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Dienstag, 4. Juli 2017, 09:38

Wohngebäudeversicherung mit Elemantarschäden

Hallo !

Ich weis gerade nicht weiter und hoffe das Ihr Antworten für mich habt :

Folgendes :

Vor ein paar Wochen viel mir auf das unsere Wand von der Kellertreppe ( die hochgemauert ist,um den seitlichen Garten abzutrennen) eine dicke Beule hat. Diese ist recht neu und und war vor einigen Monaten nicht da , Ausserdem kommen auch schon die Fugen heraus. Hatte die Versicherung hier und die meinte es wäre ein Schaden auf eigene Kosten. Ich solle aber trotzdem ein Maurer /Tiefbauer schauen lassen. Gesagt getan, Dieser stellte Fest das die Gemauerte Garage daneben unterspült wird und das Wasser sich seitlich gegen die Mauer drückt . Kostenfaktore 20.000 Euro ( Drenage , Mauer neu , alles Handarbeit ) Die Versicherung meint aber es sei kein witterungsbedingter Rückstau bzw Überschwemmung, da es sich nicht am oder im Haus befindet. Wäre das Wasser im keller , wäre es was anderes . Allerdings ist unsere Garage mit versichert , Komplett mit Elementarschäden als eigener Posten aufgeführt.

So nun kam ich nach den Starken Regenschauern mal unten in den Keller und musste feststellen , dass der Raum der direkt bei der Kellertür nass ist. richtige Wasserfützen die an der Wand entlang laufen. HAbe es natürlich sofort der Verischerung gemeldet, diese will nun einen Schadensregulierer schicken .

Meine Vermutung , die Wand hält dem Druck nicht stand , was unter der garage läuft, sickert durch und landet am Ende im Keller . Dadurch leidet die Mauer der Kellerwand . Falls diese nicht standhält, fällt sie und wir haben einen richtigen Schaden . Aufräumarbeiten, Wasser im Keller , sowie neu Mauer.

Allerdings Wohnen wir am Berg . LAut versicherung schleichender Prozess und somit Eigenleistung, Stimmt das ?

Würde das Wasser nicht unter die GArage laufen und sich seitlich weglaufen , hätten wir ja keine Schiefe Mauer und keinen Wasserschaden im Keller.

Ich bin ziemlich ratlos - bei Kauf des Hauses vor 5 Jahren, war alles Gerad e, es lief nichts unter und der Keller war trocken .Also konnten wir es auch nicht voraussehen .

Was kann ich ich jetzt tun ? Kennt sich da jemand aus? Bin um jeden Rat dankbar

Beiträge: 4

Wohnort: Pölzig

Beruf: Kaufmann für Versicherungen und Finanzen in Ausbildung (3.Lehrjahr)

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Mittwoch, 5. Juli 2017, 10:15

Kein Wohngebäudeversicherungsfall

Hallo Narnja :)

Ich kann deinen Ärger und deine Wut gut nachvollziehen, jedoch muss ich hier deiner Versicherung recht geben.
Hier liegt meiner Ansicht keine versicherte Gefahr vor.
Auch wir haben am Hang gebaut und extra den Keller weggelassen, da immer
das Risiko bestand, das durch den vorherrschenden Lehmboden das
Schmelz- und Regenwasser, welches den Hang oberhalb und unterhalb der
Erde den Hang hinab läuft, Schäden an den Kellerwänden verursachen
würde.
Tut mir Leid das ich dir nicht weiterhelfen konnte. :S

3

Mittwoch, 5. Juli 2017, 13:11

Hasu schon alt

Hallo, danke für deine Antwort, das Haus steht jedoch schon seid 60 Jahren und es ist hier noch nie was gerutscht, laut Vorbesitzer. Es sieht auch nicht so aus , als wurde hier über die Jahre immer alles neu gemacht. Der Keller ist absolut trocken , nur eben an der stelle nicht wo alles sackt . Ich weis gar nicht wofür ich eine Versicherung abschliesse, gegen Erdrutsch, Rückstau, Überschwemmung. Wenn es dann passiert ( auch schleichend ) greift ja doch niemand . Ich werde mir zukünftig überlegen, ob so eine Versicherung doch sinn macht. Dort ist auch Vulkanausbruch drin, und wenns dann passiert, zahlt die Versicherung nicht, weil der Vulkan nicht im Garten ausgebrochen ist , oder wie ?

Alles Betrug ...

4

Donnerstag, 3. August 2017, 00:45

Alles Betrug ...
Was ist denn das für eine unsachliche und von Klischees geprägte Pauschalphrase? ?(

Der Vertrag ist meiner Meinung nach absolut klar und verständlich formuliert:

"Überschwemmung" ist die Überflutung von Grund und Boden des Versicherungsgrundstückes durch Ausuferung von oberirdischen (stehenden oder fließenden) Gewässern bzw. durch Witterungsniederschläge und/oder hierdurch bedingten Austritt von Grundwasser an die Erdoberfläche.

Nach der allgemeinen Verkehrsanschauung bedeutet Überflutung, dass erhebliche Wassermengen überwiegende Teile des versicherten Grundstücks so unter Wasser gesetzt haben, dass diese nicht mehr erdgebunden sind.

Eine gezielte bzw. partielle Ansammlung/Anstauung von Wassermassen auf bestimmten Flächen reicht hierfür nicht aus und ist auf mangelnde Entwässerung zurückzuführen.

Steigt der Grundwasserpegel an, ohne dass Wasser an der Oberfläche austritt, liegt kein Versicherungsfall vor. Dieser Grundwasseranstieg ist insbesondere bei lang anhaltenden, starken Regenfällen möglich. Die Keller sind gegen dieses dann “drückende” Wasser baulich nicht geschützt und das Wasser drückt dann durch die Bodenplatte oder Kellerwände ins Haus.

"Erdsenkung" ist die naturbedingte (unmittelbare) Absenkung des Erdbodens über natürlichen Hohlräumen und "Erdrutsch" das naturbedingte (unmittelbare) Abgleiten von Erdmassen.

Nachdem keine der vorgenannten Definitionen auf den geschilderten Hergang zutrifft, besteht demnach kein Versicherungsschutz.

Das hat jedoch nichts mit "Betrug" zu tun - hier liegt schlicht kein versichertes Schadenereignis vor. Es lässt sich nun einmal nicht alles versichern!


MfG
A.E.G.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »A.E.G.« (3. August 2017, 02:51)


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