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Freitag, 17. August 2007, 08:58

Haus geflutet

Ich war bei einem Bekannten(Hauseigentümer) zu Besuch, hab mir auf seiner Baustelle 2.OG die Hände gewaschen, aber den Wasserhahn nicht wieder 100% ig zugedreht und nicht gemerkt.( Gummischlauch war an der Leitung zum aufdrehen für Bauwasser befestigt.) Dann war einige Stunden niemand zu Hause.
Nun ist natürlich das Wasser bis in die Wohnung ins Erdgeschoss, hat Deckenpanele und die Wohnung eines Mieters im 1.OG (Bad) unter Wasser gesetzt. Wahrscheinlich der ganze Trockenbau nass, Möbel ist scheinbar nicht betroffen.
Der Schaden wurde meiner Versicherung(Hausrat und Haftpflicht)gemeldet und der vom Hauseigentümer, die dann noch einen Gutachter schicken wollen.

Nun meine Frage: Gibt es irgendwelche Probleme mit der Regulierung oder brauch ich mir da keine Gedanken machen, weil die Schäden die Versicherungen bezahlen?

mfg
Jörg

talla28

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2

Freitag, 17. August 2007, 09:46

die hausratversicherung des schadenverursachers hat mit dem fall überhaupt nichts zu tun.

die haftpflicht schon eher,
je nachdem wie der vertrag der gebäudeversicherung aussieht, auch die.

wenn leitungswasserschäden mitversichert sind, wird die gebäudeversicherung die gebäudeschäden tragen, die private haftpflichtversicherung ggf. schäden in der wohnung des mieters (zum zeitwert) und wird an die gebäudversicherung den regreß in höhe des zeitwertes erstatten.
Viele Grüße

der talla...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »talla28« (17. August 2007, 09:46)


3

Freitag, 17. August 2007, 10:17

Ach so, Danke für die Antwort.

Meine Haftpflicht meinte halt, das der Schaden seiner Gebäudeversicherung gemeldet werden sollte und die dann alles in die Wege leiten und mit meiner Versicherung abrechnen. Daher war von seiner Versicherung ein Vertreter da und meinte wenn der Schlauch im Tropfeimer gewesen wäre läuft das unter Matschwasser und das bezahlt dann niemand. Stimmt das , ist doch eigentlich Quatsch ob sich erst der Eimer füllt und dann das Wasser weiter läuft? ?(

In unserem Fall war der Schlauch aber nicht im Eimer.

talla28

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4

Freitag, 17. August 2007, 10:22

"matschwasser"? klingt auch interessant :)
er wird sicher "plantschwasser" gemeint haben ;)
Viele Grüße

der talla...

5

Freitag, 17. August 2007, 10:44

Also habe ich Glück das der Schlauch nicht im Eimer hing, ist das so richtig?

Franke

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6

Freitag, 17. August 2007, 11:27

? die sache mit dem schlauch hab ich grad nicht so ganz verstanden...
Der (Ober-) Franke

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talla28

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7

Freitag, 17. August 2007, 11:43

ob man in diesem fall noch von plantschwasser sprechen kann, bin ich mir nicht sicher.

aber, wenn der schlauch ohnehin nicht in den eimer hing, spielt das ja ohenhin keine rolle.-
Viele Grüße

der talla...

8

Freitag, 17. August 2007, 18:24

@talla28

Danke für Deine schnellen Antworten. =)

@Franke

Was hast denn nicht verstanden? ?(

Franke

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9

Sonntag, 19. August 2007, 19:07

naja, warum dieser schlauch relevant ist. da hat das eine doch mit dem anderen nix zu tun... und nur weil das wasser erst in den eimer läuft (war ja nicht so) ist es doch noch lange kein ausgeschlossenes plantschwasser.
Der (Ober-) Franke

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10

Sonntag, 19. August 2007, 21:13

@ Franke

Also könnte die Gebäudeversicherung sagen das dies unter Planschwasser fällt und die Kosten nicht trägt?

Franke

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11

Montag, 20. August 2007, 08:46

Zitat

Original von zitzeck

Also könnte die Gebäudeversicherung sagen das dies unter Planschwasser fällt und die Kosten nicht trägt?


können würde, täte die versicherung erstmal alles.
aber der schlauch hing doch nicht in einem eimer. also ist das in dem fall doch egal!
und wenn mir ein sachbearbeiter die these vom plantschwasser schreiben würde, würde ich ihn erstmal fragen woher er diese idee hat und welche urteile seine meinung bestärken. ich bin mir sicher, dass spätestens dann der gute den rückzug antritt. ich jedenfalls glaube nicht, jemals im kommentar von einem derartigen fall gelesen zu haben.
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sergeant

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12

Montag, 20. August 2007, 09:56

Definitiver Leitungswasserschaden, alles andere wäre konstruiert!

Erst zahlt die Sach-, also Neuwertversicherung ( Hausrat, Gebäude ) und dann wendet diese sich an die Haftplicht, um den Zeitwert zurück zu bekommen.
Versicherungsfachwirt IHK

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