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Dienstag, 3. Oktober 2017, 12:19

Fragen zur groben Fahrlässigkeit bei Gebäudeversicherungen

Bekanntlich gibt es ja Gebäudeversicherungs-Tarife bei denen die "grobe Fahrlässigkeit" aus- bzw. eingeschlossen ist.

Was ist denn hier zunächst der Standard: Wieviel Prozent der in DE abgeschlossenene Verträge schliessen geschätzt die grobe und wieviel nicht die grobe Fahrlässigkeit ein?

Wieviel Prozent Mehrkosten verursacht denn der Einschluss der groben Fahrlässigkeit so im Schnitt?

Es gibt ja klassische Beispiele für grober Fahrlässigkeit:
- Waschmaschine laufen lassen in Abwesenheit
- unbeaufsichtigt brennende Kerze
- Gekippte Fenster während des Urlaubs

Das wäre alles kein Problem. Aber ich könnte mir vorstellen dass die Versicherer ihr Sicherheitsniveau auch drastisch nach oben schrauben. Wie sieht es z.B. aus mit:

- Kurzschluss/Kabelbrand bei eingeschalteten Elektrogeräten/Computern während der Abwesenheit
- Hund springt in Wohnung, reisst Lampe (nicht: Kerze) um, die ein Feuer entfacht
- Wassereimer/Weinflasche kippt um und síckert durch den Altbau-Dielenboden

Sind das grobe Fahrlässigkeiten?

Claudia

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Freitag, 22. Dezember 2017, 02:37

Hallo Claudia,

wieviel Prozent der Versicherer mittlerweile grobe Fahrlässigkeit mitversichern, kann ich Dir wirklich nicht sagen, auch nicht ob und wie hoch hierfür ein Zuschlag verlangt wird.

Unterschiede gibt es aber oft bei der Entschädigungsgrenze derartiger Einschlüsse, manche begrenzen sie auf Schäden bis 20.000 Euro, andere bieten für grob fahrlässig herbeigeführte Schäden generell Versicherungsschutz.

Die von Dir genannten "klassischen" Beispiele für grobe Fahrlässigkeiten sind also durch die Vereinbarung einer solchen Klausel tatsächlich mitversichert.

Aber Deine als Beispiele für "erhöhtes Sicherheitsniveau" benannten, fiktiven Schadenfälle sind und waren bisher noch nie ein Problem. Weder ein eingeschaltetes Elektrogerät noch ein herumtollender Hund stellen generell eine grobe Fahrlässigkeit dar, das wird sich wohl auch in Zukunft nicht ändern - schon gar nicht, wenn ohnehin grobe Fahrlässigkeit mitversichert gilt.
Der letzte Beispielfall gilt jedoch grundsätzlich überhaupt nicht versichert - es handelt sich schließlich um einen Schaden durch Planschwasser - das ist kein Leitungswasserschaden.

Abschließend zu diesem Thema:
Wenn Du von Natur aus ein umsichtiger Mensch bist, kannst Du Dir einen - aufpreispflichtigen - Einschluss derartiger Schäden sparen, prämienfrei ist es "nice to have".

Gruß
A.E.G.

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