vorhanden sind. Dies ist kann aber eine Voraussetzung sein, damit der Versicherer für den Schaden eintrittspflichtig ist. Da Sie wohl die Ermittlungsakte bereits eingereicht haben, einfach zum Telefonhörer greifen und den Schadensachbearbeiter / in fragen, ob die dort aufgelisteten Spuren nicht ausreichend sind und welche weiteren Nachweise gefordert werden. Dies geht so am schnellsten und einfachsten.

Was aber stutzig macht ist, dass Sie Ihren Vertrag bereits gekündigt haben. Fällt der Schadenfall denn überhaupt in den versicherten Zeitraum?




Beste Grüße
Andreas Matin
-Versicherungsfachwirt-
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Versicherungen, Vorsorge & mehr ...

3

Freitag, 29. April 2016, 09:49

Hallo,

danke für das Feedback. Einen Vermittler habe ich leider nicht, es gibt nur die Sachbearbeiterin.

Die Versicherung hat den Brief mit der Kündigung zeitgleich mit der Ablehnung der Leistungserbringung geschickt, d.h. der Schaden fällt definitiv noch in diesen Zeitraum; wir haben bis Ende Mai noch Versicherungsschutz.
Ich werde dort anrufen/ eine Email zusenden mit der Bitte, Stellung zu nehmen, an welcher Stelle denn die Spuren nicht stimmig sind.

Viele Grüße

Kölsch

unregistriert

4

Freitag, 29. April 2016, 12:45

Das Vorgehen der Versicherung ist mir bekannt, die Argumentation dahinter ist, daß der Einbruch in das versicherte Gebäude nicht nachgewiesen werden kann. Also Einbruch im Einfamilienhaus ist klar, im Mehrfamilienhaus haben aber viele den Schlüssel und so den Zugang zum Keller, dann liegt per Definition kein Einbruch vor. Ob das rechtlich richtig ist kann ich nicht beurteilen.

Die Kündigung im Schadensfall dürfte bedingungsgemäß richtig und möglich sein. Hier vermutet der Versicherer vielleicht einen Betrug, wenn erst die Deckungssumme erhöht wurde und dann ein Einbruch erfolgt. Da vermutet der Versicherer vielleicht, daß erst eingebrochen wurde und dann die Deckungssummer erhöht wurde.

Bei der neuen Hausratversicherung würde ich den extra Einschluss von Fahrraddiebstahl empfehlen, dann ist es in den meisten Tarifen unerheblich, ob das Fahrrad gestohlen oder bei einem Einbruch entwendet wurde. Lohnt sich besonders bei höherwertigen Fahrrädern.

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